Bausparen – was genau ist das und wie funktioniert es?

Ein Bausparvertrag ist ein Sparvertrag bei dem man monatlich eine gewisse Summe einbezahlt um nach x Jahren einen Kredit mit einem gesicherten Zinssatz zubekommen.

Bauspardarlehen werden hauptsächlich für die Immobilienfinanzierung eingesetzt.

Bausparvertrag-Definition in einfachen Worten

Ein Bausparvertrag ist ein Sparvertrag bei dem man monatlich eine gewisse Summe einbezahlt um nach x Jahren einen Kredit mit einem gesicherten Zinssatz zubekommen.

Und um dieses Ziel auf Wunsch früher zu erreichen, kann man ab einem bestimmten Zeitpunkt, ein Bauspardarlehen aufnehmen dazu gleich mehr. Das Guthaben darauf wird verzinst nach einem festen Zinssatz. Auch Sonderzahlungen sind üblicherweise erlaubt, um das Sparziel früher zu schaffen Beispiel für eine Sonderzahlung: Wenn man etwa Euro geschenkt bekommen hat, kann man diesen Betrag unabhängig vom Regelsparbeitrag auf das Bausparkonto überweisen wenn man will.

Die unterschiedlichen Bausparkonditionen werden übrigens je nach Bausparkasse und Bausparvertragsart bzw. Höhe der Guthabenzinsen, Bausparsumme, ev. Bei Vertragsabschluss fällt meistens eine Abschlussgebühr an meist ca. In den letzten Jahren gab es aber vermehrt Diskussionen, ob diese Gebühr überhaupt zulässig ist auch Gerichte haben sich damit befasst.

Diese Gebühr wird aber von vielen Bausparkassen nach Erfüllung des Bausparvertrages Am Ende zurückerstattet teilweise aber nur wenn man das Darlehen nicht in Anspruch nimmt. Hier einige grundlegende Fakten dazu:. Meine obere Erklärung liefert nur eine grobe Definition des Begriffs und Inhalte daraus können für manche Bausparverträge nicht zutreffen. Lesen Sie sich also unbedingt vor einem Bausparvertragsabschluss die Geschäftsbedingungen durch prüfen Sie welche Zuteilungsvoraussetzungen vorliegen müssen, wie hoch die Abschlussgebühr ist usw.

Selbst verfasst, keine gekauften Artikel etc. Folge mir auch hier: Der obere Artikel enthält eventuell Affiliate-Links was das ist, erkläre ich hier Hinweis 2: Ich bin kein Anlageberater, leiste daher keine Anlageberatung und ersetze diese auch nicht. Alle Beiträge auf dieser Webseite dienen lediglich der Information und stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren bzw.

Trotzdem ist zu beachten, dass dies von der Bausparkasse genehmigt werden muss, da bei einer länger anhaltenden Nichtbesparung des Vertrages das Kreditinstitut die Möglichkeit und das Recht besitzt, den Vertrag aufzukündigen.

In der Praxis sind solche Fälle so gut wie nie eingetreten, da die Bausparkasse auch bei einem nicht besparten Vertrag die Möglichkeit besitzt, mit dem eingezahlten Guthaben zu arbeiten. Für die Zuteilung bzw. Diese ergibt sich aus den Sparbeiträgen, den Zinsen und der Laufzeit, und wird durch eine versicherungsmathematische Saldierung bzw. Berechnung zu den jeweiligen Stichtagen festgestellt. Diese Bewertungszahl ist vor allem für die Reihenfolge der Zuteilungen wichtig und kann vom Sparer so gut wie nicht beeinflusst werden.

Ein Kritikpunkt besteht hier vor allem darin, dass keine feste Bewertungszahl angegeben werden kann, da das Kapital zur Zuteilung nicht vorhersehbar ist. Somit ist auch in vielen Fällen ein termintreuer Zuteilungsstichtag nicht gewährleistet, was oftmals zu Engpässen führen kann, wenn mit dem Bausparvertrag Vorfinanzierungen abgelöst werden sollen oder müssen.

Die jeweiligen Bewertungsstichtage sind dabei bei älteren Verträgen meist zum jeweiligen Quartalsende festgelegt. In den neueren Verträgen ist es aber üblich, die Bewertungszahl immer monatlich zu berechnen, was dem Kunden eine erhöhte Sicherheit bieten soll. Dabei werden durch eine Saldierung der Bausparverträge an diesen Bewertungsstichtagen auch Änderungen an den jeweiligen Verträgen sowie vereinbarte Sonderzahlungen wirksam. Die Wartezeiten können im Bedarfsfall vom Kunden durch Vorfinanzierungen und Zwischenfinanzierungen überbrückt werden.

Hierbei bietet die Bausparkasse dem Kunden einen Sofortkredit variabler Laufzeit zu marktüblichen Zinsen an. Der Kunde tilgt diesen Vorauskredit nicht, sondern zahlt weiter auf den Bausparvertrag ein und zahlt zusätzlich Zinsen auf den Vorauskredit. Sobald der Bausparvertrag zugeteilt wird, wird der Vorauskredit vollständig von den Auszahlungen aus dem Bausparvertrag abgelöst.

Der Kunde tilgt ab diesem Zeitpunkt das Darlehen des Bausparvertrages. Es gibt aber auch Bausparkassen, welche fest terminierte Laufzeiten, genau wie Banken, bei vorfinanzierten Sofortkrediten vereinbaren. In diesen Fällen verweigern diese Bausparkassen Sondereinzahlungen auf den Bausparvertrag zur vorzeitigen Ablösung bzw. Bei vorzeitiger Kündigung des Vorauskredites verlangt dann die Bausparkasse die genau wie bei Banken marktüblichen Vorfälligkeitszinsen. Somit sollte bei diesen Krediten immer auf die Konditionen geachtet werden, ansonsten kann es teuer werden.

Seit einigen Jahren herrscht in Deutschland ein Zinstief am Kapitalmarkt , welches die Bausparkassen stark fordert, da die Guthabenzinsen und etwaige Zinsboni vertraglich festgelegt sind und nicht den Kapitalmarktzinsen angepasst werden können. Bei älteren Tarifen mit einer hohen Verzinsung können solche Verträge nicht mehr profitabel geführt werden.

Daher enthalten viele Vertragsbedingungen einen Zusatz, der die Annahme einer Einzahlung, die über dem Regelsparbeitrag liegt, von der Zustimmung der Bausparkassen abhängig macht. Aufgrund der aktuellen Niedrigzinsphase machen einige Bausparkassen Gebrauch von dieser Regelung zumindest bei älteren Tarifen. Dann werden Einzahlungen entweder nicht oder nur unter Auflagen wie z. Verzicht auf den Zinsbonus angenommen.

Einzelne Kassen sind zu neuen Vertragsbedingungen übergegangen, die vertraglichen Zinsen und Zinsboni nach einer festen Vertragslaufzeit Konstantzeit von in der Regel 7 bis 10 Jahren marktzinsabhängig anpassen zu können.

Die vereinbarten Darlehenzinsen bleiben immer fix. Die rechtliche Zulässigkeit von Abschlussgebühren für Bausparverträge wurde in Deutschland eine Zeit lang diskutiert. Der Bundesgerichtshof hat im Dezember die [2] Abschlussgebühren für zulässig erklärt. Manche Bausparkassen kündigen aber auch Verträge, die seit 10 Jahren zuteilungsreif sind, wenn der Bausparer bis dahin kein Bauspardarlehen in Anspruch genommen hat. Februar entschied der Bundesgerichtshof , die Bausparkassen dürften Bausparverträge kündigen, wenn diese über mehr als zehn Jahre als reine Sparanlage genutzt werden.

Dies widerspreche dem Zweck des Bausparens, denn das Ansparen sei dazu gedacht, Anspruch auf ein Darlehen zu erlangen. Dies sei mit Erlangen der Zuteilungsreife erreicht. Mit dem Vertragsabschluss werden die Allgemeinen Bedingungen für Bausparverträge Vertragsbestandteil.

Der solidarische Grundgedanke des Bausparens in Österreich entspricht dem deutschen Modell, die Vertragsgestaltung ist allerdings weitaus flexibler. In Österreich gibt es vier Bausparkassen, die Verträge mit unterschiedlichen Konditionen anbieten.

In Österreich können Bausparverträge nicht nur bei den Bausparkassen direkt oder bei einer Partnerbank abgeschlossen werden, sondern auch online. Da nach der Ansparphase nicht notwendigerweise ein Darlehen folgen muss, ist diese Form als risikoloses Sparen mit staatlicher Prämie sehr beliebt.

Die jährliche Verzinsung in der Ansparphase ist meist flexibel angepasst am Kapitalmarkt, oft wird mit einer Fixverzinsung für das erste Jahr geworben. Die Verzinsung ist von der Finanzmarktaufsichtsbehörde zu genehmigen.

Sie wird jeweils am Jänner des Folgejahres dem Bausparkonto gutgeschrieben. In der damaligen Niedrigzinsphase konnten diese Konditionen nicht mehr aufrechterhalten werden.