Fremdwährungskonten als Geldanlage

Britisch ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Weitere jeweilige Bedeutungen siehe unter Vereinigtes Königreich (Begriffsklärung) und Britisch (Begriffsklärung).

Hier können Sie über Währungen umrechnen. Diese Einteilung basiert auf einer subjektiven Selbstzuschreibung. Viele Broker ermöglichen es, das Konto in fremder Währung genauso zu benutzen wie ein Konto in Euro und erheben dafür keine zusätzlichen Gebühren aus den Wechselgebühren bei Ein- und Auszahlung. Dies entspricht auch der in der Finanzbranche vorherrschenden Schreibweise.

Währungsfakten

Der US-Dollar [ˈdɑlɚ] (United States Dollar; Abkürzung: USD; Symbol: $) ist die offizielle Währungseinheit der Vereinigten Staaten. Der US-Dollar wird auch als amtliches und gesetzliches Zahlungsmittel in einigen anderen Ländern und Regionen geführt.

Für die deutschen Sparkassen, Landesbausparkassen und Landesbanken ist der Haftungsverbund relevant, über den ein hundertprozentiger Einlagenschutz möglich ist. Bei Geldeinlagen über Die gesetzliche Einlagensicherung für Konten in Euro oder einer anderen Währung ist im Einlagensicherungs- und Anlegerschutzgesetz geregelt.

Interessant dabei ist, dass sich Haftungsverband und die Banken, die dem Sicherungsfonds angehören, vorbehalten, die Entschädigung in Euro zu zahlen — der Sparer kann also dennoch Verlust machen. Bei einer Privatbank sollte daher immer erst überprüft werden, inwieweit sich der Einlagenschutz erstreckt. Wer sein Fremdwährungskonto bei einer Genossenschaftsbank führt, ist über die Institutssicherung geschützt.

Dabei springen bei Zahlungsunfähigkeit einer Bank andere Institute ein, so dass eine Pleite der Bank von Vornherein verhindert wird. Geschützt sind hier in der Regel auch Fremdwährungskonten. Für den Anleger ist es wichtig, die wirtschaftliche Lage im Land der jeweiligen Währung zu betrachten, vor allem dann, wenn sein Konto nicht bei einer deutschen Bank besteht.

Im Ernstfall sollte rasch gehandelt werden, so dass sich die Verluste in Grenzen halten. Einige Punkte sprechen gegen die Führung eines Fremdwährungskontos.

So sind die Kontoführungsgebühren oft höher, als das bei einem normalen Konto der Fall ist, welches in der entsprechenden Landeswährung geführt wird. Wenn der Kurs ungünstig ist, muss hier mit Verlusten gerechnet werden siehe Beispiel oben.

Das Risiko der Kursschwankungen besteht allerdings nicht für Konten, die einen fest an den Euro gebundenen Wechselkurs haben. Diese Konten sind für Sparer jedoch uninteressant, weil sich hier keine Gewinne ergeben können.

Fremdwährungskonten, die auch als Devisenkonten bezeichnet werden, werden in die Gruppe der spekulativen Konten eingeordnet. Das Risiko des Verlustes muss immer hingenommen werden, denn Wertsteigerungen der einzelnen Währungen können nur schwer vorausgesagt werden.

Wer im Inland auf sein Geld auf dem Fremdwährungskonto angewiesen ist, muss oft hohe Gebühren für das Wechseln des Geldes in den Euro zahlen, was zum Wechselkursrisiko noch hinzukommt. Die Umtauschkosten fallen zudem zweimal an, einmal beim Tausch vom Euro in die fremde Währung und einmal beim Rücktausch. Daher ist das Fremdwährungskonto für den inländischen Geldverkehr nicht zu empfehlen.

Diese sind nicht zuletzt von der Wirtschaftslage abhängig, in der sich das jeweilige Land befindet. Durch genaues Beobachten können die Risiken begrenzt werden — ganz ausschalten lassen sie sich allerdings nicht.

Geschäftliche Transaktionen lassen sich effektiver, gewinnbringender und einfacher abwickeln, wenn ein Fremdwährungskonto genutzt wird. Zahlungen in das europäische Ausland können einfacher getätigt werden und der Kontoinhaber kann durch Kursschwankungen sogar Gewinne machen.

Gerade in Zeiten der Krise ist es für viele Menschen wichtig, sich vom Euro unabhängig zu machen und genau das ist mit den Fremdwährungskonten möglich. Kursverluste werden vermieden, wenn kein ständiger Devisenwechsel vorgenommen werden muss. Für die Finanzierung privater oder gewerblicher Vorhaben muss ein Kredit aufgenommen werden?

Dann ist ein Fremdwährungskonto ebenfalls interessant, denn die Kreditaufnahme aus dem Ausland ist mit einem Konto, welches über die gleiche Währung lautet, deutlich einfacher. Einen doppelten Gewinn bietet das Fremdwährungskonto, welches als Tagesgeldkonto angelegt wird: Hier werden die Zinsen gut geschrieben und es kann von der Kurssteigerung der Fremdwährung gegenüber der eigenen Währung profitiert werden. Natürlich muss er möglicherweise Steuern darauf bezahlen, aber dieser Sachverhalt steht nicht so sehr im Fokus wie bei einem Anleger.

Im Gegensatz zu Aktiengewinnen oder Zinserträgen aus Tagesgeldern in Euro fällt die Besteuerung bei Fremdwährungskonten etwas anders aus. Auf die Gewinne aus einer Währungsspekulation wird keine Abgeltungssteuer fällig. Darüber hinaus sind Spekulationsgewinne aus Devisengeschäften steuerfrei, wenn. Die Besteuerung des Spekulationsgewinns richtet sich nach dem persönlichen Steuersatz.

Im Gegensatz zu anderen Kapitalerträgen, bei deren Besteuerung die Banken den Finanzbehörden durch die Abführung der Abgeltungssteuer faktisch Amtshilfe leisten, ist dies bei Devisengeschäften nicht der Fall. Die kontoführenden Institute stellen noch nicht einmal eine Steuerbescheinigung für Fremdwährungskonten aus.

Handelt es sich bei dem Fremdwährungskonto jedoch um ein verzinstes Konto, kommt es darauf an, in welchem Land das Konto geführt wird. Erfolgt die Kontoführung im Inland, führt das kontoführende Institut 25 Prozent Abgeltungssteuer, 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls die Kirchensteuer direkt an die Finanzbehörden ab.

Wird das Konto im Ausland geführt, gelten die Bedingungen im jeweiligen Ausland unter Berücksichtigung des jeweiligen Doppelbesteuerungsabkommens. Führt die Devisenspekulation zu einem Verlust, kann dieser Verlust nicht mit Gewinnen aus anderen Kapitalanlagen verrechnet werden. Wer als Sparer auf Sicherheit bedacht ist, dem ist von einem Fremdwährungskonto eher abzuraten.

Sicherheitsbewusstsein steht dem Erfolg mit dem Fremdwährungskonto sicherlich im Wege, denn hier kommt es auf Spekulation und Risiko an. Ob dieser steigt oder fällt kann ebenfalls niemand voraussagen. Anleger, die eine Geldanlage suchen, die besonders hohe Zinsen bringt, sind sicherlich mit dem Fremdwährungskonto gut beraten. Hier kommt es auf Eigenregie und Risikobewusstsein an, dann sind auch Erfolge möglich — auch wenn sie manchmal auf sich warten lassen.

Vor allem in börsenschwachen Zeiten kann das Fremdwährungskonto eine gute Alternative sein. Ein Fremdwährungskonto ist für Geschäftsleute sehr interessant, wenn diese ohnehin mit ausländischen Geschäftspartnern in Verbindung stehen und hier Transaktionen abgewickelt werden müssen. Die Zahlungen beim Verkauf werden mit Schecks vorgenommen. Diese können auf das Fremdwährungskonto eingezahlt werden, was von den Gebühren her besonders günstig ist.

Auch die Anleger, die häufig selbst im Ausland unterwegs sind, sind mit einem Fremdwährungskonto in der Regel gut beraten, sie können dieses kann wie das heimische Konto nutzen. Wählen Sie einen aktuellen oder einen historischen Wechselkurs über die Kalenderfunktion aus, oder geben Sie den gewünschten Prozentsatz der Interbank-Kursliste an, um den tatsächlich von Ihrer Bank genutzten Wechselkurs zu erfahren. Lassen Sie sich mit dem Diagramm zur Entwicklung der Währungskurse den die Verläufe von bis zu vier Devisenkursen in den letzten Monaten grafisch darstellen.

In der Kreuztabelle sind die Leitwährungen paarweise aufgeführt. Hier lassen sich Kurse und Änderungen ablesen, die täglich aktualisiert werden. Mit unserer Benachrichtigungsfunktion können Sie sich Ihren Wechselkurs täglich, wöchentlich oder monatlich zusenden lassen. Zusätzlich bieten wir Ihnen den Service einen Newsletter zu erhalten, wenn Ihr Wunschwechselkurs erreicht ist.

Bitte wählen Sie zunächst zwei Währungen aus. Danach können Sie jeweils zwischen folgenden Optionen wählen: Bitte beachten Sie, dass der angegebene Wechselkurs den Kurs bei Börsenschluss des jeweiligen Vortages widerspiegelt.

Der Bankenverband prüft nicht die Richtigkeit dieser Daten. Auch stellen diese Informationen keine Leitlinie für die Banken dar. Vielmehr bestimmen die Banken alleine und autonom den von ihnen angesetzten Umrechnungskurs.

Fremdwährungskonten , die auch als Devisenkonten bezeichnet werden, sind aus deutscher Sicht im Inland oder Ausland angelegte Bankkonten, die nicht in Euro geführt werden. Zu unterscheiden sind Konten die privat genutzt werden Privatkonto und geschäftlich genutzte Konten Geschäftskonto , wobei hinsichtlich der Bankkonditionen und der Besteuerung deutliche Unterschiede bestehen. Wir haben auf den folgenden Seiten das Thema Fremdwährungskonto aus den unterschiedlichsten Perspektiven beleuchtet, denn die Materie ist, besonders was die Provisionen und Konvertierungsgebühren der Banken betrifft, komplexer als es auf den ersten Blick scheint.

Nach der Währungskonto Eröffnung wird der Einzahlungsbetrag in Euro entrichtet, den die Bank in die gewünschte Fremdwährung umtauscht. Da Barauszahlungen und —einzahlungen bei einem privat geführten Fremdwährungskonto bei den meisten Geldinstituten nicht möglich sind und auch Überweisungen häufig nur begrenzt vorgenommen werden können, ist ein online Währungsanlagekonto in der Handhabung am ehesten mit einem Tagesgeldkonto vergleichbar für Barauszahlungen s.

Es gibt allerdings auch Anbieter, die eine Mindesteinlagesumme fordern, die dann über den gesamten Vertragszeitraum auf dem Konto verbleiben muss und somit nicht flexibel umtauschbar ist. Falls das Fremdwaehrungskonto bei einer ausländischen Bank eröffnet wurde, gilt dies natürlich nicht.

Dann ist es im Ausland wie ein normales Konto nutzbar, im Inland fallen für die Abhebung von Bargeld die Gebühren des jeweiligen Anbieters zuzüglich Wechselkursgebühren an. Die meisten Geldinstitute bieten Währungsanlagekonten nur für einige ausländische Zahlungsmittel an, die von ihren Kunden besonders häufig zur Geldanlage nachgefragt werden.

Um ein Fremdwährungskonto zu eröffnen, ist bei einigen Banken ein herkömmliches Girokonto Voraussetzung, einige Banken legen zusätzlich zum Konto ein kostenloses Verrechnungskonto an. Bei Online Brokern ist ebenfalls häufig die Eröffnung eines Wertpapierdepots notwendig, wie beispielsweise beim Devisenkonto der Sparkassen. Zudem wird zum Teil ein Mindestbetrag gefordert insbesondere bei einer Festgeld Anlage , der zwischen und mehreren Tausend Euro betragen kann.

Viele Broker ermöglichen es, das Konto in fremder Währung genauso zu benutzen wie ein Konto in Euro und erheben dafür keine zusätzlichen Gebühren aus den Wechselgebühren bei Ein- und Auszahlung. Wer sich für einen Kredit in fremder Währung interessiert, kann ein solches Konto dafür als Basis nutzen.

Nach dem Zugang der Nutzerdaten und dem Erstlogin kann dann das gewünschte Währungskonto online gewählt werden. Wer Geld in einer fremden Währung anlegen möchte, verkauft immer Euro und kauft die Devise. Umgekehrt, wird wenn eine Währung wieder in Euro zurückgetauscht werden soll, wird die Devise verkauft und Euro gekauft.

Währungsanlagekonten werden vor allem von zwei Benutzergruppen nachgefragt: Zum einen benötigen Geschäftsleute und Unternehmen ein Devisenkonto, um unkompliziert Überweisungen ins Ausland vorzunehmen, Kosten zu sparen und dabei vom täglichen Wechselkurs unabhängig zu sein. Zum anderen sind auch Privatanleger zunehmend an Fremdwährungskonten interessiert. Sie nutzen das Währungskonto als Geldanalge oder zur Spekulation mit Devisen.

Welche Währung hierfür geeignet ist, hängt von der Anlagestrategie ab. Während stabile Währungen wie US-Dollar und britisches Pfund zwar ein geringes Wechselkursrisiko, aber auch eine geringere Rendite versprechen, bieten sich volatile Währungen wie der südafrikanische Rand für risikofreudigere Anleger an, die vor allem eine hohe Rendite verfolgen. Gewinnmöglichkeiten ergeben sich bei Fremdwährungskonten sowohl aus der Verzinsung als auch aus dem Wechselkurs.

Dies bietet zwar hohe Renditechancen, bei einem Kursverfall der Fremdwährung können Fremdwährungskonten jedoch sogar Verluste verursachen.

Dennoch können sie von Anlegern zur Risikodiversifikation genutzt werden. Fremdwährungskonten passen allerdings nicht in jede Anlagestrategie und sollten nur von ausreichend gut beratenen Kunden oder Experten genutzt werden. Viele Online Broker verzichten auf Kontoführungsgebühren oder Konvertierungsentgelte. Da gerade die Konvertierungsentgelte die Rendite entscheidend schmälern können, sollten Interessierte ihren Anbieter neben der Wunschwährung vor allem nach der Gebührenstruktur auswählen.

Schwierigkeiten können sich aus der Versteuerung von Erträgen ergeben. Je nach Anlagedauer und Aktivität müssen unterschiedliche Richtlinien beachtet werden.

Fremdwährungskonten sind allerdings schon lange kein Steuerschlupfloch mehr und bieten inzwischen kaum noch steuerliche Vorteile. Ein Fremdwährungskonto bietet Firmen oder Geschäftsleuten, die im Ausland tätig sind, bedeutende Vorteile.

Es ermöglicht dann, den gesamten Geldverkehr im Ausland mit minimierten Wechselkursrisiken und unabhängig vom Tageskurs durchzuführen. Zudem lassen sich finanzielle Transaktionen wesentlich unkomplizierter und mit weniger Gebühren abwickeln. Auch die Zeitersparnis kann enorm sein. Wird das Geschäftskonto im Ausland angelegt, lässt es sich dort wie ein herkömmliches Konto nutzen.

Der Inhaber profitiert also auch dann von den wegfallenden Wechsel- und Kontogebühren. Immer mehr Privatanleger entdecken das Fremdwaehrungskonto als spekulatives Anlageobjekt.

Bei einer Abwertung des Euros ergeben sich für deutsche Anleger in der Regel hervorragende Chancen, die Rendite durch stärkere Auslandswährungen zu steigern. Hierfür ist ein solches Konto in der Regel die unkomplizierteste Möglichkeit. Auch für Anleger, die Börsenaktivitäten in Fremdwährungen vornehmen wollen, kann ein Devisenkonto aus rein praktischen Gründen und zur Risikominimierung sinnvoll sein.

Hinzu kommt, dass sowohl Tagesgeld- als auch Festgeldkonten in der heimischen Währung zu Niedrigzinszeiten kaum in der Lage sind, die Inflation abzufangen.

In diesen Zeiträumen werden Fremdwährungskonten besonders interessant, weil dort die andere Währung auch unterschiedlich verzinst wird. Je höher die Zinsen für die jeweilige Währung ist, desto mehr Rendite können Privatanleger erzielen, allerdings steigt dann in der Regel auch das Wechselkursrisiko.

Allerdings besteht umgekehrt ebenfalls die Chance, durch eine Aufwertung der Fremdwährung Wechselkursgewinne zu verbuchen. Das bedeutet, dass ein Fremdwährungskonto eine spekulative Anlage ist: Deswegen gelten wirtschaftlich stabile Länder mit soliden Währungen als besonders empfehlenswert. Vor allem die schwedische und norwegische Krone und der polnische Zloty sind derzeit unter Anlegern beliebt.

Tätigt ein Anleger alle Investitionen in Euro, ist sein Portfolio von einer Abwertung der Währung besonders betroffen. Wird hingegen ein Teil der Geldanlage in einer Fremdwährung erworben und geführt, kann der Anleger dieses Risiko zu einem Teil abfangen. Zinsen auf Währungsanlagekonten werden von vielen Anbietern nur selten geboten. Falls dies doch der Fall ist, handelt es sich in der Regel um Festgeld oder Tagesgeld.