R+V Versicherung


Im August etwas verloren - schon im Fundbüro nachgefragt?

Lebenslagen


Trevor nahm sie voller Vorfreude an sich. Kentucky ist sehr heimstark. Link warf hin und wieder einen Blick durch das Fenster und runzelte missbilligend die Stirn. Kartenspiele während der Besuchszeit waren verboten, aber darum kümmerte sich ohnehin niemand.

Joe Roy spielte hart und aggressiv, denn er wollte für seine bevorstehende Karriere trainieren. Trevor war zwar nicht besonders gut, aber immer bereit zu einem Spielchen. In Spicers Augen war dies das Einzige, was für ihn sprach. Das bedeutete acht bezahlte Stunden zu einem Durchschnittssatz von 22 Dollar 40, doch das kümmerte den Vorstand wenig. Sie hatten ihren Wunschkandidaten gefunden.

Die eilig errichtete Bühne war ebenfalls mit Fähnchen geschmückt und mit allen verfügbaren Anzugträgern aus den mittleren und oberen Etagen besetzt, die allesamt breit lächelten und wild klatschten, während die Musik die Anwesenden in Schwung brachte. Noch vor drei Tagen hatte praktisch niemand hier gewusst, wer Aaron Lake eigentlich war. Jetzt war er ihr Retter. Er sah jedenfalls aus, wie man sich einen Präsidentschaftskandidaten vorstellte.

Ein neuer Berater hatte ihm einen neuen, schneidigeren Haarschnitt vorgeschlagen und er trug einen dunkelbraunen Anzug, zu dem ihn ein anderer Berater überredet hatte. Nur Reagan hatte braune Anzüge tragen können und der hatte immerhin zwei überwältigende Wahlsiege errungen. Als Lake endlich energischen Schrittes auf die Bühne trat und die Hände der leitenden Angestellten schüttelte, deren Gesichter er wenige Stunden später vergessen haben würde, brachen die Arbeiter in begeisterten Jubel aus.

Der Tontechniker stellte die Lautstärke der Musik noch ein wenig höher. Lakes Leute hatten ihn und sein Team für 24 Dollar eigens für diesen Auftritt angeheuert. Geld spielte kaum eine Rolle. Ballons fielen wie Manna von der Decke. Einige wurden von Arbeitern, die man zuvor dazu aufgefordert hatte, zum Platzen gebracht, so dass im Hangar eine Geräuschkulisse entstand, die an die erste Welle eines Sturmangriffs erinnerte.

Macht euch bereit für einen Krieg. Wählt Lake, bevor es zu spät ist. Der Vorstandsvorsitzende umarmte Lake, als wären sie uralte Freunde - dabei waren sie sich zwei Stunden zuvor zum ersten Mal begegnet.

Dann trat der Vorstandsvorsitzende ans Rednerpult und wartete, bis der Lärm sich gelegt hatte. Er zog ein Blatt mit Notizen hervor, die man ihm am Vortag gefaxt hatte, und begann mit einer weitschweifigen und ziemlich wohlwollenden Vorstellung Aaron Lakes, des zukünftigen Präsidenten. Auf Zeichen wurde er fünfmal durch Applaus unterbrochen. Lake winkte wie ein siegreicher Held und wartete einige Sekunden, bevor er ans Mikrofon trat und verkündete: Als er lange genug gewartet hatte, begann er mit seiner Rede.

Sein Thema, sein Programm, sein einziger Grund für die Kandidatur war die nationale Sicherheit und er schnurrte die bestürzenden Zahlen herunter, die bewiesen, wie gründlich die gegenwärtige Regierung das Militär vernachlässigt hatte.

Kein anderes Thema sei von vergleichbarer Bedeutung, sagte er mit schonungsloser Offenheit. Das Land brauche nur in einen Krieg verwickelt zu werden, den es nicht gewinnen könne, und schon würden die alten Streitigkeiten über die Abtreibung, die Rassenfrage, die Waffenkontrolle, die Förderung von Minderheiten, die Steuergesetzgebung nebensächlich sein.

Traditionelle Familienwerte seien in Gefahr? Sobald Soldaten im Kampf fielen, werde man Familien mit echten Problemen sehen.

Lake war sehr gut. Er hatte die Rede selbst geschrieben. Seine neuen Berater hatten sie bearbeitet, einige Spezialisten hatten daran gefeilt und gestern Abend hatte er sie dann Teddy Maynard im Bunker von Langley vorgetragen.

Teddy hatte nur noch ein paar kleine Änderungen vorgenommen und sie abgesegnet. York war bei ihm und schwieg wie gewöhnlich. Irgendwann sagte York leise: Etwa in der Mitte seiner Rede wurde Lake herrlich wütend auf die Chinesen. In Wirklichkeit waren es eher 50 Prozent, doch Teddy hatte beschlossen, die Zahl ein wenig niedriger anzusetzen.

Diese Strategie hatte Teddy sich ausgedacht: Er sollte nicht die Russen, sondern die Chinesen gebrauchen, um den amerikanischen Wählern Angst einzujagen. Der wahre Feind, die wahre Bedrohung sollte erst im Lauf des Wahlkampfs enthüllt werden. Lakes Timing war nahezu perfekt. Am Schluss seiner Rede stand der Hangar Kopf. Als er versprach, den Militärhaushalt in den ersten vier Jahren seiner Amtszeit zu verdoppeln, brachen die Arbeiter und Angestellten des Unternehmens, das Kampfhubschrauber herstellte, in wilden Jubel aus.

Teddy sah schweigend zu und war sehr stolz auf seinen Kandidaten. Sie hatten es geschafft, den Vorwahlen in New Hampshire die Schau zu stehlen, indem sie sie einfach ignoriert hatten. Lakes Name hatte dort nicht auf der Liste gestanden und er war seit Jahrzehnten der erste Kandidat, der mit Genugtuung auf diese Tatsache hingewiesen hatte. Der CNN-Reporter gab wieder zurück ins Studio, wo Journalisten und Kommentatoren die nächsten fünfzehn Minuten damit verbringen würden, den Zuschauern zu erklären, was sie gerade gesehen hatten.

Teddy drückte ein paar Knöpfe auf dem Tisch und auf der Leinwand erschien ein neues Bild. Er begann mit einer kurzen Einstellung, die eine Reihe grimmig blickender chinesischer Generäle zeigte. Sie nahmen eine Militärparade ab, und vor ihnen rollten Kolonnen mit schwerem Gerät vorbei. Dann kamen kurze Aufnahmen der aktuellen Bösewichter der Welt, die allesamt Militärparaden abnahmen: Saddam Hussein, Gaddafi, Milosevic, Kim.

Eine zweite Explosion, und Tausende von Pakistanis taten dasselbe. Sie klang heller, und im Bild erschien ein mit zahlreichen Orden geschmückter General, der zu den Mitgliedern eines Kongressausschusses sprach. Das diesjährige Verteidigungsbudget ist niedriger als vor fünfzehn Jahren. Sie erwarten von uns, für einen Krieg in Korea, im Nahen Osten und jetzt auch auf dem Balkan gerüstet zu sein, aber die Ausgaben für das Militär sinken und sinken.

Die Situation ist kritisch. Jetzt gibt es keine mehr. Ihnen ist unbehaglich zumute, nicht? Wir werden das eine Woche lang zu allen möglichen Zeiten im Fernsehen laufen lassen, und ich nehme an, dass die bislang geringe Zustimmung für Lake noch mehr abnehmen wird.

Dieser Spot erzeugt Unbehagen, und das wird den Leuten nicht gefallen. Den Leuten würde tatsächlich unbehaglich zumute sein, und sie würden die Spots nicht mögen.

Aber dann würde man ihnen Angst machen, und Lake würde auf einmal ein visionärer Führer sein. Teddy hatte vor, die Angst zu erzeugen. In Trumble gab es in jedem Flügel zwei Fernsehzimmer -kleine, kahle Räume, in denen man rauchen und sich die Sendungen ansehen konnte, die die Wärter ausgesucht hatten. Es gab keine Fernbedienung. Das hatte man probiert, aber es hatte zu viel Ärger gegeben. Die bei weitem schlimmsten Streitigkeiten waren immer dann ausgebrochen, wenn die Männer sich nicht auf ein Programm hatten einigen können.

Also lag die Programmgestaltung bei den Wärtern. Die Gefangenen durften in ihren Zellen keine Fernsehgeräte haben. Der Dienst habende Wärter hatte eine Vorliebe für Basketball. Hatlee Beech hasste Sport.

Als er noch Richter mit einem Zwölf-Stunden-Tag gewesen war, hatte er nie ferngesehen. Dafür war einfach keine Zeit gewesen. Er hatte zu Hause ein Arbeitszimmer gehabt, in dem er bis spät in der Nacht Urteilsbegründungen auf ein Diktiergerät sprach, während alle anderen vor dem Fernseher klebten.

Als er sich jetzt dieses geistlose Zeug ansah, begriff er, wie viel Glück er gehabt hatte. Und zwar in vielerlei Hinsicht.

Er zündete sich eine Zigarette an. Seit dem Studium hatte er nicht mehr geraucht und in den ersten zwei Monaten in Trumble hatte er der Versuchung noch widerstanden. Jetzt half ihm das Rauchen, die Langeweile zu ertragen, doch er beschränkte sich auf eine Schachtel täglich. Sein Blutdruck war mal zu hoch, mal zu niedrig. Herzkrankheiten waren in seiner Familie häufig. Er war sechsundfünfzig, hatte noch neun Jahre vor sich und war überzeugt, dass er Trumble in der Kiste verlassen würde.

Drei Jahre, einen Monat und eine Woche war er nun schon hier. Er zählte noch immer die Tage und er zählte auch die Tage bis zu seiner Entlassung. Vor kaum vier Jahren noch war er ein harter, frisch ernannter Bundesrichter gewesen, der eine glänzende Karriere vor sich hatte. Vor vier verdammten Jahren.

Wenn er in Ost-Texas von einem Gericht zum anderen reiste, wurde er von einem Fahrer, einer Sekretärin, einem juristischen Berater und einem U.

Wenn er einen Gerichtssaal betrat, erhoben die Leute sich aus Respekt vor ihm. Seine Frau war nicht sehr liebenswert, aber angesichts ihres Vermögens, das aus dem familieneigenen Öltrust stammte, schaffte er es, friedlich mit ihr zusammenzuleben.

Die Ehe war nicht gerade von Liebe erfüllt, aber immerhin stabil und drei gut geratene Kinder auf dem College waren etwas, auf das man stolz sein konnte. Seine Frau und er hatten stürmische Zeiten hinter sich und waren entschlossen, zusammen alt zu werden. Sie hatte das Geld und er hatte den Status. Was sollte die Zukunft schon noch bereithalten? Gewiss nicht das Gefängnis. Das Trinken kam aus dem Nichts. Vielleicht fing er wegen der Arbeitsbelastung damit an, vielleicht auch, um der Nörgelei seiner Frau zu entgehen.

Nach dem Studium trank er jahrelang nur wenig und dann auch nur in Gesellschaft. Es war nichts Ernsthaftes und ganz gewiss keine Sucht. Einmal, als die Kinder noch klein waren, flog seine Frau mit ihnen für zwei Wochen nach Italien. Beech blieb allein zu Hause und das war ihm sehr recht. Aus irgendeinem Grund, an den er sich nicht erinnerte und den er auch nicht rekonstruieren konnte, begann er Bourbon zu trinken.

Er trank viel und hörte nicht mehr auf. Der Whiskey wurde zu einem wichtigen Bestandteil seines Lebens. Er hatte immer eine Flasche in seinem Arbeitszimmer und genehmigte sich spät abends ein paar Gläser. Da er und seine Frau getrennte Schlafzimmer hatten, fiel ihr das nur selten auf. Er lernte die junge Frau in einer Bar in Jackson Hole kennen. Nachdem sie stundenlang Whiskey in sich hineingeschüttet hatten, kamen sie auf die verhängnisvolle Idee, eine Spritztour zu machen.

Während Hatlee fuhr, zog sie sich ohne besonderen Grund aus. Sex stand nicht zur Debatte, und er war inzwischen so betrunken, dass er ohnehin keine Pläne in dieser Richtung verfolgte. Die beiden Wanderer aus Washington, D. Die Frau war nackt und bewusstlos. Er konnte sich an nichts erinnern. Als er Stunden später erwachte, sah er zum ersten Mal in seinem Leben eine Gefängniszelle von innen.

Beech setzte alle nur erdenklichen Hebel in Bewegung und forderte alle Gefallen ein, die er jemals jemandem erwiesen hatte, doch es war zwecklos. Zwei junge Leute waren gestorben. Er war in Begleitung einer nackten Frau gewesen. Niemand trat für den Ehrenwerten Hatlee Beech ein.

Er konnte von Glück sagen, dass er mit zwölf Jahren davongekommen war. Am ersten Verhandlungstag marschierten Bürgerinitiativen gegen Trunkenheit am Steuer vor dem Gerichtsgebäude auf.

Er, der Ehrenwerte Hatlee Beech, wurde der zweifachen fahrlässigen Tötung angeklagt und hatte nichts zu seiner Verteidigung zu sagen. Die Alkoholmenge in seinem Blut hätte jeden anderen umgebracht. Er konnte von Glück reden, dass der Unfall in einem Nationalpark stattgefunden hatte, denn sonst wäre er in einem Staatsgefängnis gelandet, wo die Verhältnisse weit unerfreulicher waren.

Man konnte sagen, was man wollte, aber ein Bundesgefängnis hatte durchaus seine Vorzüge. Es war ein Spot, den Beech noch nie gesehen hatte, ein sinistres kleines Ding mit einer düsteren Stimme, die eine Katastrophe vorhersagte für den Fall, dass nicht sofort mehr Bomben gebaut würden. Es war sehr gut gemacht, dauerte anderthalb Minuten, hatte eine Stange Geld gekostet und transportierte eine Botschaft, die niemand hören wollte.

Wählen Sie Lake, bevor es zu spät ist. Wer zum Teufel war Aaron Lake? Im politischen Geschehen kannte Beech sich aus. Damals, in seiner Vergangenheit, war Politik eine seiner Leidenschaften gewesen und in Trumble galt er als ein Mann, der die Vorgänge in Washington verfolgte. Er war einer der wenigen, die sich dafür interessierten.

Beech hatte noch nie von ihm gehört. Was für eine seltsame Strategie, sich nach den Vorwahlen in New Hampshire als völlig Unbekannter in den Wahlkampf zu stürzen. Aber es gab ja nie einen Mangel an Narren, die Präsident werden wollten. Beechs Frau hatte sich von ihm getrennt, bevor er sich schuldig bekannt hatte. Natürlich war sie über die nackte Frau aufgebrachter gewesen als über die beiden toten Wanderer.

Die Entscheidung war ihnen nicht schwer gefallen. Eine Woche nach seiner Einlieferung in Trumble war die Scheidung rechtskräftig gewesen. In diesen drei Jahren, einem Monat und einer Woche hatte ihn sein Jüngster zweimal besucht heimlich, damit seine Mutter nichts davon erfuhr. Sie hatte den Kindern verboten, nach Trumble zu fahren. Dann war er von den Familien der beiden Opfer auf Schadenersatz verklagt worden.

Da keiner seiner Freunde bereit war, den Fall zu übernehmen, hatte er versucht, sich vom Gefängnis aus zu verteidigen. Allerdings hatte er zu seiner Verteidigung nicht viel vorbringen können.

Er war zu fünf Millionen Dollar Schadenersatz verurteilt worden. Er hatte von Trumble aus Berufung eingelegt, die abgelehnt worden war, worauf er noch einmal Berufung eingelegt hatte. Unter der Zigarettenschachtel lag auf dem Stuhl neben ihm ein Umschlag, den Trevor, der Anwalt, heute mitgebracht hatte. Seine Berufung war abermals vom Gericht abgelehnt worden. Das Urteil war damit rechtskräftig. Er hatte das Schreiben in der Gefängnisbibliothek selbst aufgesetzt und zusammen mit der schriftlichen eidesstattlichen Versicherung an das Gericht in Texas geschickt, wo er einst ein Gott gewesen war.

Verurteilt, geschieden, von der Anwaltsliste gestrichen, eingesperrt, verklagt, bankrott. Die meisten waren Wiederholungstäter, die sich ihre dritte oder vierte Chance vermasselt hatten. Die meisten waren sogar fast gern hier, weil dieses Gefängnis so viel besser war als die anderen, in denen sie gesessen hatten. Doch Beech hatte so viel verloren und war so tief gefallen. Er war ein vom Präsidenten auf Lebenszeit ernannter Bundesrichter gewesen und hatte Dollar im Jahr verdient - das war zwar weniger als die Einkünfte seiner Frau, aber alles andere als ein schlechtes Einkommen.

Zweimal im Jahr hatte man ihn zu einer Konferenz ins Justizministerium nach Washington eingeladen. Beech war ein wichtiger Mann gewesen. Ein Anwalt und alter Freund hatte ihn auf dem Weg nach Florida, wo seine Kinder lebten, zweimal besucht und ihm ein bisschen Klatsch erzählt. Das meiste davon war unbedeutend, aber es gab hartnäckige Gerüchte, dass die ehemalige Mrs.

Beech einen neuen Freund hatte. Dann das finstere Gesicht eines Terroristen - dunkle Haut, schwarzes Haar, stechender Blick, offenbar irgendein radikaler Moslem -, der auf Arabisch mit englischen Untertiteln sagte: Ein gut aussehendes Gesicht erschien: Er sah Hatlee Beech direkt an und sagte: Wahrscheinlich kennen Sie mich nicht. Ich bewerbe mich um die Präsidentschaft, weil ich mir Sorgen mache. Ich mache mir Sorgen um den Zustand unserer Streitkräfte. Im letzten Jahr hatte unser Haushalt einen gewaltigen Überschuss, doch für unsere Verteidigung haben wir weniger ausgegeben als vor fünfzehn Jahren.

Wir sind leichtsinnig geworden, weil unsere Wirtschaft stark ist, aber die Welt ist weit gefährlicher, als wir glauben. Unsere Feinde sind zahlreich und wir können uns nicht vor ihnen schützen. Als Präsident werde ich in den vier Jahren meiner Amtszeit die Verteidigungsausgaben verdoppeln.

Nur deutliche Worte von einem Mann, der das, was er sagte, auch zu meinen schien. Eine Stimme aus dem Off sagte: Er zündete sich noch eine Zigarette an, die letzte für heute Abend, und starrte den Briefumschlag auf dem leeren Stuhl an: Er schuldete den beiden Familien fünf Millionen Dollar. Und er hätte das Geld bezahlt, wenn er gekonnt hätte. Er hatte die beiden Studenten noch nie gesehen, nicht vor dem Unfall.

Am Tag darauf waren ihre Fotos in der Zeitung gewesen. Ein Junge und ein Mädchen. Der Bourbon fehlte ihm. Die Hälfte der Summe war mit seinem Insolvenzantrag erledigt.

Die andere Hälfte war eine Schadenswiedergutmachung im Rahmen der Strafe und unterlag damit nicht dem Insolvenzrecht. Das bedeutete, dass diese Schulden ihm folgen würden, wohin er auch ging.

Er glaubte jedoch, dass er nirgendwohin gehen würde. Am Ende seiner Strafe würde er fünfundsechzig sein, aber er würde schon vorher sterben. Man würde ihn im Sarg hinaustragen und nach Texas schaffen, wo man ihn hinter der kleinen ländlichen Kirche beerdigen würde, in der er getauft worden war. Vielleicht würde eines seiner Kinder ihm einen Grabstein spendieren. Beech ging hinaus, ohne den Fernseher auszuschalten. Es war beinahe zehn Uhr, das Licht würde bald gelöscht werden.

Er teilte seine Zelle mit Robbie, einem Jungen aus Kentucky, der in Häuser eingebrochen war, bevor man ihn geschnappt hatte. Er hatte die Revolver, Mikrowellenherde und Stereoanlagen gegen Kokain eingetauscht. Robbie war seit vier Jahren in Trumble und somit ein alter Hase und als solcher hatte er sein Vorrecht geltend gemacht und sich das untere Bett ausgesucht. Beech kletterte in das obere Bett, sagte: Manchmal unterhielten sie sich noch im Dunkeln.

Robbie war fünfundzwanzig und würde bei seiner Entlassung fünfundvierzig sein. Vierundzwanzig Jahre - je ein Jahr für zehn Einbrüche. Die Zeit zwischen dem Hinlegen und dem Einschlafen war die schlimmste des ganzen Tages. Die Vergangenheit holte Beech mit aller Macht ein: Zuvor musste er sich erst noch bestrafen.

Es gab eine Enkeltochter, die er nie sehen würde, und mit ihr fing er immer an. Dann seine drei Kinder. An seine Frau dachte er nicht, wohl aber an ihr Geld. Und an seine Freunde. Ach, ja, seine Freunde. Wo waren sie jetzt? Seit drei Jahren war er nun schon hier, und da er keine Zukunft hatte, blieb ihm nur die Vergangenheit.

Selbst der arme Robbie träumte von einem Neuanfang mit Beech tat das nicht. Manchmal sehnte er sich geradezu nach der warmen Erde von Texas, die hinter der kleinen Kirche seinen Leichnam bedecken würde. Bestimmt würde jemand einen Grabstein bezahlen. Februar der schlimmste Tag seines Lebens. Es war auch beinahe der letzte seines Lebens, und hätte er seinen Arzt erreichen können, wäre es tatsächlich der letzte gewesen. Doch der Arzt war verreist und Quince sah keine Möglichkeit, sich ein Rezept für Schlaftabletten zu besorgen.

Zum Selbstmord mit dem Revolver fehlte ihm der Mut. Dabei hatte der Tag so angenehm begonnen: Seine Frau, mit der er seit sechsundzwanzig Jahren verheiratet war, hatte sich bereits auf den Weg in die Stadt gemacht, wo sie einen weiteren Tag mit Wohltätigkeitstees, Sammelaktionen und allerlei anderen philanthropischen Kleinstadtaktivitäten verbringen würde, die sie beschäftigt hielten und dafür sorgten, dass sie ihm nicht begegnete.

Die Fahrt dauerte nur zehn Minuten. Hinter der Bank, die an der Main Street lag, stellte er den Wagen auf dem reservierten Parkplatz ab und machte einen kurzen Umweg zum Postamt - etwas, das er zweimal pro Woche tat.

Seit Jahren hatte er dort ein Postfach, um seine private Korrespondenz vor den Blicken seiner Frau und erst recht vor denen seiner Sekretärin zu verbergen.

Was sie von ihm hielten, war ihm gleichgültig. Sie verehrten seinen Vater und das reichte, um das Bankgeschäft in Gang zu halten. Doch wenn der Alte starb, würde er dann gezwungen sein, sich grundlegend zu ändern?

Quince war es leid, von der wankelmütigen Sympathie seiner Mitbürger abhängig zu sein. Er war das Bankgeschäft leid, er war lowa leid, er war den Schnee leid, er war seine Frau leid. Was Quince sich an diesem Februarmorgen mehr als alles andere wünschte, war ein Brief von seinem geliebten Ricky.

Ein netter kleiner Brief, in dem Ricky ihr Rendezvous bestätigte. Quince sehnte sich nach drei warmen Tagen voller Liebe und Leidenschaft, nach einer Kreuzfahrt mit Ricky. Vielleicht würde er nie zurückkehren. Bakers hatte 18 Einwohner und daher herrschte im Hauptpostamt an der Main Street gewöhnlich viel Betrieb. Und am Schalter stand jedes Mal ein anderer Angestellter. So hatte Quince auch das Postfach gemietet: Er hatte gewartet, bis ein neuer Mitarbeiter Dienst hatte. Quince ging schnurstracks zu seinem Fach, das sich zusammen mit Hunderten anderer Postfächer in der Wand eines Nebenraums befand.

Es waren drei Briefe darin, und als er sie herausnahm und in die Manteltasche steckte, setzte sein Herz für einen Schlag aus, denn er sah, dass einer der Briefe von Ricky war. Er eilte hinaus und betrat wenige Minuten später, um genau zehn Uhr, die Bank.

Sein Vater war bereits seit vier Stunden da, doch sie hatten aufgehört, sich wegen Quinces Arbeitsauffassung zu streiten. Wie immer blieb er am Schreibtisch seiner Sekretärin stehen und streifte eilig die Handschuhe ab, als erwarteten ihn dringliche Aufgaben. Sie reichte ihm seine Post und zwei Zettel mit Telefonnachrichten und erinnerte ihn daran, dass er in zwei Stunden eine Verabredung zum Mittagessen mit einem örtlichen Immobilienmakler hatte. Er verschloss seine Bürotür hinter sich, warf die Handschuhe auf einen Sessel, den Mantel auf einen anderen und riss den Umschlag von Rickys Brief auf.

Dann setzte er sich auf das Sofa und holte die Lesebrille hervor. Er atmete schwer - nicht vor Anstrengung, sondern aus Vorfreude. Als er zu lesen begann, spürte er eine leichte sexuelle Erregung. Die Worte trafen ihn wie Revolverkugeln. Dann sagte er ein paar Mal: Als er den Brief das erste Mal las, war er entsetzt, beim zweiten Mal war er ungläubig.

Beim dritten Mal wurde ihm bewusst, dass dies, dieser Brief, die unbarmherzige Wirklichkeit war, und seine Unterlippe begann zu zittern. Verdammt, jetzt fang nicht an zu heulen, rief er sich zur Ordnung. Er warf den Brief auf den Boden, ging im Kreis um seinen Schreibtisch herum und ignorierte die freundlichen Gesichter seiner Frau und seiner Kinder, so gut er konnte.

Es schneite jetzt heftiger und der Schnee blieb auf den Bürgersteigen liegen. Oh, wie er Bakers, Iowa, hasste! Er hatte geglaubt, er könne diesen verdammten Ort verlassen, er könne an einen warmen Strand entfliehen und sich dort mit einem hübschen jungen Gefährten vergnügen.

Er hatte geglaubt, er werde vielleicht nie zurückkehren. Nun würde er die Stadt unter anderen Umständen verlassen. Er sagte sich, es sei ein Witz, ein Scherz - doch zugleich wusste er, dass es nicht so war.

Er war einem Profi auf den Leim gegangen. Sein Leben lang hatte er gegen seine Sehnsüchte angekämpft. Endlich hatte er den Mut aufgebracht, die Tür zu seiner Kammer einen Spaltbreit zu öffnen, und sofort hatte ein Betrüger ihn gepackt und ihm die Daumenschrauben angelegt. Warum war das alles nur so schwierig? Während er dem Schneetreiben zusah, drangen die Gedanken von allen Seiten auf ihn ein.

Selbstmord war das Erste, das ihm einfiel, aber sein Hausarzt war verreist und eigentlich wollte er auch nicht sterben. Er wusste nicht, wie er die Dollar auftreiben sollte, ohne Verdacht zu erregen. Seine Frau bestand darauf, dass ihr gemeinsames Konto nicht überzogen wurde. Er hatte einiges Geld in Fonds angelegt, aber das konnte er nicht ohne ihr Wissen flüssig machen.

Ein reicher Bankier in Bakers, lowa, zu sein bedeutete, dass man einen Titel, einen Mercedes, ein hypothekenbelastetes Haus und eine Frau mit einem sozialen Gewissen hatte. Ach, wie sehr er sich danach sehnte, von hier zu verschwinden! Er würde trotzdem nach Florida fahren, den Verfasser des Briefes irgendwie aufspüren, ihn zur Rede stellen, seinen Erpressungsversuch enthüllen und ihn der Gerechtigkeit zuführen. Er, Quince Garbe, hatte nichts Ungesetzliches getan. Dieser Brief dagegen war ein Verbrechen.

Vielleicht konnte er einen Detektiv oder einen Rechtsanwalt engagieren, damit sie ihn beschützten. Sie würden dieser Sache auf den Grund gehen.

Was sollte ihn davon abhalten, Quince immer und immer wieder zu erpressen? Wenn er Mumm hätte, würde er trotzdem fliehen, nach Key West oder irgendeinen anderen warmen Ort, wo es nie schneite, und so leben, wie es ihm gefiel.

Aber so viel Mumm hatte er nicht und das war es, was Quince so traurig machte. Seine Kinder starrten ihn an: Das Herz wurde ihm schwer und er wusste, dass er das Geld zusammenkratzen und überweisen würde, wie man es von ihm verlangte. Er musste seine Kinder schützen.

Sie hatten nichts mit dieser Sache zu tun. Die Aktien der Bank waren etwa zehn Millionen wert, aber die Anteile gehörten seinem Vater, der jetzt gerade auf dem Flur herumbrüllte.

Der Alte war einundachtzig und noch sehr lebendig, aber eben einundachtzig. Wenn er tot war, würde Quince mit seiner Schwester teilen müssen, die in Chicago lebte, aber die Bank würde in seinen Besitz übergehen. Er würde das verdammte Ding so schnell wie möglich verkaufen und Bakers mit ein paar Millionen in der Tasche verlassen. Bis dahin würde er allerdings tun müssen, was er sein Leben lang getan hatte: Wenn Quinces wahre Neigungen von irgendeinem Betrüger ans Tageslicht gezerrt würden, wäre sein Vater am Boden zerstört.

Von der Bank konnte Quince sich dann verabschieden. Seine Schwester würde alles bekommen. Als das Gebrüll auf dem Flur verklungen war, ging Quince an seiner Sekretärin vorbei hinaus und holte sich eine Tasse Kaffee.

Ohne sie weiter zu beachten, kehrte er in sein Zimmer zurück, verschloss die Tür, las den Brief zum vierten Mal und dachte nach. Er würde das Geld auftreiben und überweisen.

Er hoffte und betete inständig, dass Ricky ihn danach in Ruhe lassen würde. Wenn er das nicht tat, wenn er mehr Geld forderte, würde Quince zu seinem Arzt gehen und sich Schlaftabletten verschreiben lassen.

Der Immobilienmakler, mit dem er zum Mittagessen verabredet war, galt als risikofreudig und war wahrscheinlich ein Gauner. Quince entwickelte einen Plan. Sie würden ein paar zweifelhafte Kredite beantragen, er würde den Wert des Baulands zu hoch einschätzen und den Kredit bewilligen, sie würden das Land an einen Strohmann verkaufen, und so weiter. Er wusste, wie man so was machte.

Quince würde das Geld auftreiben. Die düsteren Werbespots für den Präsidentschaftskandidaten Lake erzeugten einen dumpfen Knall. Intensive Umfragen in der ersten Woche zeigten einen dramatischen Anstieg des Bekanntheitsgrads von zwei auf zwanzig Prozent, doch die Spots wurden allgemein abgelehnt.

Sie waren beängstigend, und die Leute wollten nicht über Krieg, Terrorismus oder Atomraketen nachdenken, die heimlich, bei Nacht, über die Berge von einem Standort zum anderen geschafft wurden. Man sah die Werbespots es war unmöglich, ihnen zu entgehen und hörte die Botschaft, aber die meisten Wähler wollten nicht mit diesem Thema behelligt werden.

Sie waren zu sehr damit beschäftigt, Geld zu verdienen und es auszugeben. Teddy Maynard hatte ihm versichert, dass das Geld kommen würde.

Zwanzig Millionen in zwei Wochen - das hatte noch nie zuvor ein Kandidat geschafft und am Ende dieses Tages sprach man in Washington von nichts anderem mehr. Die Aufregung erreichte ihren Höhepunkt, als Lake - abermals live - in den Abendnachrichten von zwei der drei landesweiten Sender interviewt wurde.

Dieser Mann war wählbar. Die letzte Bestätigung, dass Aaron Lake ein ernst zu nehmender Kandidat für die Präsidentschaft war, kam später am Abend, als einer seiner Gegner ihn aufs Korn nahm. Senator Britt aus Maryland hatte seine Kandidatur vor einem Jahr bekannt gegeben und in New Hampshire einen guten zweiten Platz belegt. Er hatte neun Millionen Dollar aufgebracht, aber weit mehr als das ausgegeben, und war nun gezwungen, die Hälfte seiner Zeit mit dem Sammeln von Spenden zu verbringen - Zeit, die ihm im Wahlkampf fehlte.

Er war es leid zu betteln, sein Team zu verkleinern und sich Sorgen über die Streuung seiner Fernsehspots zu machen, und als ein Reporter ihn nach seiner Meinung zu Lake und seinen zwanzig Millionen fragte, blaffte Britt ihn an: Kein ehrlicher Kandidat kann in so kurzer Zeit so viel Geld auftreiben.

Aaron Lake hatte die Bühne betreten. Senator Britt aus Maryland hatte noch andere Probleme, auch wenn er sich bemühte, sie zu vergessen.

Neun Jahre zuvor hatte er eine Informationsreise durch Südostasien unternommen. Gleich zu Beginn der Reise, in Bangkok, lernte Britt eine junge Frau kennen und beschloss, eine Krankheit vorzutäuschen und zurückzubleiben, während seine Kollegen ihre Informationsreise nach Laos und Vietnam fortsetzten.

Ihr Name war Payka, und sie war keine Prostituierte. Er war weit entfernt von Maryland, seiner Frau, seinen fünf Kindern und seinem Wahlkreis. Zwei Monate später war er wieder in Bangkok, und zwar, wie er seiner Frau sagte, in einer dringlichen, aber streng geheimen Angelegenheit.

Innerhalb von neun Monaten unternahm er vier Reisen nach Thailand, allesamt erster Klasse und auf Kosten der Steuerzahler. Selbst die Globetrotter im Senat begannen, hinter vorgehaltener Hand Bemerkungen zu machen. Doch dazu kam es nicht mehr. Bei ihrem vierten und letzten Treffen gestand sie ihm, sie sei schwanger. Sie war Katholikin und eine Abtreibung kam nicht in Frage.

Britt hielt sie hin und sagte, er brauche Zeit zum Nachdenken. Es war das Ende seiner Informationsreisen nach Südostasien. Zu Beginn seiner Senatskarriere hatte Britt, der stets für den sparsamen Umgang mit Steuergeldern eintrat, ein- oder zweimal Schlagzeilen gemacht, indem er die Verschwendung staatlicher Mittel durch die CIA angeprangert hatte.

Sie beobachteten das Hotel, in dem die beiden Turteltauben drei Tage verbrachten, und fotografierten sie beim Essen in teuren Restaurants. Senator Britt war dumm und ahnungslos. Payka behielt ihren Job in der Botschaft, so dass man sie leicht im Auge behalten konnte. Seinen Vater bekam er nie zu Gesicht. Britts Begeisterung für Informationsreisen nach Südostasien hatte stark nachgelassen - sein Interesse galt jetzt anderen Regionen. Irgendwann entwickelte er den Ehrgeiz, Präsident der Vereinigten Staaten zu werden, eine Berufskrankheit, die früher oder später jeden Senator befällt.

Anpflanzungen rund um Alleebäume sind in vielen Städten beispielsweise gerne gesehen. Oft sind sie auch mit Baumpatenschaften verbunden. Bei Konflikten zuhören, was die Nachbarn genau stört, Verständnis äussern und eine Lösung vorschlagen, die allen Anliegen Rechnung trägt. Urban Gardening auf gemeinschaftlichen Flächen ist fast nur möglich, wenn alle Mietenden eines Hauses damit einverstanden sind.

Nicht zielführend ist es, wenn sich eine Mehrheit gegen eine Minderheit verbündet. Sobald vorhandene Pflanzen beseitigt werden oder ein Bodenbelag aufgerissen wird, müssen Sie die Hausverwaltung informieren. Garantieren Sie bei der Hausverwaltung dafür, dass keine Kosten anfallen.

Das heisst versprechen, dass alle Veränderungen wieder auf eigene Kosten rückgängig gemacht werden. Di 13 17h, Allgemein: Mo und Di 8 12h, Do 14 19h, Sa 9 12h Sekretariat: Für Nicht-Mitglieder Unkostenbeitrag Sprechstunde: Mo-Sa, auf Voranmeldung Tel.

Wohnungsabgaben und Fachberatung bei Mängeln: Mi im Monat, h Murten: Deutsche Bibliothek, Deutsche Kirchgasse, jeden 1. Mo im Monat, 19 20h Freiburg: Stock Kanzlei Gruber, 1. Webergasse 21, St. Webergasse 21, Di 17 19h ohne Voranmeldung , Do 14 19h nur nach tel. Voranmeldung mit Schreibservice Fr. Schingasse 6, jeweils am 1. Mo des Monats 17 18h Wattwil: Gemeindehaus, jeweils am 1.

Mo des Monats 17 18h nur nach Voranmeldung Wil: Die Beratungsstellen in Herisau und Rorschach mussten wegen mangelnder Nachfrage leider eingestellt werden. Direktwahl des zuständigen Beraters s. Mail oder Brief Sekretariat: Montag des Monats, 18 20h, Tel Siders: Rechtsberatung nur für Mitglieder: Nebenkosten und Heizungsabrechnung 32 Seiten.

Mit Muster von korrekten Abrechnungen. Heizölpreise Problemlos Zügeln 28 Seiten. Umzug ohne Stress Abschluss eines Mietvertrages 28 Seiten. Worauf man achten muss Mängel an der Mietsache 28 Seiten.

Schimmel, undichte Fenster, defekte Heizung etc. Der vorzeitige Auszug 24 Seiten. Formular für Mietinteressentlnnen Kündigung 28 Seiten. Kündigungsformular Auszug und Einzug 32 Seiten. Musterbriefe und Checklisten für die Überprüfung des Mietzinses.

Musterbriefe und -verträge Das Mietrecht. Gesetz und Verordnung Seiten Mietzinssenkung bei Veränderung des Referenzzinssatzes Wie Mieterinnen und Mieter vorgehen müssen, um bei sinkendem Referenzzinssatz eine Mietzinssenkung zu erhalten.

Volkswirtschaftsdepartement publizierte Referenzzinssatz gesenkt wurde. Ich ersuche Sie höflich um eine Herabsetzung meines Mietzinses und um eine entsprechende schriftliche Bestätigung innert 30 Tagen Art.

Sollten Sie diesem Herabsetzungsbegehren nicht oder nur teilweise entsprechen können, bitte ich Sie, mir Ihre Gründe innert der gleichen Frist darzulegen. Neuauflage des bewährten praktischen Führer durchs Mietrecht. Es geht um Milliardenbeträge. Die Pflicht war aufgehoben worden. Nachdem der Nationalrat dem Jacqueline Badran Vorstoss von Badran zugestimmt hat, drohen den Immobilienkonzernen die Felle davonzuschwimmen.

Riegel notwendig Für die Zürcher Politikerin ist aber ein Riegel notwendig, weil sich die Verhältnisse im Liegenschaftenmarkt grundlegend verändert haben. Es ist heute ein total globalisierter Markt, der von finanzkräftigen Akteuren bestimmt wird: Russische Oligarchen haben halb London aufgekauft, Chinesen investierten massiv in Australien und haben nun Berlin im Visier. Laut Badran gilt der Schweizer Markt für das renditesuchende globale Anlagekapital als besonders attraktiv.

Es drängt vermehrt in die Schweiz. Milliarden gelangten so ins Land, über Finanzkonzerne wie Blackrock, den grössten Vermögensverwalter der Welt, den norwegischen Staatsfonds, den katarischen Ölfonds oder durch superreiche Privatpersonen und Besitzerfamilien. Das hat gemäss Badran zur Folge, dass immer mehr Investoren um den knappen Boden buhlen: Dieses zusätzliche Kapital wirke zweifellos verdrängend. Wer nur die Logik des globalisierten Finanzkapitals über unseren Immobilienmarkt stülpen wolle, der riskiere schwerwiegende Schäden.

Boden und Liegenschaften gehörten wie Wasser und Luft zur Klasse der essenziellen Güter, auf die alle Menschen angewiesen sind. Schutz wichtiger denn je Badran hält den Schutz des inländischen Immobilieneigentums für absolut wichtig und nötiger denn je: Land und Liegenschaften sind jenen natürlichen und juristischen Personen vorbehalten, die in der Schweiz wohnen, arbeiten, geschäften sowie ihren Lebensmittelpunkt und Steuersitz hier haben.

Es gibt keinen einzigen Grund bei der Lex Koller die Aufweichungen der Vergangenheit nicht rückgängig zu machen und damit die Schleusen zu schliessen.

Sonst ist auf das Quartier abzustellen, dessen Perimeter sich in erster Linie aus dem heutigen Erscheinungsbild ergibt E. Abweichungen bei Vergleichsobjekten können nicht durch Zuoder Abschläge ausgeglichen werden E. Das Baujahr darf nicht mehr als zwanzig Jahre abweichen E. Eine Eventualbegründung der Mietzinserhöhung setzt eine kla- re sprachliche Unterscheidung zwischen Hauptbegründung und hilfsweiser Begründung im Eventualfall voraus E.

Obergericht des Kantons Zürich, II. Ebenso abschliessend ist die Säumnisfolge Klagerückzug geregelt. Steht die säumige Mietpartei in der Klägerrolle und trifft sie kein oder nur ein leichtes Verschulden, kann eine verwirkte Frist wiederhergestellt werden. Für kantonale Regelungen bleibt in diesen Fragen kein Raum.

Juni Originaltext französisch. Stark steigende Anfangsmieten Die Mietzinse im Bestand sind ziemlich stabil. Sie sind auf Grund des stark gesunkenen Referenzzinssatzes in den letzten Jahren teils auch. Darin erklären wir viele Sachen aus der Satzung. Die Erklärung ist dazu da, die Satzung besser zu verstehen.

Einleitung Im Jahr hat es eine Empfehlung gegeben, dass. Fallbeispiel 1 Frau Y. Sie hat zwei Söhne, die verheiratet sind. Sie fliegt öfters in die Türkei um ihre Verwandten zu besuchen. Meldepflicht bei Mängeln Art. Im Wahl programm steht zum Beispiel: Das ist uns wichtig. Wie muss ich vorgehen? Wissenswertes zur Wohnungsübergabe Bei der Wohnungsübernahme hat der Mieter einen gesetzlichen Anspruch auf die Erstellung eines Übernahmeprotokolls.

Gesucht, Arbeitsplatz splatz, aber..! Lotti Miscia geboren am Sie ist gelernte Psychiatrieschwester und hat. Erfolg alleine gibt es nicht - Der Umgang mit Rückschlägen! In meinem Leben habe ich schon einige Rückschläge erlebt und bin stolz darauf, mir mein positives Denken erhalten zu haben. Die 50 Aufgaben zur Grammatik. Seite 4 Grün, zentral, erschwinglich so wohnt die junge Schweiz.

Bitte markieren Sie die Lösung auf dem Antwortblatt. Es gibt nur eine richtige Antwort. Wie sind die Leute unterwegs? Peter Herrmann 47 Ohne Auto könnte ich nicht leben.

Ich wohne mit meiner Frau und meinen zwei Töchtern. Wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Eingewöhnung 3. Ablauf der Eingewöhnung 4. Die ersten Tage in der Krippe Fragen, die sich viele Eltern.

Wie Du dir dank den 5 Grundlagen zum Vermögensaufbau dein Vermögen aufbauen kannst. Beginnen wir mit einer Übersicht zu den 5 Grundlagen zum Vermögensaufbau. Mehr Geld einnehmen als ausgeben. Wir wollen gerne wissen, welche Wünsche und. Täglich bringt ihn seine Mutter in die Schule und holt ihn von dort auch wieder.

Lust auf eine neue Küche? März Seite 2 Sie lesen in diesem Heft: Über das Heft Seite 3 Deutschland. Davon werden gemäss Beschluss des Stadtrates mindestens. Dezember 1 A. M1a Deine Freundin Ina ist katholisch. Sie ist schon 22 und hat bereits eine Berufsausbildung als Friseurin hinter sich. Derzeit sind die Provisionshöchstsätze. Von Jesus beten lernen Predigt am Führen was ist das überhaupt?

John Davison Rockefeller ,. Predigt zu Amos 5, 4 Gott spricht: Suchet mich, so werdet ihr leben. Liebe Gemeinde, könnt ihr dazu Amen sagen? Ja, so soll es sein! Wir sollen Gott suchen und das wollen wir ja auch. So klar und eindeutig. Juli Der Schweizerische. Man kennt den Partner besser und geht vertrauter miteinander um. Immer mehr Menschen geraten in Not. Was steht auf welcher Seite? Lebensqualität für zukunftsfähige Städte und Dörfer - Was.

Wie viele Jugendliche tun das? Wie viele Jugendliche, die gleich alt sind wie du, konsumieren Zigaretten, Alkohol oder Cannabis? Manuskript Endlich spricht Lotta mit Jojo über ihre Schwangerschaft. Jojo macht Lotta Mut, mit Reza zu reden. Jojo selbst sollte aber auch mal mit ihrem Freund Joe sprechen. Der hat nämlich eine wichtige. In dem Bemühen alles für ihr Kind richtig machen zu wollen, macht man oft Dinge, die genau das Gegenteil bewirken. Im Mietvertrag wird der Zeitpunkt des Antritts bzw.

Der Mieter ist verpflichtet,. Karl Heinz Brisch 1. Vielleicht können Sie mir zunächst einen kurzen Überblick. Sie können immer noch nicht selber entscheiden, wie sie leben wollen. Es ist für Menschen mit Behinderungen sehr wichtig, dass. Ich freue mich wirklich sehr darüber. Wenn ich Dir helfen kann und darf, tue ich dies sehr sehr gern. Handlungsempfehlungen Die folgenden Handlungsempfehlungen sind einerseits dazu gedacht, die Gestaltung von Produktentwicklungsprozessen inhaltlich vorzubereiten, andererseits enthalten sie Hinweise, welche.

Können Sie sich einen kalten Winter. Inhalt 1 Kennen Sie das? Anna Feuersänger Feuersaenger. Glaube, der spricht Arbeitsblatt 3: Glaube, der spricht zum Wolfram Keppler Hier sind vier Bilder. Ich bin mit der Leistung eines Handwerkers nicht zufrieden. Ich glaube, die Arbeit ist mangelhaft. Sie wollen ein Eigenheim? Folgende grundlegende Überlegungen sollte man anstellen wenn noch keine einzige Entscheidung gefallen ist. Die beste Berufsunfähigkeitsversicherung seit Mit Rundum-sorglos-Schutz Selbstbestimmt bleiben.

Wir leben immer länger. Und bleiben länger jung. Unsere Aufgabe ist es, Sie bei Ihrer. Sie haben Probleme A. Dienstleistungen werden von Menschen für Menschen gemacht. Im Namen des Kunden A. Folge des Radiosprachkurses Radio D. Als, die ja mit ihrem Kollegen in Hamburg recherchiert.

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Wenn wir für Sie einen Kurs machen sollen, dann melden Sie sich bei uns. Oktober Papa, ist das Leben schön? So las ich vor kurzem in einem Buch von Walter. Andreas Knuf Gesundung ist möglich! Borderline-Betroffene berichten 1 16 nur einfache Dinge sind, zum Beispiel Fotos in ein Album einzukleben oder zu putzen.

Jede Krise, die ich gemeistert habe, baute. Audiovisuelle Stimulation und Schlafstörungen bei Kindern Fallbeispiel: Laura Laura ist 11 Jahre alt Sie besucht die 5. Laura ist sehr gewissenhaft, macht immer sofort nach dem Essen. Tagebuch Predigt am Da schreibt man nämlich Dinge rein, die man sonst niemandem erzählen würde. Professioneller Umgang mit Mietern und Handwerkern Dr. So werden Sie kostenlos Energiekosten los. Wer heute an morgen denkt, beginnt seinen Bau oder Umbau mit einer Energieberatung.

Mehr als die Hälfte. Antworten Sie dann auf die Fragen auf dem gleichen Blatt. Ein kleiner Brief mit grosser Wirkung Dankesbrief von transplantierten Patienten Sehr geehrte transplantierte Patientin, sehr geehrter transplantierter Patient, Wer etwas geschenkt bekommt, hat das Bedürfnis,. Hansi Koch vor 2 Jahren Abrufe. November Anfangsmieten 1. Sie sind auf Grund des stark gesunkenen Referenzzinssatzes in den letzten Jahren teils auch Mehr. Nur die Original-Satzung Mehr. Einleitung Im Jahr hat es eine Empfehlung gegeben, dass Mehr.

Wie kann Pflege und Betreuung von alten Menschen mit Migrationshintergrund gelingen? Über einer Höhe von ca. Das wollen wir Mehr. Sie ist gelernte Psychiatrieschwester und hat Mehr. Nach vielen glücklichen Mehr. Die 50 Aufgaben zur Grammatik Mehr. So wohnt die junge Schweiz grün, zentral, erschwinglich So wohnt die junge Schweiz esterli-staufen.

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Täglich bringt ihn seine Mutter in die Schule und holt ihn von dort auch wieder Mehr. Über das Heft Seite 3 Deutschland Mehr. Davon werden gemäss Beschluss des Stadtrates mindestens Mehr. Verordnung über den Wohnungsnachweis und die Vermittlung von Wohn- und Geschäftsräumen Mai konnten etwas über Am Freitag stellte der Beirat die Schwerpunkte seiner Arbeit vor.

Der köpfige Beirat hat seine Arbeitskreise entsprechend der Verwaltu Umzug der Bereiche Ausländer- und Gewerbeangelegenheiten Aufgrund von Umzügen ist die Ausländerbehörde sowie der Bereich Gewerbeangelegenheiten ab kommenden Montag, September bis Freitag, September die gesamte Zeit über geschöossen. Asphaltierung in Richtung stadtauswärts Am kommenden Montag, September , von 20 bis 24 Uhr, erfolgen die Asphaltierungsarbeiten der stadtauswärtigen Fahrstreifen der Bahnhofsbrücke.

Aufgrund der benötigten Arbeitsbreiten für den Asphalteinbau Breite des Asph Im Laufe des morgigen Freitags, VerkehrsteilehmerInnen können somit, früher als ursprünglich geplant, auch wieder in Richtung Weiterlesen Zeugenaufruf der Polizei Lübeck nach Unfallflucht Nur eine Notbremsung und ei