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Wohnsteuer für Sie als Mieter Grundsteuer und Wohnsteuer für Sie als Immobilienbesitzer Versteuerung des Wertzuwachses bei Verkauf einer nicht selbst genutzten Immobilie Die Anrechnung des Inflationsausgleichs in den ersten fünf Jahren wurde gestrichen Und das perfide daran: Die von Zentral- und Geschäftsbanken mittels Staatsanleihenankauf und fraktionalem Reservegeldsystem stetig betriebene Geldmengenausweitung führt erst im zweiten Schritt zur Preisinflation.

ETF-Palladiumbestände auf Rekordhoch


Die Rally bei den Edelmetallen Platin und Paladium ist zumindest vorerst stoppt. Spekulationen auf ein nahendes Ende des Streiks der südafrikanischen Bergarbeiter haben die Preise wieder auf Talfahrt geschickt. Der Streik dauert bereits fünf Monate und ist der längste und kostspieligste der Landesgeschichte.

Rund 40 Prozent der weltweiten Platin-Förderung kommt aus Südafrika. Der Preisanstieg wurde auch dadurch geschürt, dass in Südafrika zwei ETFs aufgelegt wurden, die mit dem physischen Metall hinterlegt sind. Die Zuflüsse in die im März auf den Markt gebrachten Produkte belaufen sich mittlerweile auf mehr als Insbesondere südafrikanische Investoren haben Interesse an heimischen Anlageprodukten.

Die Ukraine-Krise und die vom Westen angedrohten Sanktionen für den Rohstoffsektor verschärfen die Angebotslage zusätzlich. Russland fördert mehr als ein Drittel des weltweit geförderten Palladiums sowie ein Sechstel des Platins. Wie bei Palladium reagierten die Kurse des Schwestermetalls auf die Entwicklungen der Bergarbeiter-Streiks, den längsten und kostspieligsten der Landesgeschichte.

Angesichts der Kosten und der Gewalt des längsten und teuersten Arbeitskampfs, den der südafrikanische Rohstoffsektor jemals gesehen hat, kam die Hilfe reichlich spät. Sollte das Land als Lieferant ausfallen, müsse mit weiteren kräftigen Preisaufschlägen gerechnet werden.

Die wichtigsten Verlade-Anlagen befinden sich allerdings im Süden rund um Basra. Dort werden täglich rund 2,6 Millionen Barrel Rohöl umgeschlagen. Für zusätzliche Nervosität unter Investoren sorgten die Überlegungen des Nachbarlandes Türkei, militärisch einzugreifen.

In den vergangenen Tagen wurden von der extremistischen Organisation Islamischer Staat im Irak und in der Levante Isil 80 Türken verschleppt, allein 49 bei einem Angriff auf das türkische Konsulat in Mossul. Der nominelle Wert der im Umlauf befindlichen diversen Derivate wird auf 1,2 Billiarden Dollar, das sind 1. Das ist eine Zahl, die man auch mit viel Vorstellungskraft kaum erfassen kann, weil sie dem 16,7-fachen Wert des Bruttosozialproduktes der gesamten Welt, also dem Wert aller Waren und Dienstleistungen entspricht, die alle Männer, Frauen und Kinder auf unserem Planeten in einem Jahr erzeugen bzw.

Uns wird gesagt, Derivate seien einfach nur Wetten zwischen sachkundigen Partnern zum Schutz vor Verlusten, bei denen eine Finanzinstitution immer nur das verlieren könne, was eine andere gleichzeitig gewinne; weil es unterm Strich also keine echten Verluste gebe, drohe auch kein globaler Zusammenbruch. Das ist aber gelogen. Niemals in der Geschichte der Welt hat das Finanzkapital die reale Wirtschaft so dominiert wie heute, und in den beiden letzten Jahrzehnten hat sich das Finanzkapital hauptsächlich durch die Verbreitung eigentlich ungesicherter und deshalb wertloser Derivate bereichert.

Die Zocker lässt völlig kalt, was sie damit anrichten. Und trotzdem blüht der Derivaten- Handel heute stärker als , weil die so genannten Finanzreformen des Präsidenten Obama ihn nicht angetastet haben. Das Kasino hat das kapitalistische System geschluckt. Die Wetteinsätze der Zocker sind nicht nur viel höher als ihr restliches Eigenkapital, sondern sechsmal höher als das gesamte reale Vermögen aller Einrichtungen und Familien auf der Erde und fast mal höher als der Wert einer gesamten Jahresproduktion der Menschheit.

Selbst wenn unser ganzer Planet verpfändet würde, könnten die Wetteinsätze der Wall Street damit nicht abgesichert werden. Von Friedrich Dürrenmatt ist die Erkenntnis überliefert: September war das Menetekel, unheildrohendes Zeichen , eines Heiligen Kriegs gegen unsere westlich-freiheitliche Lebensform. Entweder wir haben die Symbolik des gefallenen World Trade Centers verstanden und nehmen den Kampf an. August Vertreter aller im Reichstag vertretenen Parteien um sich versammelte und in einer Thronrede erklärte:.

Zum Zeichen dessen, dass Sie fest entschlossen sind, ohne Parteiunterschied, ohne Stammesunterschied, ohne Konfessionsunterschied durchzuhalten mit mir durch dick und dünn, durch Not und Tod zu gehen, fordere ich die Vorstände der Parteien auf, vorzutreten und mir das in die Hand zu geloben. Millionen starben qualvolle Tode durch Giftgas. Wilhelm Zwo verblich friedlich und ohne Einwirkung von Giftgas am 4.

Juni in Haus Doorn, Niederlande. Sein Arbeitgeber selbst ist aber im 2. Auf welches der beiden Signale sollten Sie nun hören? Die wahre Meinung bekommen Sie nur zu hören, wenn Geld im Spiel ist.

Natürlich wechseln Analysten ihre Meinungen. Auch ich tue das. Zumindest was den Goldpreis anbelangt. Als Kursziel wurde 1. Begründet wurde diese Einschätzung mit einem baldigen Ende der lockeren Geldpolitik. Wie wahrscheinlich dieses Szenario heute noch ist, habe ich in den letzten Wochen zur Genüge diskutiert: Eine festere Geldpolitik ist wieder in weite Ferne gerückt.

Lächerlich, wenn man die aktuelle Entwicklung betrachtet. Wenn ein Analyst eine Prognose rechtfertigen möchte, findet er immer einen neuen Grund. Anteile auf 4,43 Mio. Nun kann es natürlich sein, dass Goldman Sachs seinen Anteil im 3. Quartal wieder drastisch reduziert hat. Möglich wäre dies, gehört habe ich aber noch nichts. Wie Sie ja wissen, sind der Terminmarkt, der den Preis bestimmt, und der physische Markt, auf dem tatsächlich gehandelt wird, zwei verschiedene Paar Schuhe.

Die Nachfrage auf dem physischen Markt ist insbesondere in Asien nach wie vor sehr hoch. So lange Gold zu Preisen um 1. Auf das Jahr hochgerechnet, entspricht dies einer Nachfrage von rund 1. Fast Tonnen wurden importiert. Dennoch spricht diese Zahl für sich. Die Nachfrage aus China ist weiter stark: Darin inbegriffen sind noch nicht etwaige Käufe der chinesischen Notenbank auf anderen Wegen. Es soll weiteren Instituten erlaubt werden, Gold zu importieren. Auch die Regeln zum privaten Erwerb sollen vereinfacht werden.

Die Botschaft ist klar: Wir akkumulieren so viel Gold wie möglich, auch über unsere Bürger. Das World Gold Council rechnet zudem damit, dass auch die indische Nachfrage im 4. Nach der Monsun-Zeit rechnet man dort mit einer Nachfrage von Tonnen im 4. Damit würde Indien auf eine jährliche Nachfrage von 1. Der Unterschied zwischen der Goldpreis-Entwicklung am Terminmarkt und der physischen Nachfrage muss sich irgendwann auflösen.

In welche Richtung, hängt davon ab, welcher Seite zuerst die Luft ausgeht. Lassen die physischen Käufe aus Asien nach, hätten die westlichen Spieler gewonnen. Der Terminmarktpreis wäre wohl der wahre Preis. Sollte aber auf der Nachfrageseite das Gold ausgehen, wären unmittelbare Preissteigerungen am Terminmarkt zu erwarten. Meine Meinung kennen Sie: Der physischen Nachfrage traue ich den längeren Atem zu, weil Sie echt ist.

Das Überangebot am Terminmarkt steht in keinem Zusammenhang mehr mit den wirklich verfügbaren Beständen. Hier wird ein so hohes Überangebot simuliert, welches es gar nicht gibt. Die physische Nachfrage gibt es dagegen wirklich. Wenn diese falsche Blase platzt, kann der Goldpreis schlagartig nach oben schnellen. Für diesen Tag sollten Sie gewappnet sein. Auf Empfehlungen von GS würde ich keinen Pfifferling setzen. Hinterher trifft nicht selten das Gegenteil ein. Die Nachfrage nach physischem Gold aus Asien ist nach wie vor ungebrochen.

Und das beste was China derzeit mit seinen Dollar-Reserven machen kann, ist, den Dollar in Gold zu tauschen. China blickt weit voraus, denn der US-Dollar wird nicht mehr lange als Weltleitwährung akzeptiert werden. Daher würde es Sinn machen, dass die starken Industrieländer über möglichst viele Goldreserven verfügen. Vor diesem Hintergrund wird Gold heute zu Schleuderpreisen verschenkt. Welchen Wert Gold bei einem goldgedeckten Geldsystem haben wird, ist nicht zu prognostizieren.

Auf jeden Fall aber wird Gold wesentlich wertvoller sein, als im heutigen Schuldgeldsystem. Mit erstaunlich freudigem Unterton. So langsam wie zuletzt im Frühjahr seien die Preise in der Eurozone gestiegen. Das politisch korrekte Mantra zum Thema lautet: Wir leben in goldenen, in glorreichen Zeiten.

Unser Geld ist stabil. Die teuflische Deflation haben unsere heldenhaften Währungshüter wieder einmal in die Flucht geschlagen.

Noch besser wären sogar 2,0 Prozent. Denn wir brauchen stets einen sicheren Abstand zur drohenden Gefahr der allgemeinen Preissenkung. Doch dem ist nicht so. Das, was uns heute als Inflation verkauft wird, ist in Wirklichkeit eine Preisinflation. Ein kleiner, aber feiner Unterschied.

Der Begriff der Inflation beschreibt ursprünglich nichts anderes als die Aufblähung einer bestimmten Menge, in unserem Falle der Geldmenge. Die von Zentral- und Geschäftsbanken mittels Staatsanleihenankauf und fraktionalem Reservegeldsystem stetig betriebene Geldmengenausweitung führt erst im zweiten Schritt zur Preisinflation. Erst wenn die erhöhte Geldmenge auf den Markt gelangt und dort den nur in begrenzten Mengen produzierten Waren gegenüber steht, erhöhen sich auch die Preise.

Doch bis auf die Vertreter der Österreichischen Schule der Nationalökonomie wagen sich weder Journalisten noch die sogenannten Fachleute an diese feine aber wichtige Unterscheidung heran. Denn der auf diese Weise umgedeutete Inflationsbegriff klammert die wahre Ursache der Preissteigerung geschickt aus.

Er macht die Ausweitung der ungedeckten Papiergeldmenge als grundlegendes Übel unkenntlich. Eng mit diesem Täuschungsmanöver verbunden ist auch die Illusion, dass mehr Geld automatisch höheren Wohlstand und einen besseren Lebensstandard bedeute. Die wahre Verfügbarkeit von Waren verbessert sich dagegen nicht. Denn die Warenproduktion erhöht sich gleichzeitig weitaus langsamer. Die Preise erhöhen sich infolge dieses Ungleichgewichts. Entgegen der breiten Masse können sich die Verursacher der Papiergeldvermehrung durchaus bereichern.

Er entdeckte, dass diejenigen, die die Geldmenge ausweiten, zuerst das neu geschaffene Geld ausgeben können. Sie können als Erstempfänger mit einer schon erhöhten Geldmenge noch zu den alten Preisen einkaufen. Sie können für relativ wenig wertloses Papiergeld noch reale Vermögenswerte einheimsen. Von ihnen aus beginnt dann das Geld seinen langen Weg durch die Gesellschaft.

Während auf der einen Seite die Preise stetig ansteigen, rieselt das neue Geld nur sehr langsam von oben nach unten durch die Einkommensklassen. Am untersten Ende erhalten die Letztempfänger das neue Geld erst dann, wenn die Preise die aufgeblähte Geldmenge schon vollkommen widerspiegeln.

Der Cantillon-Effekt beschreibt damit treffsicher einen wirkungsvollen Mechanismus der Umverteilung von unten nach oben. Es wäre keinesfalls falsch, die Inflation vor diesem Hintergrund als versteckte Steuer zu bezeichnen. Ganz gleich also, was staatlich halb- und vollkontrollierte Medien allmonatlich über die Preisentwicklung berichten: Preisinflation ist meist ein untrügliches Zeichen dafür, dass das betreffende Wirtschaftssystem krankt.

Preisinflation ist viel weniger ein glorreicher Zustand der Stabilität als ein betrügerischer Mechanismus, reale Vermögenswerte von unten nach oben umzuverteilen. Oktober — Die Bundesregierung hat Bitcoins rechtlich und steuerlich als Zahlungsmittel anerkannt. Damit ist die Position der privaten Währung, die als Antwort auf die unbändige Gelddruckerei der Zentralbanken erschaffen wurde, gestärkt worden.

Denn anders als der Euro oder Dollar sind Bitcoins nicht beliebig vermehrbar. Es gibt keine Institution oder staatliche Behörde, die Bitcoin kontrolliert. Um Überweisungen zu tätigen ist nicht einmal eine Bank nötig. Eine erfolgreiche Privatwährung läuft auch den Interessen der Politik zuwider.

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Regierung nach einem Vorwand sucht, um Bitcoin zu regulieren. Polleit in seinem Buch Geldreform. Regierungen benötigen mehr Geld, als ihnen die Bürger freiwillig zur Verfügung stellen würden oder gar könnten. Deswegen wurden Zentralbanken mit dem Privileg ausgestattet, die Geldmenge zu steuern. Für Laien ist die Vorstellung oft verblüffend, dass auch Geschäftsbanken Geld aus dem Nichts schaffen können.

Der offensichtliche Vorteil liegt darin, den Staat mit Geld zu versorgen. Es ist ein lukratives Geschäft, das den Banken sichere Zinseinnahmen beschert. Die Folgen dieser Geldpolitik sind verheerend: Niemand würde freiwillig eine Währung nutzen, die kontinuierlich an Wert verliert.