Erträge aus Aktien versteuern 2019 – in 5 Minuten erklärt

Der Steuersatz gilt im Aktienhandel für Kursgewinne und für Dividenden. Die Besteuerung erfolgt unabhängig von der Haltedauer. Wenn Sie Die Besteuerung erfolgt unabhängig von der Haltedauer. Wenn Sie Aktien kaufen und beim Verkauf einen Gewinn erzielen, wird dieser besteuert.

Eine Quellensteuer, wie die Abgeltungssteuer, wird nicht vom Steuerzahler, sondern vom Kreditinstitut direkt an das zuständige Finanzamt abgeführt. Vor- und Nachteile Aktuell:

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Wiedergabe eines Artikels von Ernst & Young Steuern in U.K. Grundverständnis für das Steuersystem in Großbritannien erlangen 1. Übersicht über die Steuerarten.

Zum Beispiel gilt seit nicht mehr die Spekulationssteuer. Aktien und die daraus entstehenden Gewinne unterliegen inzwischen der Abgeltungssteuer. Trotzdem bleiben die Themen Aktien, Steuern, usw. Wie also funktioniert das Versteuern von Aktiengewinnen genau?

Und gibt es die Möglichkeit, bestimmte Gewinnbeträge bei Aktien steuerfrei zu handeln? Ein Überblick über die wichtigsten Aspekte schafft Klarheit. Die Abgeltungssteuer ist seit in Kraft und ist die wichtigste Steuerart bei Aktien- und Wertpapieranlagen.

Sie ist als Quellensteuer gestaltet, das bedeutet, dass direkt vom Depot Steuern abgeführt werden. Dies übernimmt die depotführende Bank bzw. Soli und Kirchensteuer werden prozentual mit der Abgeltungssteuer verrechnet. Somit ist die Höhe der Steuer für alle Personen gleich hoch , nur in Bezug auf die jeweilige Konfession kann es bei der Kirchensteuer zu Unterschieden kommen.

Es erfolgt keine Einteilung mehr nach der Einkommens- bzw. Der sogenannte Sparerpauschbetrag erlaubt es Anlegern, einen Freistellungsauftrag auszustellen und Gewinne aus Aktien oder Sparanlagen bis zu Euro Ehepaare Euro von der Steuer zu befreien. Steuern müssen nicht nur für laufende Gewinne bezahlt werden, sondern auch, wenn Wertsteigerungen realisiert werden. Der Bankkunde muss sich nicht mehr wie früher selbst darum kümmern, dass die korrekten Gewinnsummen in der Steuererklärung angegeben werden.

Entstehende Verluste werden mit Gewinnen verrechnet und ausgeglichen. Allerdings können Kursgewinne von Aktien nur mit Verlusten beim Aktienhandel ausgeglichen werden. Andere Wertpapiere unterschiedlicher Art können dagegen miteinander verrechnet werden. Hinzu kommt noch der Solidaritätszuschlag und eventuell die Kirchensteuer. Liegt der persönliche Steuersatz darunter, so gilt der entsprechend niedrigere Steuersatz.

Depotführende Banken in Deutschland behalten die Abgeltungssteuer automatisch und führen diese an das Finanzamt ab. Es gilt ein jährlicher Freibetrag von Euro und dieser Steuerfreibetrag muss durch die Erteilung eines Freistellungsauftrags gelten gemacht werden. Die automatische Einbehaltung der Abgeltungssteuer auf Bankenebene gilt nur für Kreditinstitute bzw. Dementsprechend werben Online-Broker aus ganz Europa gezielt um deutsche Kunden, indem sie auf die Nichteinbehaltung der Abgeltungssteuer hinweisen.

Anleger und Trader profitieren bei nicht in Deutschland ansässigen Brokern von einem Liquiditätsvorteil, da Gewinne in voller Höhe zur Wiederanlage zur Verfügung stehen.

Somit können Kunden bei ausländischen Brokern besser vom Zinseszinseffekt profitieren. Denn sofern Broker die Abgeltungssteuer einbehalten und an das Finanzamt abführen, erhält das Finanzamt damit einen zinsfreien Kredit. Die Abfuhr der Abgeltungssteuer bei einem ausländischen Broker erfolgt in diesem Fall am Jahresende bzw.

Auch im Aktienhandel gibt es prominente Anbieter im europäischen Ausland, die keine direkte Abführung der Abgeltungssteuer vornehmen. An dieser Stelle soll angemerkt werden, dass alle Steuerfragen am besten mit einem Experten geklärt werden müssen, denn die Versteuerung ist nicht nur bei Kapitalerträgen ein sensibles und komplexes Thema.

Um immer auf der sicheren Seite zu sein, sollte eine Ausführliche Beratung erfolgen. Wie mit der Versteuerung umgegangen wird, hängt davon ab, wo sich der Hauptsitz des Brokers befindet. Ist ein Anbieter im Ausland ansässig, wird die Abgeltungssteuer nicht einbehalten und der Trader kümmert sich eigenständig um das Abführen der Steuer am Ende eines Jahres.

Durch diese Regelung hat der Trader zusätzliche Liquidität, da die Beträge, die sonst als Steuer abgeführt werden, weiterhin zum Handel zur Verfügung stehen und kann dadurch vom Zinseszinseffekt profitieren.

Immer wieder wird darüber diskutiert, ob die Abgeltungssteuer bald abgeschafft wird. Da der eigentliche Zweck der Steuerreform erreicht wurde — ausländische Gelder wieder nach Deutschland zu holen — könnte es gut sein, dass wir bald eine neue Reform erleben.

In der Regel werden Steuergesetze ja nicht für die Bürger bzw. Wir gehen auch davon aus, dass es sofern es zu einer Reform kommt, auch negative Punkte für den Anleger geben wird. Hervorragend wäre, falls es wieder zur Einführung der Spekulationsfrist kommen würde.

Denn dann könnten vor allem langfristig orientierte Anleger eine ganze Menge Steuern sparen. Bis zum Jahr war es so, dass Aktien, die länger als ein Jahr gehalten wurden, steuerfrei verkauft werden durften. Und für Dividendenzahlungen galt das Halbeinkünfteverfahren, was einige als viel gerechter empfinden als die heutige Abgeltungssteuer. Es ist immer mal wieder im Gespräch, die Abgeltungssteuer abzuschaffen bzw. Wir können davon ausgehen, dass dies auch irgendwann geschieht.

Die Gesetzgebung passt sich auch neuen Gegebenheiten und Finanzprodukten an. Doch derzeit ist keine Änderung so weit im Gespräch, dass wir demnächst eine andere Regelung haben werden.

Anleger müssen Erträge aus Aktien versteuern. Für diese Art von Gewinnen gilt die Abgeltungssteuer. Diese gibt es seit dem Jahr und sie beträgt pauschal 25 Prozent. Hinzu kommen noch der Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls eine Kirchensteuer. Die KESt wird bereits von der inländischen, depotführenden Stelle bzw. Das ist insbesondere die Bank bei Spareinlagen oder die österreichische Kapitalgesellschaft Aktiengesellschaft oder GmbH bei Gewinnausschüttungen z.

Der Anleger braucht diese Kapitalerträge daher nicht mehr in seine Steuererklärung aufnehmen, weil mit der Einbehaltung der KESt die Einkommensteuer abgegolten ist Endbesteuerung.

Dies trifft insbesondere zu auf:. Eine allfällige ausländische Steuer kann entsprechend dem jeweiligen Doppelbesteuerungsabkommen auf die österreichische Einkommensteuer angerechnet werden. Das Abzugsverbot gilt auch wenn die Regelbesteuerungsoption ausgeübt wird. Dies betrifft vor allem:.