Bewertungsdurchschnitte


Hierin verpflichten sich die Bundesländer noch einmal ausdrücklich, das kirchliche Besteuerungsrecht beizubehalten.

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Die Entstehung der Kirchensteuer seit der Mitte des Jahrhunderts ist auf eine Reihe von Staat, Kirche und Gesellschaft verändernden Umständen zurückzuführen. Jahrhunderts mussten die deutschen Fürsten diese Ländereien an Frankreich abtreten [12].

Umwälzungen zu Anfang des Jahrhunderts ergaben sich auch in der Gesellschaft als Ganzes. Noch bis zum Anfang des Die Initiative für die Entwicklung einer Kirchensteuer ging dann auch vom Staat aus. Er wollte eine bessere Besoldung der Pfarrer sicherstellen, nachdem die Naturalwirtschaft Pfründesystem nicht mehr ausreichte. Von dieser Beanspruchung wollte der Staat sich dadurch befreien, dass er den Kirchen die Möglichkeit eröffnete, ihren Finanzbedarf durch Besteuerung der Kirchenangehörigen selbst zu decken, indem sie ihn auf die Gemeindeglieder umlegten, also: Die Kirchen akzeptierten die neue Finanzierungsmöglichkeit bald.

Schon , als die Kirchensteuerfrage in der Nationalversammlung erörtert wurde, hatte sich die Interessenlage jedoch geändert. Nunmehr waren die Kirchen daran interessiert, die Garantie der Kirchensteuer in die Verfassung aufgenommen zu sehen. Der kirchenfeindlich eingestellte nationalsozialistische Staat tendierte im Rahmen seiner Bekämpfung der Religion zur Abschaffung der Kirchensteuer.

Die bisher obligatorische staatliche Verwaltung der Kirchensteuern wurde in eine Kann-Bestimmung umgewandelt. Die Entwicklung zur Kirchensteuer zu der in der Bundesrepublik Deutschland praktizierten Form zeigt zum einen den Rückzug des sich zunehmend neutral verstehenden Staates aus der unmittelbaren Verantwortung für den finanziellen Unterhalt der Kirchen und andererseits unübersehbar, dass der Staat trotz dessen keine feindliche Trennung von Staat und Kirche und keine Privatisierung der Kirchen im weltlichen Bereich durchführen wollte.

Das Kirchensteuerrecht gehört zu den sogenannten gemeinsamen Angelegenheiten von Staat und Kirche. Beide Partner haben dabei eine gleichberechtigte Regelungskompetenz.

Oberste Rechtsquelle für das Kirchensteuerrecht bildet Art. Danach wird den Kirchen, die Körperschaften des öffentlichen Rechts sind, u. Sie werden von den Synoden gefasst und bedürfen der staatlichen Genehmigung. Die Kirchensteuergesetze der Länder, die Kirchensteuerordnungen und die Kirchensteuerbeschlüsse bilden somit die festgefügte Rechtsgrundlage für die Erhebung der Kirchensteuer.

Hierin verpflichten sich die Bundesländer noch einmal ausdrücklich, das kirchliche Besteuerungsrecht beizubehalten. Die erforderlichen Einnahmen kirchlicher Haushalte werden i. Pflichtabgaben, wie sie die Kirchensteuer auch ist, sind der kirchlichen Ordnung also nicht fremd.

Das ist allerdings rechtlich kein Gegensatz, da es sich bei beiden um kirchliche Abgaben handelt. Es liegt bei den Kirchen, in welcher Form sie den Abgabenanspruch gegenüber ihren Mitgliedern geltend machen. Allerdings stehen zur Verwirklichung des Abgabenrechts den Kirchen nur kirchliche Mittel zur Verfügung. Im Fall der Kirchensteuer ist das nicht nötig. Das geschieht im Rahmen der staatlichen Kirchensteuergesetze.

Dadurch wird der Beitrag der Kirchenmitglieder zur Kirchensteuer. Die inhaltliche Gestaltung des Steuerrechts ergibt sich aus der kirchlichen Steuerordnung. Zudem bedarf es einer Regelung des Verfahrens für Festsetzung und Erhebung sowie für die Vollstreckung.

Die Kirchensteuer ist daher eine gemeinsame Angelegenheit von Staat und Kirche. Für den Kirchensteuerzahler ist sie sozial und finanziell angemessen. Für die Kirchen bietet sie eine solide und planbare Basis ihrer Arbeit. Andere kirchliche Abgaben haben ihre Bedeutung aber nicht verloren. Unter Kirchensteuer versteht man die Geld- bzw. Sie dürfen nicht mit Beiträgen verwechselt werden.

Der Begriff der "Kirchensteuer" ist aber in einem weiteren Sinne zu verstehen. Prinzipiell werden hierunter nämlich die unterschiedlichen in den Kirchensteuergesetzen der Länder [21] und den Kirchensteuerordnungen genannten Kirchenfinanzierungsarten zusammengefasst.

Eine Kirchensteuer vom Grundbesitz wird vereinzelt in den alten Bundesländern aber noch erhoben. Eine sinnvolle und notwendige Ergänzung zur Kirchensteuer bildet das Orts- Kirchgeld, mit welchem i.

Aufgaben auf gemeindlicher Ebene finanziert werden. Erst oberhalb des Existenzminimums von damals Mark setzte die Besteuerung ein. Diese Grundsätze gelten - wenn auch mit anderen Beträgen und feiner ausdifferenziert - bis heute. Bei einer festgesetzten Einkommensteuer von 6. Bei einem monatlichen Bruttolohn von 2. Im umgekehrten Fall wird die Differenz nacherhoben oder auch erlassen.

In den übrigen Bundesländern wird es i. Bei einem Kapitalertrag von Der von der Religionsgemeinschaft beschlossene Hebesatz gilt für die Bundesländer, in denen sie belegen ist [23]. Damit wird eine einheitliche Besteuerung der Mitglieder dieser Religionsgemeinschaft gewährleistet. Sie soll zum Vz abgeschafft werden. Die Finanzierung der kirchlichen Arbeit erfolgt überwiegend aus der Kirchensteuer.

Bei verheirateten Arbeitnehmern wird die Religionszugehörigkeit des Arbeitnehmers und im Falle der konfessionsverschiedenen Ehe auch die seines Ehegatten nachgewiesen. Kinder darf der Arbeitgeber beim Kirchenlohnsteuerabzug nur berücksichtigen, wenn sie in den elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmalen ausgewiesen sind. Bei einem Monatsbruttolohn von 3. Beispiel 2 - Wer zahlt wie viel Kirchensteuer. Arbeitnehmer, Ehegatte 1, ev: Der Faktor wird für jeden Ehegatten elektronisch und für den Arbeitgeber abrufbar ausgewiesen.

Die veranlagte Kircheneinkommensteuer wird mit Ablauf des Veranlagungszeitraumes fällig. Die Kirchensteuer ist grundsätzlich akzessorisch zur Lohn- bzw.

Mit dem Unternehmensteuerreformgesetz ist die Besteuerung der Kapitaleinkünfte [26] ab neu geregelt worden. Die Einkommensteuer auf Kapitalerträge Kapitalertragsteuer wird in der Form einer Abgeltungsteuer anonym an der Quelle erhoben. Sie vermitteln dem Kirchenmitglied - wie andere Einkunftsarten - Leistungsfähigkeit. Insofern ändert sich nichts, da die Kapitalertragsteuer nur eine besondere Form der Erhebung der Einkommensteuer ist. Zinsen auszahlenden Stelle i. Die steuermindernde Wirkung des Sonderausgabenabzugs für die Kirchensteuer ist gleich mit berücksichtigt.

Die bisher mögliche Steuerfreistellung von Kapitalerträgen z. Von Einkünften, die nicht dem Kapitalertragsteuerabzug unterliegen, wird die Kirchensteuer weiterhin im Rahmen der Veranlagung erhoben. Für den Einbehalt der Kirchensteuer teilt das Kirchenmitglied seiner Bank bzw.

Die Bank hält entsprechende Vordrucke [29] bereit. Teilt das Kirchenmitglied gegenüber seiner Bank die Religionszugehörigkeit nicht mit, dann müssen die Kapitalerträge zur Festsetzung der Kirchensteuer im Rahmen der Einkommensteuererklärung angeben werden. Die auszahlenden Stellen übersenden dem Kirchensteuerpflichtigen auf Verlangen eine Kapitalertragsteuerbescheinigung. Der besondere Steuersatz gilt auch in diesen Fällen. Ehegatten erklären gemeinschaftlich ihre Religionszugehörigkeit gegenüber der auszahlenden Stelle.

Sie geben dabei an, zu welchen Teilen sie am Kapitalertrag beteiligt sind. Im Zweifel erfolgt die Aufteilung hälftig. Die Regelungen der Mindestbetrags-Kirchensteuer und der Zwölftelung finden beim Kirchensteuerabzug durch die auszahlenden Stellen keine Anwendung.

Dieses Erhebungsverfahren mit den beiden Erklärungsvarianten ggü. Ab dem Jahr wird die Erhebung der Kirchensteuer vollständig in die Philosophie der Abgeltungsteuer eingebunden. Der Abzugsverpflichtete Stelle erhält dann auf elektronischem Weg die - verkennzifferte - Religionszugehörigkeit unter strikter Beachtung der Datenschutzerfordernisse vom Bundeszentralamt für Steuern verschlüsselt mitgeteilt.

Dies ist vergleichbar mit dem Verfahren beim Lohnsteuerabzug, bei dem der Arbeitgeber die Religionszugehörigkeit des Arbeitnehmers mitgeteilt bekommt.

Der Abzugsverpflichtete identifiziert ihren Kunden gegenüber dem Bundeszentralamt für Steuer durch die - vielfach bei ihm schon bekannte - Steueridentifikationsnummer. Mit ihr und einer weiteren Prüfziffer Geburtsdatum wird ihm die verkennzifferte Religionszugehörigkeit und den Kirchensteuerhebesatz geliefert. Dabei wird - im Unterschied zum derzeitigen Verfahren - die Religionsgemeinschaft verkennziffert angegeben, der das Kirchenmitglied angehört.

Gehört der Kunde keiner steuererhebenden Religionsgemeinschaft an, wird ein neutraler Nullwert geliefert. Aufgrund dieser verkennzifferten Angabe behält der Abzugsverpflichtete dann die Kirchensteuer ein bzw.

Die Verarbeitung der Kennziffern erfolgt in einer technisch abgeschlossenen Umgebung, d. Wünscht der Kunde keine Weiterleitung seines Religionsmerkmales, kann er ihr durch Einlegung eines Sperrvermerkes widersprechen. Hierauf weisen die Abzugsverpflichteten ihre Kunden rechtzeitig hin.

Gehört er einer steuererhebenden Religionsgemeinschaft an, ist er dann aber verpflichtet, seine Kirchensteuer im Rahmen der Veranlagung zu erklären, wozu ihn das Finanzamt auffordert.

Die Anforderungen des Bundesdatenschutzbeauftragten sind damit erfüllt. Die Abfrage des Religionsmerkmals durch den Abzugsverpflichteten erfolgt zum 1. Bei Ehegatten oder eingetragenen Lebenspartnerschaften wird die Kirchensteuer typisierend hälftig einbehalten.

Bei andere Personenmehrheiten erfolgt kein Einbehalt mehr durch die auszahlende Stelle. Sie erklären ihre Kirchensteuer im Rahmen der Veranlagung. Die Kirchensteuer auf Kapitalertragsteuer wird vom Abzugsverpflichteten an sein Betriebsstättenfinanzamt und hiervon an die Religionsgemeinschaften abgeführt. Die Mitteilung der Religionszugehörigkeit an den Abzugsverpflichteten ist verfassungsrechtlich unbedenklich. Für den Arbeitgeber ist dies seit langem anerkannt [30].

Bei ihnen ist daher zwischen konfessionsgleicher, konfessionsverschiedener und glaubensverschiedener Gemeinschaft zu unterscheiden. In einer konfessionsgleichen Partnerschaft gehören beide Partner derselben steuererhebenden Kirche an.

Bei Zusammenveranlagung zur Einkommensteuer errechnet sich die Kirchensteuer aus der gemeinsam ermittelten Bemessungsgrundlage.

Bei Einzelveranlagung wird die Kirchensteuer aus der Einkommensteuerschuld eines jeden Partners errechnet. Um eine konfessionsverschiedene Partnerschaft handelt es sich, wenn beide Partner verschiedenen im betreffenden Bundesland steuererhebenden Religionsgemeinschaften angehören z.

In einer konfessionsverschiedenen Partnerschaft werden die Partner, wenn sie gemeinsam zur Einkommensteuer veranlagt werden, auch gemeinsam zur Kirchensteuer herangezogen. Die Kirchensteuer für jeden Partner berechnet sich aus der Hälfte der gemeinsamen Steuerbemessungsgrundlage Halbteilungsgrundsatz. Partner, wohnhaft in Hamburg, ein Partner ist röm. Partnerschaft, wohnhaft in Köln, ein Partner ist röm. Ehepaar, wohnhaft in Köln, ein Partner ist röm. Die Halbteilung hat seine Wurzel in dem christlichen Verständnis der Ehe als gleichberechtigte Lebensgemeinschaft von Frau und Mann; dies wird auf die Partnerschaft entsprechend ausgeweitet.

In Bayern nachstehendes Beispiel gilt der Halbteilungsgrundsatz nicht. Hier wird die Kirchensteuer individuell nach der Konfession den Kirchen zugeleitet [32]. Für Bremen und Niedersachsen gilt dies nur beim Einbehalt der Kirchenlohnsteuer. Bei Einzelveranlagung wird die für jeden Partner gesondert berechnete Einkommen- bzw.

Lohnsteuer als Bemessungsgrundlage für die individuelle Kirchensteuerberechnung zugrunde gelegt. Wollen Partner in konfessionsverschiedener Partnerschaft die Anwendung des Halbteilungsgrundsatzes vermeiden und eine individuelle Besteuerung bei der Kirchensteuer erreichen, so müssen sie die Einzelveranlagung bei der Einkommensteuer und bei der Kirchensteuer wählen.

Gehört nur ein Partner einer in dem betreffenden Bundesland steuererhebenden Kirche an, der andere Partner dagegen keiner Religionsgemeinschaft oder einer Religionsgemeinschaft, die hier keine Steuern erhebt, handelt es sich um eine glaubensverschiedene Partnerschaft [33].

Das Bundesverfassungsgericht [34] hat frühzeitig den Grundsatz der Individualbesteuerung auch bei der Ehegattenbesteuerung festgeschrieben. Bei Partner in glaubensverschiedener Partnerschaft wird bei der Zusammenveranlagung zur Einkommensteuer die Kirchensteuer nur von dem Partner erhoben, der Mitglied einer steuererhebenden Religionsgemeinschaft ist. Die Kirchensteuer des Partners rk errechnet sich wie folgt:. Zur Berechnung der Kirchensteuer ist die Einkommensteuer beider Ehegatten im Verhältnis der Einkommensteuerbeträge aufzuteilen, die sich nach der Grundtabelle auf die Einkünfte eines jeden Ehegatten ergeben würde.

Die gesondert ermittelte Einkommensteuer ist dem Kirchensteuerpflichtigen mit dem auf ihn entfallenden Anteil an den Kapitalerträgen zuzurechnen. Da die gemeinsame Einkommensteuer auf die Ehegatten nach deren Leistungsfähigkeit aufzuteilen ist, werden im Rahmen der Ermittlung der Anteile die dem Halbeinkünfteverfahren bis ; ab Teileinkünfteverfahren unterworfenen Einkünfte bei den Ehegatten korrigiert.

Der kirchenangehörende Partner mit keinem oder im Vergleich zum Partner geringerem Einkommen leitet seine Leistungsfähigkeit aus dem sog. Lebensführungsaufwand her oder m. Anhand einer stufigen Tabelle wird so das besondere Kirchgeld ermittelt. Die Anknüpfungen an einen dieser Art typisierten Lebensführungsaufwand hat das Bundesverfassungsgericht als sachgerecht beurteilt [38].

Die grobe Herleitung des besonderen Kirchgeldes erfolgt in der Weise, dass auf ein Drittel des zu versteuernden Einkommens der Steuertarif angewendet wird [39]. Der so ermittelten Betrag ist Bemessungsgrundlage für die Kirchensteuer. Das Ergebnis sind dann die geglätteten durch 12 Monaten dividierbaren Kirchgeldbeträge der Tabelle. Das Kirchgeld in glaubensverschiedener Ehe wird von den evangelischen Landeskirchen, röm. Diözesen und der altkatholischen Kirche in folgenden Bundesländern nach folgender Tabelle erhoben: Es wird gegenüber dem Kirchenmitglied im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung festgesetzt und erhoben [40].

Im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung kann das Kirchgeld als Sonderausgabe abgezogen werden. Die tatsächliche Belastung mindert sind dadurch entsprechend. Die Partner haben ein gemeinsam zu versteuerndes Einkommen in Höhe von Sie haben zwei Kinder.

Das ihm gegenüber festzusetzende Kirchgeld berechnet sich wie folgt:. Die Kinderfreibeträge werden im Rahmen der Veranlagung berücksichtigt. Zwischen der Kirchensteuer Ziff. Gehört ein Partner einer Religionsgemeinschaft an, die einen Kirchenbeitrag oder eine mit der Kirchensteuer vergleichbare Umlage erhebt, aber die Verwaltung nicht den Finanzbehörden übertragen hat z.

Mennoniten , wird das besondere Kirchgeld i. Die Regelungen sind in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich. Treten die Voraussetzungen für das besondere Kirchgeld erst im Laufe des Veranlagungsjahres ein durch Heirat oder entfallen sie in diesem durch Austritt , findet die Zwölftelungsregelung [41] Anwendung.

Diese Erlassmöglichkeit findet auch beim besonderen Kirchgeld Anwendung. Das Bundesverfassungsgericht hat festgestellt, dass eingetragene Lebenspartnerschaften im Hinblick auf den Gleichbehandlungsgrundsatz des Art. EStG nicht anders behandelt werden dürfen als Verheiratete [42]. Beide begründen eine auf Dauer angelegte Verantwortungsgemeinschaft; gewichtige Differenzierungsgründe für eine unterschiedliche steuerliche Behandlung hat das Gericht nicht festgestellt.

Mit der Umsetzung der Entscheidung - insbesondere hinsichtlich der Steuertarifnormen - hat der Gesetzgeber eine grundsätzliche Wertentscheidung getroffen, der die Kirchensteuer durch das Akzessorietätsprinzip folgt. Es sind keine steuerdogmatischen oder systematischen Gründe erkennbar, für Zwecke der Berechnung der Kirchensteuer hiervon abzuweichen.

Die Akzessorietät der Kirchensteuer an die Einkommensteuer ist insoweit stringent. Folglich sind die in den Kirchensteuergesetzen der Länder und den Kirchensteuerordnungen der steuererhebenden Religionsgemeinschaften [44] bisher expressiv verbis für Ehegatten geltenden Normen auf eingetragene Lebenspartnerschaften auszuweiten.

Die Berechnung der Kirchensteuer wird bei zwei Fallgestaltungen modifiziert. Teileinkünfteverfahren unterliegende Einkünfte z. Ein vom Volumen nicht zu unterschätzender kirchlicher Aufgaben- und Ausgabenbereich ist die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Ihnen gilt als zukünftige Generation die kirchliche Aufmerksamkeit auch bei der Besteuerung. Kind oder den Kinder- und Betreuungsfreibetrag 7. Die steuerlichen Freibeträge wirken sich aber nur im oberen Progressionsbereich günstiger als das Kindergeld aus und werden somit in die Kirchen- Steuerberechnung einbezogen.

Bei Nur- Kindergeldbezieher würden die Kinder bei der Berechnung der Kirchensteuer nicht berücksichtigt. Durch das Steuersenkungsgesetz Unternehmensteuerreform sind zum 1. Berührt ist hiervon die Kirchensteuer durch das Halb- ab Teil- Einkünfteverfahren und die Anrechnung des Gewerbesteuermessbetrages.

Nach dem alten Recht Anrechnungsverfahren erhielt der Steuerpflichtige neben der Dividendenbarausschüttung eine Gutschrift über den Körperschaftsteuerbetrag, den das Unternehmen bereits als Steuer abgeführt hatte. Dies führt zu einer gleichheitswidriger Verzerrung bei der Kirchensteuer, die korrigiert wird.

Die Korrektur erfolgt, indem nicht die Hälfte der Ausschüttung, sondern der volle Ausschüttungsbetrag für Zwecke der Berechnung der Kirchensteuer herangezogen wird. Dies führt durch die Tarifabsenkung und die definitive Vorbelastung mit Körperschaftsteuer aber i.

Durch das Unternehmensteuerreformgesetz ist das Halb- durch das Teileinkünfteverfahren [46] abgelöst worden; Vorstehendes gilt hierfür entsprechend. In Verlustfällen kann es bei isolierter Betrachtung eines Veranlagungsjahres zu Ergebnissen kommen, die für den Kirchensteuerpflichtigen nachteilig erscheinen, indem einkommensteuerliche Verlustfälle nicht im selben Veranlagungszeitraum wirkungsgleich berücksichtigt werden.

Dies ist bedingt durch die fehlende und nicht gewollte Schattenveranlagung für Zwecke der Berechnung der Kirchensteuer und der fehlenden Festsetzung von Verlustvor- bzw. Verlustverrechnungen sind bei gewissen Einkunftsarten z. Die Korrektur für die Kirchensteuer wird aber auf der Ebene des zu versteuernden Einkommens vorgenommen. Dies kann sich in den Folgejahren ausgleichen, sofern weiterhin Einkünfte erzielt werden. Die Nichtberücksichtigung von erzielten und kirchensteuerlich nicht verbrauchten negativen einkommensteuerfreien Halbeinkünften wird von der Rechtsprechung [47] mitgetragen.

Es wird festgestellt, dass der Grundsatz der einmal getroffenen Belastungsentscheidung folgerichtig i. Der Herstellung der Belastungsleichheit in diesen Fällen entspricht die Zurechnung der Halbeinkünfte für Zwecke der Berechnung der Kirchensteuer, da es hier - im Gegensatz zu den Ertragsteuern - an einer definitiven körperschaftsteuerlichen Vorbelastung fehlt.

Dem entspricht es, nicht verbrauchte Verluste aus anderen Veranlagungszeiträumen nur insoweit zu berücksichtigen, wie dies auch einkommensteuerlich i. Der Ausschluss der Verlustverrechnung mit den gegebenenfalls damit verbundenen Härten im Einzelfall, die vom Gesetzgeber zumindest im Ansatz erkannt wurden [49] , ist eine mit Art.

Dies zumal, sofern es sich lediglich um eine zeitliche Streckung der Verlustberücksichtigung handelt, nicht verrechenbare Verlustvorträge i. Der endgültige Ausschluss widerspricht zwar dem - nicht mit Verfassungsrang ausgestattetem - objektiven Nettoprinzip. Bei Vorliegen gewichtiger Gründe kann der Gesetzgeber dieses Prinzip durchbrechen und sich generalisierender, typisierender und pauschalierender Regelungen bedienen. Die Ausnahmen von einer folgerichtigen Umsetzung der mit dem objektiven Nettoprinzip getroffenen Belastungsentscheidung bedürfen allerdings hinreichender sachlicher Rechtfertigung, die umso strenger getroffen werden muss, je einschneidender und endgültiger die Entscheidung ist sic.

Die sachliche Rechtfertigung liegt in der Vermeidung von erheblichem Verwaltungsaufwand durch eine Schattenveranlagung begründet. Der Gesetzgeber hat hier von dem ihm zustehenden Befugnis zur Vereinfachung und Typisierung bei der Ordnung steuerrechtlicher Massenerscheinungen Gebrauch gemacht, zumal wenn es sich um einen "eher seltenen Ausnahmefall" [52] handeln dürfte, der nicht gesondert im den Blick genommen werden muss.

Eine planwidrige Regelungslücke liegt demnach nicht vor. Im Lichte der Rechtsprechung des BVerfG [55] dürfte dies aber eher zu verneinen sein, weshalb eine kircheneigene Erlassregelung als Korrektiv angezeigt ist.

Hierbei handelt es sich um eine staatliche Subvention der auf diese Einkünfte entfallenden Belastung mit Gewerbesteuer. Diese Subvention wird von für die Berechnung der Kirchensteuer nicht mitgetragen, d. Die Kirchensteuer ist der Pflichtbeitrag der Kirchenmitglieder - in der Praxis nur derjenigen Kirchenmitglieder, die aufgrund ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit in der Lage sind, ihn aufzubringen, d.

Daraus folgt, dass ein Teil der Kirchenmitglieder, nämlich diejenigen mit geringem Einkommen, die Nichtverdienenden, die Studierenden, Schüler, Rentner, Sozialhilfeempfänger u. Die Anknüpfung an die Einkommensteuer für das kirchliche Besteuerungsverfahren muss trotzdem nach wie vor als die gerechteste Methode der Belastung der Steuerpflichtigen angesehen werden.

Jeder Kirchenangehörige soll seiner Kirche bei der Finanzierung ihrer Aufgaben helfen. Diejenigen, welche nicht Einkommen- bzw. Ausgehend vom Grundgedanken der mitgliedschaftlichen Solidarität in der Kirche sollen aber auch Geringverdiener einen kleinen Beitrag zur Finanzierung ihrer Kirche leisten, den sog.

Mindestbetrag der Kirchensteuer Mindestbetrags-Kirchensteuer. Auf Kirchensteuer von der Kapitalertragsteuer wird die Mindestbetrags-Kirchensteuer nicht erhoben. Die Mindestbetrags-Kirchensteuer wird von den evangelischen und katholischen sowie einigen anderen Religionsgemeinschaften erhoben in den Ländern:.

Berlin 2 nur ev. In den übrigen Ländern bemisst sich die Kirchensteuer nach dem normalen Hebesatz. Es ist damit zu rechnen, dass die Mindestbetrags-Kirchensteuer ab nicht mehr erhoben wird. Die Kirchensteuerordnungen und -beschlüsse sehen - bis auf diejenigen der Religionsgemeinschaften in Bayern - vor, dass die kirchlichen Steuern nach oben hin auf einen bestimmten Prozentsatz des zu versteuernden Einkommens begrenzt werden können sog.

Die Kirchensteuer koppelt sich in diesen Fällen von der Bemessungsgrundlage "Steuerschuld" ab zur Bemessungsgrundlage "zu versteuerndes Einkommen". Beginn der Kappung bei einem zu versteuernden Einkommen von:. Je zu berücksichtigendes Kind erhöht sich die Grenze um 7. Die Kappungsanträge sind zu stellen: Kirche von Westfalen bei den Kreiskirchenämtern, Ev. Kirche im Rheinland bei der Gemeinsamen Kirchensteuerstelle beim Landeskirchenamt, übrige ev.

Landeskirchen beim Landeskirchenamt; Kath. Kirche bei den Diözesen bzw. Gegen die Kappung bestehen keine verfassungsrechtlichen Bedenken. Die Kirche ist nicht verpflichtet, ihrer Steuer die bei der Einkommen- Lohn- Steuer geltende Progression in allen Fällen zugrunde zu legen.

Die Kirchensteuer dient anderen Zwecken als die staatliche Steuer. Sie ist stärker mitgliedschaftsbezogen und verfolgt keinen sozialpolitischen Ordnungsauftrag, erstrebt keine Umverteilung des Einkommens. Information overload ist so ein Beispiel: Unser Portal mit entsprechender Suchfunktion ist ein Ansatz, mehr Transparenz zu schaffen.

Wir sind der Überzeugung, dass ein Zuviel an Information besser ist, als ein Zuwenig. Nicht relevante Informationen kann man wegklicken, relevante Info, die fehlt, muss hingegen aufwändig beschafft werden.

Kann es im Zeitalter des lebenslangen Lernens einen Overload an Weiterbildung geben? Wir finden Inhalte wichtiger, als Zertifikate. Aber darüber kann man sicherlich dikutieren. Zum Thema Gehalt nehmen wir hier immer wieder Stellung. Ja, es gibt eine Menge Firmen, die mehr bezahlen. Gibt es dort auch die spannenderen Jobs? Wer so viel leistet wie wir, sollte doch auch spannende Jobs machen dürfen.

Schmerzensgeld gibt es andernorts. Umweltbewusstsein ist in unseren Augen Umweltbewusstsein. Dafür tun wir viel. Mitarbeitergesundheit ist ein anderes Thema, dafür tun wir im Rahmen unserer Möglichkeiten noch mehr. Die Bahn ist ohne Zweifel als das umweltfreundlichste Verkehrsmittel für längere Strecken.

Wir sind aber für Anregungen offen, welche Transportmittel für die Rückengesundheit geeigneter sind. Wir wissen um die Defizite, die hier entstehen können und wirken hier aktiv an der Verbesserung für jeden Einzelnen mit. MyContract, unser neues Tool zur individuellen Anpassung des Arbeitsvertrags, ermöglicht die freie Gestaltung der Urlaubs- und Arbeitszeit und in vielen Bereichen sogar der Reisetätigkeit.

Wir nehmen deine Anregungen gern auf und danken Dir für die Zeit, die Du dir dafür genommen hast! Ellenbogenmentalität und starker Konkurrenzdruck im Team. Kommunikation und tatsächliches Handeln praktisch immer unterschiedlich. Tendenziell geht es von negativ zu sehr negativ. Druck von oben mehr Umsatz zu generieren, daher auch viel Stress. Ansonsten eigentlich gute Erreichbarkeit und viele Trainings für Manager. Lästereien, Sticheleien und Ellenbogenmentalität an der Tagesordnung.

Kollegen versuchen sich gegenseitig wegen begrenzter Beförderungsslots auszustechen. Auftritt als Team gegenüber dem Kunden, aber extremer Wettbewerb innerhalb der Teams. Stark abhängig von Projekt, einige Kollegen haben hier Glück und kriegen tatsächlich interessante Aufgaben. Ansonsten mit viel Powerpoint Projekte verkaufen. Oftmals findet man ein extremes Bild vor: Aktuelles Handeln und Kommunikation unterscheiden sich extrem, was man gerade bei HR und vom Betriebsrat merkt.

Angeblich soll man Probleme ansprechen, das Gespräch mit Vorgesetzten suchen etc. HR lässt auf Portalen positive Bewertungen Aussage mehrere Kollegen schreiben, statt an den Kritikpunkten zu arbeiten. Frauen werden bevorzugt eingestellt und befördert wenn sie bereits einen Laptop einschalten können, was entsprechend zu Unmut bei Kollegen und Kunden führt.

Somit im Sinne von Gleichberechtigung genial für Frauen, diskriminierend für Männer. Extrem überschaubare Karrieremöglichkeiten und nicht von sich selbst abhängig. Experienced Hires aus mittelständischen haben extreme Schwierigkeiten sich an Kultur und Denkweise anzupassen.

Unliebsame Kollegen werden auf unbeliebte Projekte geschickt oder mit anderweitigen Aufgaben betraut, bis sie oft von selbst gehen. Komischerweise wollen fast alle Mitarbeiter aus Accenture rauswechseln rein persönliche Erfahrung und tun dies bei sich bietender Gelegenheit auch. Durch Aktiengesellschaft und Ausschüttung an Aktionäre klar unterdurchschnittlich im Marktverhältnis.

Überstunden werden laut HR zwar offiziell vergütet, fallen aber in der Realität nicht an, da der Kunde diese in der Regel nicht bezahlt. Gerechnet auf reale Arbeitszeit teilweise etwas über Mindestlohn. Aktienoptionen zwar okay, aber lieber mehr Grundgehalt bieten.

Ich war in 4 Jahren 5 mal in einem Accenture Office, welche relativ modern gehalten sind. Man muss nehmen was man kriegt, Accenture hat hier nicht viel Einfluss auf die Arbeitsbedingungen vor Ort Hauptsache billig für den Kunden.

Umweltbewusstsein bringt kein Geld. Man pocht auf Nachhaltigkeit solange sich damit Geld für die Aktionäre verdienen lässt. Soziale non-profit Aktionen werden von Mitarbeitern in der Freizeit erwartet um Accenture als sozial engagiert darstellen zu können. Keine eigenen Budgets für soziale Initiativen.

Wie in allen Unternehmensberatungen gleich null. Viel Reisetätigkeit bessert sich evtl. Freitags Home Office, teilweise unbezahlte Wochenend-Arbeit wenn Deadlines eingehalten werden müssen.

Viele trennen sich von den Partnern bzw. Scheidung wegen fehlender Freizeit, somit überraschend viele Beziehungen Accenture-intern um den Partner zumindest während der Arbeitszeit sehen zu können. Elternzeit kann genommen werden und wirkt sich eher positiv auf Beförderung aus. Noch gut bei den DAX Bei Mittelständlern aus Erfahrungsberichten keine Chance, da diese die "Berater" fachlich sofort auseinander nehmen. Accenture kommt noch gut im Lebenslauf, obwohl das Image wegen vieler Misserfolge ständig sinkt.

Einmal im Jahr gibt es Versammlungen alle Mitarbeiter in einer exklusiven Location mit gutem Buffet, wird aber wegen Budgeteinsparungen demnächst wahrscheinlich auch abgeschafft.

Vielen Dank für deine Zeit und deine ausführliche Beschreibung. Offenbar hattest Du in der Vergangenheit keine sehr guten Erfahrungen gemacht, das ist sehr schade. Wir versuchen mal, auch im Sinne der Leser, ein paar Fakten zu liefern. Zunächst ist uns wichtig zu sagen, dass wir deine Erfahrungen und deine Kritik ernst nehmen und deine Verbesserungsvorschläge prüfen. Wir möchten aber auch klar zum Ausdruck bringen, dass wir Aussagen, die auf Spekulation und Hören-sagen beruhen, nicht kommentieren.

Wir bitten hier um dein Verständnis. Zum Zusammenhalt unter Kollegen haben wir vielleicht ein etwas umfassenderes Bild, das wir gern teilen: Dieser Wert ist über viele Jahre relativ stabil. Hier bei kununu kann man dass sogar ganz öffentlich überprüfen. Demnach müsste im Umkehrschluss negatives Verhalten unter Kollegen in jeder Firma an der Tagesordnung sein. Das stellen wir für uns nicht fest. Interessante Aufgaben sind einer der Hauptgründe, weshalb sich Bewerber für Accenture entscheiden und es ist einer der Hauptgründe, weshalb Mitarbeiter bei uns sind.

Projekte zu machen, die unseren Kunden helfen, besser zu werden. Schaffen wir alle, jeder Einzelne von uns, das immer, zu jeder Zeit? Sicherlich nicht, aber wir arbeiten daran. Jeder für sich und alle gemeinsam. Die Behauptung ist falsch. Diversity, ist, wie oben bereits geschrieben, ein zentraler Unternehmenswert.

Weil wir überzeugt sind, dass vielfältige Teams bessere Ergebnisse für uns und unsere Kunden bringen, als gleichförmige. Die Qualifikation eines Mitarbeiters steht dabei an erster Stelle. Unsere Karrieremodelle passen wir laufend an den Bedarf unserer Mitarbeiter, der Kunden und des Unternehmens an. Wir wollen künftig mehr Expertenkarrieren ermöglichen und arbeiten daran. Unsere Gehälter sind Teil eines attraktiven Gesamtvergütungspaketes.

Durch das Mitarbeiterbeteiligungsprogramm machen wir unsere Kollegen zu Miteigentümern, an die wir auch Gewinn ausschütten. Die Argumentation, als Aktiengesellschaft können Firmen nur unterdurchschnittliche Gehälter bezahlen, ist statistisch schlicht nicht zutreffend.

Überstunden werden bei Accenture vergütet, wenn dies im Arbeitsvertrag so geregelt ist. In den vergangenen Jahren profitierten unsere Mitarbeiter von einem guten Aktienkursverlauf.

Wir freuen, uns, wenn uns dabei Kollegen zahlreich unterstützen. Zwang und Erwartungshaltung passt dazu aus unserer Sicht einfach nicht. Wir wollen mit Freude Gutes tun. Entscheiden darf das jeder selbst und für sich. An der Work-Life-Balance arbeiten wir. Ohne zusätzliche Genehmigung durch den Vorgesetzten — und zwar zu jeder Zeit. Aktuell sind wir damit unseres Wissens nach einmalig am Markt und wurden für die Idee und die Umsetzung von externen Personalexperten ausgezeichnet worden HR Excellence Awards Unser Image ist so gut wie unsere Leistung am Markt.

Wir sind mit unseren Ergebnissen zufrieden, aber wir arbeiten auch daran weiter. Wir hoffen, Dir und allen Lesern mit Fakten gedient zu haben. Die Arbeitsatmosphäre hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert - der Job, den früher eine Person erledigt hat, erledigen heute 3 Recruiter inkl.

Dies hat insgesamt Workload weggenommen, die Abläufe aber nicht unbedingt effizienter und besser gemacht. Platzmangel ist an der Tagesordnung. Durch die "neue" Desksharing Policy kommt es täglich vor, dass Kollegen keinen Schreibtisch finden und entweder in der Couchecke oder einem anderen Stockwerk arbeiten müssen.

Das führt nicht unbedingt zu einem friedlichen Miteinander. Manche kommunizieren offen und fair und können tatsächlich Tipps geben, um die Arbeitsleistung verbessern. Dies fällt logischerweise schwerer, wenn der jeweilige Teamlead den Job nie tatsächlich ausgeführt hat und die Erwartung hat, vom jeweiligen Mitarbeiter jede kleine Information zu erhalten und am Ende in der Lage zu sein als Recruiter zu arbeiten dies entspricht de facto nicht der Jobbeschreibung eines Teamleads.

Kommunikation findet sporadisch statt, das war vor Jahren definitiv besser. Insgesamt entsteht der Eindruck, dass ein massiver Überbau an "Managern" ensteht, wobei den meisten Mitarbeitern nicht klar ist, was diese überhaupt tun. Das ist insofern ein Widerspruch, als dass immer wieder dazu aufgerufen wird Prozesse kritisch zu hinterfragen. Ideen werden aber in der Tat nur vom bevorzugten Manager gehört. Immerhin gibt es einmal im Quartal eine ellenlange E-Mail mit personellen Updates.

Für interessante Sonderaufgaben muss man kämpfen bzw. Viele Rollen sind doppelt besetzt und daher aus meiner Sicht überflüssig. Aber dafür hat man etwas, das man sich in den Lebenslauf schreiben kann. Allgemein sehr starker Flurfunk. Insgesamt ein höchstpolitisches Umfeld. Bunte Newsletter, die niemanden so richtig interessieren, gibt es en masse. Männer werden zumindest in der Recruiting-Abteilung klar bevorzugt - dies zeigt der überproportionale Anteil an Männern im mittleren Management.

Teilzeit stellt zudem definitiv einen Nachteil im weiteren Karriereverlauf dar. Gibt es fast gar nicht. Die "älteren" Kollegen im Recruiting arbeiten nahezu alle in Teilzeit und werden bei Beförderungen häufig nicht berücksichtigt.

Karriere hängt wie oben beschrieben stark vom Nasenfaktor ab. Mit der Beförderung kommt in den meisten Fällen die disziplinarische Führung. Weiterbildung lässt zu wünschen übrig. Wer effizient arbeitet, kann die Arbeit - insbesondere aufgrund des starken personellen Wachstums - locker in 40 Stunden schaffen. Überstunden können aufgeschrieben und abgefeiert werden. Auszahlung erfolgt ebenfalls in besonderen Fällen. Man lernt hier von der Pike auf wie Recruiting in einem Konzern funktioniert.

Dies bedeutet in erster Linie Prozesse aufsetzen und steuern. Neuer Managementstil lässt zu wünschen übrig Bevorzugung einzelner Personen, offene Ausgrenzung anderer. Wir freuen uns über Bewertungen und nehmen diese ernst, daher nutzen wir die Gelegenheit, auf deine persönlichen Erfahrungen ebenso ausführlich zu antworten. Arbeitsatmosphäre Die Aufgaben im Recruiting haben sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Es ist korrekt, dass früher tagesfüllende Aufgaben nicht mehr die Priorität haben und daher auf verschiedene Kollegen verteilt sind.

Dies liegt in erster Linie daran, dass die Vielfalt der Aufgaben zugenommen hat und die Kollegen viele neue Ideen ausprobieren und verwirklichen, damit wir auch künftig Top-Talente für Accenture begeistern können.

Der Durchschnittssatz für die Beköstigung der Kanalsteurer beträgt ab dem 1. Die FinBeh Hamburg hat mit Vfg. Mitteilung FG Baden-Württemberg vom Mit koordiniertem Ländererlass vom Mahlzeiten, die arbeitstäglich unentgeltlich oder verbilligt an die ArbN abgegeben werden, sind mit dem anteiligen amtlichen Sachbezugswert nach der SvEV zu bewerten.

Dies gilt ab 1. Die steuerliche Erfassung einer solchen üblichen Mahlzeit als Arbeitslohn ist ausgeschlossen, wenn der ArbN für die betreffende Auswärtstätigkeit dem Grunde nach eine Verpflegungspauschale i. Auf die Höhe der tatsächlich als Werbungskosten anzusetzenden Verpflegungspauschale kommt es nicht an.

EStG wegen der Gestellung einer Mahlzeit unerheblich. Die Mahlzeiten gehören nicht zum Arbeitslohn. Leistungen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen werden der Belegschaft als Gesamtheit und damit in überwiegendem betrieblichen Interesse zugewendet H Die Mahlzeiten sind mit dem tatsächlichen Preis anzusetzen s. Der ArbN ist auf einer dreitägigen Auswärtstätigkeit. Der ArbN kann für die Auswärtstätigkeit folgende Verpflegungspauschalen als Werbungskosten geltend machen:.

Zu den Mehraufwendungen für Verpflegung ab 1. In den Fällen, in denen Verpflegungsleistungen anlässlich einer unternehmerisch bedingten Auswärtstätigkeit des ArbN vom ArbG empfangen und in voller Höhe getragen werden, kann der ArbG den Vorsteuerabzug aus den entstandenen Verpflegungskosten in Anspruch nehmen, wenn die Aufwendungen durch Rechnungen mit gesondertem Ausweis der USt auf den Namen des Unternehmers oder durch Kleinbetragsrechnungen i. Es liegt keine einer entgeltlichen Leistung gleichgestellte unentgeltliche Wertabgabe vor.

Der BFH hat in seinem Urteil vom Zahlungen sind dann kein Arbeitslohn, wenn sie sich bei objektiver Würdigung aller Umstände nicht als Entlohnung, sondern lediglich als notwendige Begleiterscheinung betriebsfunktionaler Zielsetzung erweisen. Ungeachtet der Frage, ob der ArbG ein solches rechtswidriges Verhalten angewiesen hat und anweisen darf, kann jedenfalls auf einem solchen rechtswidrigen Tun der Betrieb auch nicht teilweise gründen.

Beachtliche betriebsfunktionale Gründe können daher insoweit nicht vorliegen s. OFD Frankfurt vom Dort hatte er die Übernahme von Verwarnungsgeldern wegen Verletzung des Halteverbots als im ganz überwiegend eigenbetrieblichen Interesse des ArbG angesehen. Dabei ist der Rabattfreibetrag s. Durch das BMF-Schreiben vom 9. Es liegt deshalb kein Arbeitslohn vor, weil die Vorteile, die den ArbN mit den Prämienzahlungen für die Dienstreise-Kaskoversicherung möglicherweise zuflossen, nicht durch das jeweilige individuelle Arbeitsverhältnis veranlasst sind.

Der ArbG hat die Vollkaskoversicherung im ganz überwiegenden eigenbetrieblichen Interesse abgeschlossen. Ein überwiegend eigenbetriebliches Interesse des ArbG ergibt sich daraus, dass der Versicherungsschutz zwar die Privatfahrzeuge der ArbN erfasst, aber ausdrücklich nur für Dienstfahrten gilt. Diese Ausgestaltung ist vor dem Hintergrund zu sehen, dass nach der arbeitsgerichtlichen Rechtsprechung der ArbG grundsätzlich zum Ersatz des Schadens verpflichtet ist, den der ArbN durch Unfall auf einer Dienstfahrt mit dem eigenen Pkw erlitten hat.

Neben der materiellen Entlastung von Ersatzansprüchen vermeidet er auf diese Weise — im Interesse des Betriebsfriedens — mögliche Rechtsstreitigkeiten mit den eigenen ArbN über den Ersatz von Unfallschäden. Demgegenüber fällt nicht ins Gewicht, dass die Versicherung für die ArbN unter Umständen einen geldwerten Vorteil darstellen kann etwa falls der arbeitsrechtliche Ersatzanspruch nicht eingreift oder wenn der ArbN über eine private Vollkaskoversicherung verfügt und dabei eine sog.

Rückstufung im Tarif erspart. Wird der ArbN in einem Erholungsheim des ArbG oder auf Kosten des ArbG zur Erholung in einem anderen Beherbergungsbetrieb untergebracht oder verpflegt, so ist die Leistung mit dem entsprechenden Pensionspreis eines vergleichbaren Beherbergungsbetriebs am selben Ort zu bewerten H 8.

Sachleistungen des ArbG an die ArbN können dann als Leistung gegen Entgelt angesehen werden, wenn die ArbN zwar kein besonderes Entgelt dafür zu bezahlen haben, die Sachzuwendung aber der Abgeltung der Arbeitsleistung neben dem Barlohn dient. Erforderlich ist dafür die Prüfung, ob die Sachzuwendung ausdrücklich oder schlüssig Gegenstand der arbeitsvertraglichen Beziehungen geworden ist und ob bejahendenfalls mit der Sachzuwendung geleistete Dienste abgegolten werden sollen BFH vom Sind sowohl der Umfang der auszuführenden Arbeitsleistung als auch die Höhe des gezahlten Barlohns unabhängig davon, ob der ArbN die angebotene Sachzuwendung in Anspruch nimmt, kann im Allgemeinen nicht davon ausgegangen werden, ein Anteil der Arbeitsleistung sei Gegenleistung für die Sachzuwendung.

Die unentgeltliche Zurverfügungstellung der Fitnesseinrichtung an die eigenen Mitarbeiter ist nicht überwiegend durch betriebliche Interessen des ArbG veranlasst. Bei unentgeltlichen Leistungen an ArbN, die — auch — deren privatem Bedarf dienen, entfällt die Umsatzbesteuerung, wenn diese Leistungen überwiegend durch das betriebliche Interesse des ArbG veranlasst sind.

FG Düsseldorf vom Die Teilnahme war grundsätzlich freigestellt, so dass diejenigen ArbN die Möglichkeit zur Teilnahme hatten, die sich hiervon einen persönlichen Vorteil versprachen. Die dauerhafte kostenlose Zurverfügungstellung eines Fitnessstudios mit Kursangebot übersteigt die Grenzen für eine Aufmerksamkeit.

Da der ArbG die Eingangsleistungen für den Betrieb der Fitnesseinrichtung sowohl für entgeltliche Umsätze im Rahmen ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit als auch für unternehmensfremde private Zwecke ihrer eigenen ArbN verwendet hat, war er bei Leistungsbezug berechtigt, die bezogenen Eingangsleistungen im Zusammenhang mit dem Betrieb der Fitnesseinrichtung seiner wirtschaftlichen Tätigkeit zuzuordnen und den Vorsteuerabzug z. Entsprechend dieser Zuordnung hat er die unentgeltlichen Zuwendungen an seine Mitarbeiter i.

Denn nach der Rspr. Als Bemessungsgrundlage für die unentgeltlichen Wertabgaben kommt nicht der lohnsteuerliche Wert des Sachbezugs in Betracht s. Mitteilung des FG Münster vom Bietet ein Beratungsunternehmen als ArbG seinen ArbN durch den Abschluss eines Firmenfitnessvertrags die Möglichkeit, gegen einen vergünstigten Mitgliedsbeitrag in den verschiedenen Trainings- und Gesundheitseinrichtungen Fitnessstudios eines bestimmten Anbieters zu trainieren, so ist insoweit nicht von einem überwiegend eigenbetrieblichen Interesse des ArbG und damit von einem geldwerten Vorteil für die ArbN auszugehen, die von der Möglichkeit der vergünstigten Mitgliedschaft Gebrauch gemacht haben FG Bremen Urteil vom Das Fitnessangebot im Streitfall: Gerätenutzung, Fitnesskurse, Sauna und Racketnutzung kann nur einheitlich behandelt und nicht etwa in einen als Arbeitslohn zu behandelnden Teil sowie einen im überwiegend eigenbetrieblichen Interesse des ArbG zugewendeten Teil aufgeteilt werden.

Bestimmung des üblichen Endpreises i. Eventuell niedrigere Preise anderer örtlicher Fitnessstudios sind insoweit unerheblich s. Zu den Endpreisen i. Für Lohnzahlungszeiträume nach dem Steuerbefreit ist die Überlassung, nicht jedoch die Übereignung der Ladevorrichtung. Zu den begünstigten Fahrzeugen rechnen auch Elektrofahrräder, wenn diese verkehrsrechtlich als Kraftfahrzeug einzuordnen sind z. Nicht zu den begünstigten Fahrzeugen rechnen Elektrofahrräder, wenn diese verkehrsrechtlich nicht als Kraftfahrzeug einzuordnen sind u.

Übereignung von Ladevorrichtungen für Elektro- oder Hybridelektrofahrzeuge. Eine Pauschalierung kommt nicht in Betracht, wenn der ArbG die Ladevorrichtung zeitweise unentgeltlich oder verbilligt überlässt s. Die Pauschalierungsmöglichkeit gilt für Vorteile die nach dem Der BFH hat gegen seine bisherige Rspr. Die Frage, ob Barlöhne oder Sachbezüge vorliegen, entscheide sich nach dem Rechtsgrund des Zuflusses, nämlich auf Grundlage der arbeitsvertraglichen Vereinbarungen danach, welche Leistung der ArbN vom ArbG beanspruchen kann.

Die Unterscheidung sei nach der Art des arbeitgeberseitig zugesagten und daher arbeitnehmerseitig zu beanspruchenden Vorteils selbst und nicht durch die Art und Weise der Erfüllung des Anspruchs zu treffen. Dann sei es auch unerheblich, ob der ArbG zur Erfüllung dieses Anspruchs selbst tätig werde, oder dem ArbN gestatte, auf seine Kosten die Sachen bei einem Dritten zu erwerben.

Deshalb lägen Sachbezüge auch dann vor, wenn der ArbG seine Zahlung an den ArbN mit der Auflage verbinde, den empfangenen Geldbetrag nur in einer bestimmten Weise zu verwenden. Seine bisher anders lautende Rspr. Durch die neue BFH-Rspr. Der Zufluss des Arbeitslohns erfolgt bei einem Gutschein, der bei einem Dritten einzulösen ist, mit Hingabe des Gutscheins, weil der ArbN zu diesem Zeitpunkt einen Rechtsanspruch gegenüber dem Dritten erhält.

Jahreswagen — aufgrund des Dienstverhältnisses verbilligt überlassen Personalrabatte. Preisnachlässe, die auch im normalen Geschäftsverkehr erzielt werden können, gehören dagegen nicht zum steuerpflichtigen Arbeitslohn.

Denn in diesem Fall fehlt es an einem aus dem Arbeitsverhältnis stammenden Vorteil als einer Grundvoraussetzung für Einkünfte i. Nach den Gepflogenheiten in der Automobilbranche werden Kfz im allgemeinen Geschäftsverkehr fremden Letztverbrauchern tatsächlich häufig zu einem Preis angeboten, der unter der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers liegt.

Deshalb kann der tatsächliche Angebotspreis anstelle des empfohlenen Preises angesetzt werden. Der durchschnittliche Preisnachlass war modellbezogen nach den tatsächlichen Verkaufserlösen in den vorangegangenen drei Kalendermonaten zu ermitteln und jeweils der Endpreisfeststellung im Zeitpunkt der Bestellung Bestellbestätigung zugrunde zu legen.

Das BMF-Schreiben vom Mit Urteil vom Grundlage der Vorteilsermittlung war bisher die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers für das Fahrzeug Angebotspreis. Statt des empfohlenen Preises konnte auch der tatsächliche Angebotspreis angesetzt werden. Dabei war nach dem BMF-Schreiben vom Denn zu diesem Preis wurde das Fahrzeug im allgemeinen Geschäftsverkehr angeboten. Im Einzelnen ergeben sich folgende Berechnungen:. Danach ist das BMF-Schreiben vom Es gilt ansonsten unverändert fort.

Verkauft ein Automobilhersteller seinem Mitarbeiter einen Neuwagen und gewährt ihm dabei einen Rabatt sog. Jahreswagenrabatt , so ist bei der Berechnung des steuerpflichtigen Vorteils des Mitarbeiters sog. Vielmehr muss der Listenpreis um solche Rabatte gekürzt werden, die im normalen Geschäftsverkehr tatsächlich erzielt werden können. Individuell ausgehandelte Rabatte sind nicht zu berücksichtigen. Der geldwerte Vorteil besteht in dem Unterschiedsbetrag zwischen dem vom Mitarbeiter gezahlten Preis und dem Preis, den der ArbG fremden Letztverbrauchern tatsächlich anbietet.

Der Automobilhersteller teilte dem Gericht die Höhe der Rabatte mit, die er beim Verkauf des konkreten Fahrzeugtyps fremden Letztverbrauchern gewährt hatte — für das Kj. Im Einzelfall habe er auf diese Preisnachlässe aufgrund von weiteren individuellen Verkaufsverhandlungen zusätzliche Rabatte i.

Nach Ansicht des Gerichts führen die vom Hersteller mitgeteilten, durchschnittlich gewährten Rabatte nicht in voller Höhe zu einer Minderung des geldwerten Vorteils seines Mitarbeiters. Die Rabatte, die der Hersteller fremden Letztverbrauchern eingeräumt hat, sind nach Auffassung der Richter um 3 Prozentpunkte zu kürzen, weil die Rabatte in dieser Höhe auf subjektiven Fähigkeiten des jeweiligen Käufers beruhen, z.

End- und Angebotspreis i. Rabatte, die der ArbG nicht nur seinen ArbN, sondern auch fremden Dritten üblicherweise einräumt, begründen bei ArbN keinen steuerpflichtigen Arbeitslohn s. Schneider, NWB , Es hat weiterhin grundsätzlich zutreffend den lohnsteuerrechtlich erheblichen Vorteil nach diesen auch im allgemeinen Geschäftsverkehr gegenüber fremden Dritten gewährten Rabatten bemessen.

In einem weiteren Urteil vom Auf Grundlage der Feststellungen ist nichts dafür ersichtlich, aus welchen Gründen diese allgemein üblichen Rabatte beim Kläger als aus dem Arbeitsverhältnis resultierend gelten und insoweit steuerpflichtigen Arbeitslohn darstellen sollten. Vergleichspreis ist dabei grundsätzlich der günstigste Preis am Markt. Denn nur dann ist die Annahme gerechtfertigt, dass der Rabatt seinen Rechtsgrund nicht im Kaufvertrag, sondern in der arbeitsrechtlichen Beziehung hat, er mit Rücksicht auf das Dienstverhältnis als Vorteil eingeräumt wurde und sich insoweit im weitesten Sinne als Gegenleistung für das Zurverfügungstellen der individuellen Arbeitskraft des Arbeitnehmers erweist.

Pressemitteilung des BFH Nr. Zu den Fahrtkostenzuschüssen s. Deshalb besteht der geldwerte Vorteil im Streitfall nicht bereits in der Differenz zwischen dem üblichen Endpreis Verkaufspreis einer mit den von den ArbN bezogenen vergleichbaren Jahreskarte am Abgabeort und den diesbezüglichen Aufwendungen der ArbN. Hiervon sind vielmehr noch die üblichen Preisnachlässe, die der Verkehrsbetrieb für Jobticketprogramme den ArbN gewährt, und damit i.

Zunächst ist anhand der Tarifbestimmungen festzustellen, ob es sich bei den Jobtickets um monatliche Fahrberechtigungen — also Monatskarten — oder aber um Jahreskarten handelt.

Sofern dem ArbN aufgrund der Tarifbedingungen mit dem Jobticket eine monatliche Fahrberechtigung verschafft wird, ist eine entsprechende Monatskarte als Vergleich gegenüber zu stellen.

So bestätigt der BFH in seinem Urteil vom Aufgrund der besonderen Ausgestaltung der Jobticketmodelle verbunden mit den Zahlungen des ArbG Grundbeiträge handelt es sich bei der Differenz zwischen dem Normalpreis und dem Preis für das Jobticket, den der ArbN zu zahlen hat, in der Regel nicht um einen üblichen Preisnachlass.

Sofern hierzu keine Angaben vorliegen, sind die üblichen Preisnachlässe nach R 8. Das BayLfSt nimmt mit Vfg. Fälle, in denen tatsächlich monatliche Tickets Monatsmarken monatlich ausgehändigt werden, oder. Der ArbN erhält von seinem ArbG zum 1. Nach den Tarifbestimmungen des Verkehrsanbieters wird während der Gültigkeitsdauer 1.

Weitere Sachbezüge liegen nicht vor. Da es sich um die monatliche Fahrberechtigung eines Job-Tickets handelt, das für einen längeren Zeitraum gilt R 8. Die per Jahresnetzkarte eingeräumte Freifahrtberechtigung stellt ein Wirtschaftsgut von Geldeswert i. Ein wirtschaftlicher Zusammenhang im vorgenannten Sinne besteht entweder dann, wenn die Ausgaben durch die Erzielung steuerfreier Einnahmen veranlasst sind oder wenn die Einnahmen Ausgaben des Stpfl.

Ersteres ist hier ersichtlich nicht der Fall, denn der Kläger hat nicht die Fahrten zur Arbeitsstätte wegen seiner Freifahrtberechtigung unternommen. Dadurch sind ihm im Ergebnis steuerfrei vollumfänglich Ausgaben ersetzt worden, die er ansonsten alleine hätte tragen müssen.

Die Anrechnung des Sachbezugs ist nicht entsprechend der Anzahl der tatsächlich mit der Freifahrtkarte durchgeführten Fahrten zu begrenzen. Hätte der Gesetzgeber eine solche Einschränkung gewollt, hätte er diese anordnen können, was er aber unterlassen hat. Ein Dritter hätte für eine Jahresnetzkarte, die dem Kläger zu beliebig vielen Fahrten innerhalb ihres zeitlichen und räumlichen Geltungsbereichs zur Verfügung gestellt wurde, den normalen Preis entrichten müssen.