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Imagedimensionen: Steigerung der als relevant definierten Dimensionen Erfahrung, Vertrauenswürdigkeit, beste Performance/Rendite und Sympathie um mindestens 5 Prozentpunkte gegenüber Die Zielgruppe Investment-Profis, ob beruflich oder privat. Wir sprechen einerseits mit einer Business-to-Business-Zielgruppe, genauer gesagt mit der Financial Community, das heißt mit .

Wertpapiere bilden hier keine Ausnahme.

TME Markets Ltd.

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Institutionelle also gewerbliche Anleger haben weltweit etwa 15 bis 20 Prozent ihrer Finanzmittel in Indexanlagen, also passiv investiert. In Deutschland hat Indexing seit Mitte der 90er-Jahre langsam an Popularität gewonnen, zunehmend auch bei Privatanlegern.

Die bitteren Erfahrungen, die viele Anleger und Investoren mit aktiven Investmentstrategien vor allem in den letzten beiden Dekaden sammelten, dürften langfristig zur Popularität des konservativen und wissenschaftlich orientierten Indexings beitragen. Die Vorteile von Indexing sind einfach zu offensichtlich.

Dies liegt zum einen daran, dass die Finanzbranche damit nicht viel verdienen kann - ganz im Gegensatz zu den Anlegern, seien es nun Profis oder Amateure. Eine gewichtige Rolle spielt zum anderen, dass es vielen Anlegern schwerfällt, die oft verblüffenden und manchmal sogar kontraintuitiven Gründe für Indexing emotional zu akzeptieren. Auf diese Gesichtspunkte werden wir später genauer eingehen.

Mithilfe historischer Daten lernen Sie, wie man Risiko und Rendite einzelner Anlageklassen im Zeitablauf nachvollziehen kann. Es illustriert anhand statistischer Fakten und stichhaltiger Argumente, wie und warum die Finanzmedien Anleger zu teuren Fehlern verleiten und wie man sich gegen die Desinformation der Medien immunisiert. Dieses Buch wird es Ihnen - unabhängig von Ihrer Vorbildung - ermöglichen, eine brillante und dennoch einfache Investmentstrategie umzusetzen, mit der Sie 90 Prozent oder mehr aller Privatanleger und Profis langfristig hinter sich lassen.

Sie werden vermutlich mehr über Vermögensanlage wissen als drei Viertel aller Wirtschaftsjournalisten. Betrachten wir nun ein wenig genauer, wie Wertpapiermärkte wirklich funktionieren.

Sie werden dabei ein faszinierendes Wissensgebäude kennenlernen, für das fünf Wirtschaftsnobelpreise vergeben wurden und das die Geschehnisse an der Börse tatsächlich durchschaubar macht. Was Sie nun lesen werden, hat nicht viel gemein mit dem knallbunten Börsenunsinn, der in Medien und Investmentratgebern verbreitet wird.

Es ist der Versuch eines einzelnen Investors oder Fondsmanagers, Wertpapiere oder ganze Marktsegmente zu identifizieren, welche die restlichen Marktteilnehmer vermeintlich vorübergehend über- oder unterbewertet haben. Aktives Trading laufendes Kaufen und Verkaufen findet nicht statt.

Im Unterschied zu aktivem Portfoliomanagement verfolgt passives Management nicht das Ziel, eine Überrendite zu erzielen, und ist damit weniger riskant.

Wie die Wertpapiermärkte tatsächlich funktionieren 1. In diesem Abschnitt werden wir die von professionellen Fondsmanagern, aber auch von Privatanlegern erzielten Renditen kritisch beleuchten.

Zunächst wollen wir daher einen Blick auf die Hauptergebnisse der diesbezüglichen Forschung in den letzten 20 Jahren werfen: Ziel eines aktiv gemanagten Fonds muss es notwendigerweise sei n, den Vergleichsi ndex zu schlagen. Die günstigsten Aktienindexfonds weisen aufgrund ihrer niedrigen Transaktionskosten Tracking Errors von etwa 0,25 Prozentpunkten p. Der durchschnittliche aktiv gemanagte Aktienfonds liegt bei Berücksichtigung aller Kosten und des Survivorship Bias siehe Infobox in Abschnitt 2.

Das ist ein Rückstand von mehr als einem Fünftel der durchschnittlichen nominalen Langfristrendite für Standardwertaktien von 9 bislü Prozent p. Bei der Gruppe der Anleger in Einzelaktien oder in Rentenfonds fällt dieser Rückstand gegenüber dem korrekt ausgewählten Vergleichsindex sogar noch höher aus. Diese Tatsache ist durch eine inzwischen nicht mehr überblickbare Anzahl wissenschaftlicher Studien zu diesem Thema belegt.

In der aus Sicht viele Experten vielleicht anspruchsvollsten Analyse der Langfrist-Performance von Investmentfonds, die jemals durchgeführt wurde, untersuchte der amerikanische Finanzökonom Mark Carhart. Arnott, Berkin und Ye untersuchten die Renditen amerikanischer Standardwertefonds in den 20 Jahren von bis Tabelle 2. Die Ergebnisse müssten jeden Angestellten der Fondsbranche ins Mark treffen.

Man stelle sich diese Katastrophe einmal in absoluten Zahlen vor: Wie wir in diesem Buch noch mehrfach sehen werden, führen bereits relativ kleine Prozentsatzunterschiede durch den Zinseszinseffekt zu enormen Unterschieden im Vermögensendwert. Zwei weitere auf deutsche Rentenfonds bezogene Belege: Das ETF Indexfonds ishares iboxx Liquid Sovereigns Capped 1,,5 mittel- bis langfristige westeuropäische Staatsanleihen schlug in den fü nf Jahren bis Ende knapp 95 Prozent aller in Deutschland zugelassenen vergleichbaren Rentenfonds Quelle: Dass dieses Zeitfenster kein Einzelfall war illustriert Tabelle 3.

Ausgabeaufschlag, derfür den typischen aktiv gemanagten Rentenfonds rund 3 Prozent beträgt, nicht berücksichtigt. Es kommt aber noch schlimmer: Die vom aktiven Anleger tatsächlich realisierten Renditen liegen noch weiter unterhalb der von aktiven Investmentfonds publizierten Rendite. Das bringt uns zu einer weiteren fundamentalen Einsicht, die bisher erst wenigen Fondsanlegern bekannt und bewusst ist und die noch kaum von den populären Finanz-. Es lohnt sich, diese Einsicht deutlich hervor zu heben: Veröffentlichte Fondsrendite und tatsächliche Anlegerrendite klaffen deutlich auseinander Die tatsächlich realisierte Rendite des durchschnittlichen Anlegers in einem Investmentfonds ist in den meisten Fällen niedriger als die veröffentlichte Rendite des Fonds während eines gegebenen Zeitraums.

Diese Renditelücke hat nichts mit den laufenden Kosten der Fonds zu tun diese sind bereits in der veröffentlichten Rendite berücksichtigt , sondern beruht auf renditeschädlichem Verhalten der Anleger in Bezug auf ihre Zahlungsströme in die Fonds hinein und aus ihnen heraus. Die Kostenbelastung aktiver Fonds ist die Hauptursache dafür, dass sie als Gruppe langfristig unter der Marktrendite liegen. Von dieser Performance-Lücke 2 ist in den Medien so gut wie nie zu hören Die Forscher Geoffrey Friesen und Travis Sapp zeigten, dass der durchschnittliche amerikanische Aktienfondsanleger in den 14 Jahren von bis lediglich eine Rendite von 6,1 Prozent p.

Die veröffentlichte Fondsrendite betrug jedoch 7,7 Prozent p. Die Schlussfolgerung hieraus lautet: Nicht nur liegen aktive Aktien- und Rentenfonds mit ihrem veröffentlichten Renditen mehrheitlich unter der Marktrendite, die tatsächliche Anlegerrendite ist noch einmal niedriger, weil Anleger renditeschädliches Performance-Chasing praktizieren siehe Infobox.

Umgekehrt Läuft es nach einem schlechten Fondsjahr: Prozyklisches Investieren Performance-Chasing spielt sich auf der Ebene einzelner Fonds genauso wie auf der Ebene des gesamten Aktienmarktes ab. Im ersten Quartal jedoch explodierte der Mittelzufluss förmlich auf Mrd. Doch das dicke Ende kam sogleich. Und selbst wenn nur 5 Prozent aller Fonds langfristig zu dieser Siegergruppe gehörten, spiele das keine Rolle, denn man könne ja in einen dieser wenigen Gewinnerfonds investieren.

Leider führt diese auf den ersten Blick naheliegende Schlussfolgerung - die wohl mehr oder weniger bewusst fast alle Anleger anstellen - komplett in die Irre. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Outperformer der Periode 1 auch in Periode 2 zu den Outperformern gehören, liegt nicht signifikant höher als die Chance der Underperformer der Periode 1, dies zu erreichen. Mangels Performance-Kontinuität nutzt es also nichts, in die Siegerfonds einer Periode zu investieren. Die Anlage der Untersuchung und ihre Ergebnisse gehen aus Tabelle 4 hervor.

Nein 2 Jahre Quelle: Der Anteil dieser Gewinnerfonds nimmt augenscheinlich von Jahr zu Jahr rapide ab. Bei vollständiger Performance-Konstanz müsste in Zeile 2 überall der Wert 25 Prozent stehen und in Zeile 3 durchweg 0. In der Vorperiode waren es noch 12,9 Prozent gewesen. Doch auch hier besteht offenbar Fehlanzeige. Der amerikanische Finanzwirtschaftler Terrance Odean hat weltweit die umfangreichsten statistischen Untersuchungen zu Anlageverhalten und Anlageerfolg von privaten Aktienanlegern durchgeführt.

Er kam zu folgenden Ergebnissen: Eine Analyse von über Privatanleger-Tcades aus dem Zeitraum von bis ergab, dass Privatanleger noch schlechter abschneiden, als viele denken. Die von den Anlegern verkauften Aktien verzeichneten danach im Durchschnitt eine höhere Rendite als die neu erworbenen. In einer anderen Analyse von Depots über den Zeitraum von bis stellte sich heraus, dass deren jährliche Nettorendite um 1,8 Prozentpunkte unter der Rendite des Marktindex lag - ohne Berücksichtigung des zudem höheren Risikos.

Auch Aktienanalysten stehen nicht besser da. Eine kaum noch zu überblickende Anzahl von Untersuchungen belegt, dass es keinen Grund zu der Annahme gibt, Analysten zeigten überlegenes Können bei ihren Aktienempfehlungen oder Kursprognosen.

Interessierte Leser seien auf das Literaturverzeichnis verwiesen, das ein Dutzend der relevanten Studien zum Thema aufführt. Dass in manchen der in Zeitungen und Zeitschriften veröffentlichten Renditevergleiche scheinbar mehr als die Hälfte aller Fonds über dem Marktindex liegen, ist stets die Folge eines Äpfel-Birnen-Vergleichs, wie wir im nachfolgenden Abschnitt zeigen werden.

Die entsprechenden Fonds repräsentieren nicht gerrau dieselbe Asser-Klasse wie der Vergleichsindex. Das ist zwar irreführend, aber üblich. Nach dieser für aktives Investieren sehr ernüchternden Bilanz wollen wir uns im folgenden Abschnitt mit einem zwar wenig beachteten, aber umso bedeutsameren Merkmal der Wertpapiermärkte befassen.

Erstens, vor Kosten ist die Rendite der durchschnittlichen aktiv gemanagten Geldeinheit genauso hoch wie die der durchschnittlichen passiv gemanagten Geldeinheit.

Zweitens, nach Kosten ist die Rendite der durchschnittlichen aktiv gemanagten Geldeinheit niedriger als diejenige der durchschnittlichen passiv gemanagten.

Diese zwei Aussagen gelten für jede Zeitperiode und setzen keine zusätzliche Annahme voraus. Das klingt umständlich und trocken. Was ist damit gemeint? In diesem Buch werden wir den Begriff der Überrendite Outperformance noch oft gebrauchen, ebenso ihr Gegenstück, die Unterrendite Underperformance. Deutsche Standardwerteaktien DAX erbrachten in den 31 Jahren von bis eine historisch überdurchschnittliche Rendite von 9,5 Prozent p. Erzielte ein Anleger in diesem Marktsegment und diesem Zeitraum ein Ergebnis über 9,5 Prozent, liegt eine Überrendite vor.

Man kann auch für einzelne Jahre von einer Überrendite sprechen. Hätte beispielsweise ein global anlegender Nebenwertefonds im Jahr einen geringeren Verlust als Prozent die negative Marktrendite in Euro für Nebenwerte, global in diesem Crash-Jahr erzielt, hätte man von einer Überrendite sprechen können.

Je länger man das Betrachtungsintervall wählt, desto seltener tritt Outperformance auf bei korrektem Vergleich, in jedem Fall nie häufiger als bei 50 Prozent aller Anleger. Nullsummenspiel Bildhafter Ausdruck für eine Situation, in der einer nur gewinnen kann, was ein anderer verliert. Hinsichtlich der Verteilung der Über- und Unterrenditen unter den einzelnen Anlegern ist der Wertpapiermarkt ein NullsummenspieL Bei jedem Trade muss notwendigerweise eine Partei relativ zum Marktdurchschnitt gewinnen, eine verlieren Mathematische Notwendigkeit will es, dass 50 Prozent aller investierten Geldeinheiten über und 50 Prozent unter dem Marktdurchschnitt.

Dieses Gesetz ist so sicher wie die Gravitation und hängt nicht von der Effizienz der Wertpapiermärkte ab. Alle Anleger zusammen bilden den Markt, also den Index, daher kann nie mehr als die Hälfte ihrer Gelder über der Durchschnittsrendite des Marktes liegen.

Im Durchschnitt rentieren aktive und passive Investments innerhalb einer Asser-Klasse vor Kosten exakt gleich; nach Kosten müssen die aktiven Investments schlechter rentieren. Auf Markteffizienz gehen wir im Abschnitt 1. Hier ist es eben nicht so, dass der. Die langfristige Gesamtrendite des Wertpapiermarktes ist positiv. Wir haben oben erwähnt, dass in jedem Wertpapiermarkt der Welt nach Kosten mindestens 50 Prozent aller Geldeinheiten unter dem Marktdurchschnitt liegen müssen.

In dieser Aussage sprechen wir bewusst nicht von 50 Prozent der Anleger. Hier besteht ein kleiner, aber feiner Unterschied. Rechnerisch wäre es mit dem Nullsummengesetz vereinbar, dass mehr als 50 Prozent der Anleger vor Kosten mit ihren jeweiligen Portfolios über dem Renditedurchschnitt liegen und. Dass diese Annahme unrealistisch ist, brauchen wir an dieser Stelle wohl nicht näher zu belegen. Daher kann man das Renditenullsummengesetz über die Verteilung der Überrenditen in der Praxis nicht nur auf die investierten Geldeinheiten beziehen, sondern auch auf die Anleger beziehungsweise ihre Portfolios selbst: Der Investor nimmt jedoch nun an zwei Renditenullsummenspielen teil, da er sich in zwei Märkten Asset-Klassen engagiert.

Vor Kosten liegt exakt die eine Hälfte aller Marktteilnehmer unter der mittleren Performance des Marktes, exakt die andere Hälfte darüber. Veröffentlichungen, die zeigen, dass mehr als die Hälfte aller Anleger oder Fonds einen bestimmten Markt Index geschlagen haben, sind zwangsläufig insofern falsch, als der Index und die Fonds nicht genau dieselbe Asser-Klasse darstellen Äpfel-Birnen-Vergleich. Wie bereits in Abschnitt 1.

Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs 1. Die spontane Reaktion der meisten Anleger zu dieser Aussage ist hartnäckiger Unglauben. Die MPT liefert eine Reihe verblüffender Einsichten und ist gleichzeitig die Basis einer cleveren lnvestmentstrategie, die auch ganz normale Privatanleger umsetzen können.

Anleger, welche die zwar mathematisch komplex begründeten, aber in ihren Schlussfolgerungen leicht zu verstehenden Grundprinzipien der MPT nicht kennen, kann man mit Joggern vergleichen, die ohne Training einen Triathlon gewinnen wollen - ein aussichtsloses und für die Finanz- Gesundheit höchst gefährliches Unterfangen.

Erwartete Rendite, erwartetes Risiko Engl. Andere Renditen gibt es hier der Einfachheit halber nicht. Marktaufschwung und -abschwung sind gleich wahrscheinlich. Somit beträgt die erwartete Rendite gewichtete Durchschnittsrendite 10 Prozent. Wenn Sie nachrechnen wollen: Der Erwartungswert für die Rendite ganzer Märkte wird üblicherweise ermit-. Auch er wird in der Regel für die Vergangenheit berechnet und dann auch für die Zukunft angenommen.

Die historischen Erwartungswerte müssen sich aber keineswegs in der Zukunft, insbesondere nicht in bestimmten Teilabschnitten der Zukunft, bestätigen und bei Aktien wird das überwiegend auch nicht der Fall sein. Dennoch ist dieser Erwartungswert im Allgemeinen die beste Prognose für die tatsächlichen zukünftigen Werte aber auch die beste Prognose kann sich als falsch herausstellen. Für ein aktiendominiertes Portfolio von Wertpapieren gilt: Je länger die Halteperiode, desto höher die Wahrscheinlichkeit, die erwarteten Renditen auch tatsächlich zu erzielen Hier die wichtigsten Aussagen der MPT: Risiko und Rendite sind untrennbar miteinander verknüpft.

Diese höheren Renditen sind jedoch nicht für jeden Zeitabschnitt garantiert sonst wären sie ja risikolos. Vergaugene Zahlungen wie zum Beispiel frühere Dividenden oder die Angaben in der Bilanz des Unternehmens spielen letztlich keine Rolle.

Die Mehrheit aller privaten und institutionellen Anleger scheitert daran, den Markt repräsentiert durch einen entsprechenden Wert-. Zwar gibt es für ein gegebenes Zeitintervall stets eine kleine Gruppe von Outperformern, aber diese Überrendite gelingt nur zufällig.

Die kleinere Gruppe der Outperformer in einer gegebenen Zeiteinheit, zum Beispiel einem Jahr, wechselt in ihrer Zusammensetzung von Periode zu Periode und ist nicht vorhersagbar.

Der Versuch, den Markt zu schlagen, ist nicht kostenlos. Aufgrund der ebenfalls zumeist höheren Transaktionskasten dieser Anleger enden sie auch als Gruppe unter der marktdurchschnittlichen Nettorendite. Die Finanzmärkte sind hochgradig effiziente Mechanismen. Kein Investor kann hoffen, dauerhaft mehr zu wissen als der Markt insgesamt.

Mittels einer bestimmten Form der Diversifikation über sogenannte Asset-Klassen hinweg ist es möglich, rund zwei Drittel des Risikos. Zwar ist aktives Portfoliomanagement für den Investor ein Verliererspiel, doch drei andere Institutionen gewinnen dabei durchaus: Beispiele für Haupt- Asset-Klassen: Diese Unterklassen können wiederum in nationale und internationale Titel und diese wiederum in bestimmte Branchen untergliedert werden.

Wie in den meisten Klassifikationssystemen können auch Asset-Klassen -je nach Zielsetzung - in unterschiedlicher Weise gebildet werden und sich je nach Segmentierung auch überlappen. Ein bestimmtes Asset kann also zu vielen verschiedenen Asset-Klassen gehören. Ihre Hauptmerkmale sind eine sehr langfristige Buy-and-Hold-Perspektive, die systematische Diversifikation über Asset-Klassen hinweg sowie eine radikale Kostenminimierung durch den Verzicht auf laufendes Trading und die Nutzung kostengünstiger Indexinvestments wie Indexfonds und ETFs.

Passives Investieren ist überra-. Wir stellen diesen Ansatz in den Kapiteln 3 und 4 detailliert vor. Ohne Übertreibung können wir behaupten, dass Theorien, die zu diesen Grundaussagen der MPT im Widerspruch stehen, von der Wissenschaft kaum noch ernst genommen werden.

Ganz anders sieht es jedoch in der Finanzbranche aus: Die Informationen und Empfehlungen, die sie tagtäglich verbreitet, lassen sich zu einem beträchtlichen Teil nicht mit der MPT vereinbaren. Dies ist kein Zufall, denn nur so lassen sich viele Milliarden Euro an Weftpapierprovisionen und anderen Einkünften sichern. Die EMT wird von der Finanzbranche und von Politikern oft geradezu emotional attackiert, weil sie viele für die Branche nicht jedoch für die Anleger ertragreiche Finanzprodukte und gängige Praktiken infrage stellt.

Diese enorm praxisrelevante Theorie wollen wir uns im folgenden Abschnitt etwas näher ansehen. Der Kern dieser Theorie besagt ganz einfach, dass Wertpapierkurse zu jedem gegebenen Zeitpunkt alle öffentlich zugänglichen Informationen über diese Wert-. Auf diese kontraintuitive Aussage kommen wir weiter unten noch genauer zu sprechen.

Eine systematisch erkennbare Unterbewertung oder Überbewertung von Wertpapieren ist nicht nachweisbar oder zumindest nicht mit Erfolg ausbeutbar. Die Implikationen dieser Aussagen - die manchen zunächst naiv erscheinen mag - sind tief greifend.

Die meisten Aktienanleger kaufen Wertpapiere in der Annahme, dass diese mehr wert sind als der Preis, den sie dafür bezahlen, und verkaufen sie in der Annahme, dass diese Papiere weniger wert sind als das, was sie dafür erhalten. Nimmt man jedoch einen informationseffizienten Markt für Aktien, Anleihen und Rohstoffe an, spiegeln die gegenwärtigen Marktpreise Kurse alle öffentlich zugänglichen Informationen über die entsprechenden Wertpapiere wider.

Dann ist das Kaufen und Verkaufen eines Wertpapiers mit dem Ziel, den Markt zu schlagen, ein glücksspielartiges Unterfangen und eben gerade kein Vorhaben, bei dem Können oder Wissen den Erfolg bestimmen. In einem solchen Markt führt der Wettbewerb unter den Marktteilnehmern zu einer Situation, in der zu jedem gegebenen Zeitpunkt die tatsächlichen Preise einzelner Wertpapiere alle Auswirkungen von Ereignissen widerspiegeln, die entweder bereits stattgefunden haben oder die der Markt in diesem Augenblick für die Zukunft erwartet.

Jeder andere Kurs ist weniger wahrscheinlich. Das Anlegen nach Kursprognosen führt risikoadjustiert risikogewichtet - siehe nachfolgende Infobox und nach Kosten im Durchschnitt zu einer Unterrendite und allenfalls zufällig zu einer langfristigen Überrendite gegenüber dem relevanten Marktindex.

Jahrhundert, zurück, aber im engeren Sinne hat der amerikanische Ökonom und Nobelpreisanwärter Eugene Fama von der Universität Chicago seit Mitte der 60er-Jahre am meisten zu ihrer Weiterentwicklung beigetragen. Ein effizienter Markt hat tendenziell folgende Merkmale: Hohe Transparenz und Informationseffizienz: Es ist zu jedem Zeitpunkt möglich, sich einen Überblick über das gesamte Angebot und die gesamte Nachfrage zu verschaffen.

Im Markt sind laufend Angebot und Nachfrage in hohen Volumina vorhanden. Keine Preisfestsetzung durch den Staat und keine staatlich festgelegten Monopole oder Wettbewerbsbeschränkungen. Dementsprechend sind selbst Experten oder Computer nicht in der Lage, Kursdiagramme, die per Zufallsgenerator mit einprogrammierter natürlicher Aufwärtsdrift erzeugt wurden, von echten Kursdiagrammen zu unterscheiden.

Die einfachste Form der Risikoadjustierung besteht darin, dass man grundsätzlich nur Renditen vergleicht, die zur selben Asset-Klasse gehören, also etwa die Aktien zweier Automobilhersteller Äpfel-Äpfel-Vergleich.

Da das in der Praxis aber oft nicht möglich ist, behilft man sich zum Beispiel damit, dass die Renditen zum entsprechenden Risiko ins Verhältnis gesetzt, sprich durch dieses dividiert werden. Das Ergebnis ist dann eine objektiv vergleichbare Renditezahl, bezogen auf eine Einheit Risiko.

Viele Untersuchungen haben für die meisten Börsen Anpassungszeiträume zwischen fünf. Für das Bekanntwerden der neuen Information im Markt bedarf es keiner speziellen Verlautbarung; das Reagieren der einzelnen Marktteilnehmer auf die Information selbst sorgt bereits für ihre Übertragung. Vermutungen sind wahrscheinlichkeitsgewichtete Informationen und unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Einwirkungsart auf den Kurs nicht grundsätzlich von sicheren Informationen.

Ferner können alte Informationen aufgrund neuer Erkenntnisse Informationen anders interpretiert werden, um erneut oder erstmalig einen Kurseffekt auszulösen. Kein Privatanleger - auch nicht im Zeitalter des Internets - hat eine echte Chance, in diesem Rennen, anders als durch Zufall, mitzuhalten, genauso wenig, wie er mit einem VW Polo in der Formel 1 gewinnen könnte.

Wie muss man sich diese Informationseffizienz konkret vorstellen? Jede Information, die den Kurs beeinflussen kann, muss ihn sofort beeinflussen.

Eine heute bekannte Information kann, sofern es auch nur eine Handvoll rationaler Investoren unter Millionen irrationalen Anlegern gibt, aus logischen Gründen unmöglich erst morgen den Kurs beeinflussen. Wüsste man mit Gewissheit, dass die Information X morgen den Kurs der Aktie Y vom derzeitigen Kurs auf erhöhen würde, wäre es völlig risikolos, die Aktie heute in jeder beliebigen Menge zu kaufen, um sie morgen beim Kurs von wieder zu verkaufen. Über eine Kreditfinanzierung eines solchen Investments könnte man beinahe jede beliebige, selbst astronomische Eigenkapitalrenditen erzielen.

Es gibt in dieser Sicht also keine öffentlich zugänglichen Informationen, die nicht bereits im aktuellen Kurs enthalten sind im Börsendeutsch: Louis Bachetier stellte in seiner bereits erwähnten Dissertation schon im Jahr fest: Neu sind Informationen aber nur, wenn sie eben nicht schon bekannt und auch nicht vorhersehbar waren.

Eine Preisänderung aufgrund einer Information, die schon seit einigen Tagen bekannt war, ist mit den allgemein akzeptierten Grundeigenschaften von Märkten, zum Beispiel dem dominierenden Gewinnmotiv, unvereinbar und auch logisch nicht nachvollziehbar. Vermutungen, Ahnungen, Gerüchte und Hoffnungen sind keine neuen Informationen, sondern bekannte Informationen mit einem Unsicherheitsfaktor, also wahrscheinlichkeitsgewichtete Informationen. Jede wirklich neue Information wird und muss jedoch - weil sie nicht systematisch vorhersagbar ist - zufälligen Inhalt haben im Börsendeutsch: Da der Zufall nicht vorhersagbar ist, ist auch der Wertpapierkurs nicht vorhersagbar.

Weil also alle verfügbaren Informationen bereits im Preis eines Wertpapiers enthalten sind und ein Prognostiker all jene Informationen, die der Kurs noch nicht reflektiert, nicht kennen kann, sind systematisch ausheutbare Kursprognosen unmöglich.

Es gibt sie sogar stets und in jedem Zeitintervall. Die Krux dabei ist jedoch, dass die Zusammensetzung dieser Gruppe sich ständig ändert und daher zufallsbedingt ist - auch wenn Fondsmanager und viele Privatanleger das anders sehen.

Die Informationseffizienz betrifft nicht nur die erwartete Rendite einer Aktie, sondern auch den kursbeeinflussenden Effekt von Risiken. In einem effizienten Markt sind alle bekannten erwarteten Risiken und die Wahrscheinlichkeit ihres Auftretens bereits im Marktpreis des Wertpapiers enthalten. Dieser könnte zum Beispiel die Senkung des Anleihe-. Die EMT-Debatte spielt deshalb fi. Im Falle zu billiger, unterbewerteter Aktien wird der aktive Anleger diese Aktie kaufen.

Danach hält er das Papier so lange, bis der Markt den Bewertungsirrtum erkannt hat und den Preis durch verstärkte Nachfrage auf seinen fairen Level hinaufkorrigiert.

An diesem Punkt verkauft der Anleger das Wertpapier wieder. Die Frage, wie ein Anleger die Unter- oder Überbewertung eines Wertpapiers erkennt, hängt von der speziellen aktiven Anlagestrategie ab, die er verfolgt.

Davon gibt es -je nach Zählweise - rund 50 oder mehr. Sie geben sich mit der jeweiligen Marktrendite zufrieden und versuchen, die hohen Transaktionskosten eines aktiven Portfoliomanagements zu vermeiden mehr dazu in Kapitel 3 und 4. Oft wird behauptet, dass die EMT - sofern sie denn zutreffe - das Hauptargument für passives Investieren sei. Das ist nicht korrekt. Aufgrund dieses ehernen mathematischen Gesetzes erzielt vor Kosten notwendigerweise eine Hälfte der Anleger genauer: Als Käufer würde man sich auf die zu billigen Autos konzentrieren und könnte so bei gleichem Risiko gegenüber dem durchschnittlichen Marktakteur höhere Renditen auf das eingesetzte Kapital erzielen.

Ähnliches gilt für den Markt für Ferienreisen, Staubsauger oder Kunstgegenstände. Ein kurioses, aber anerkanntes Paradox der EMT besteht übrigens darin, dass ihre Aussagen nicht mehr zuträfen, wenn alle Marktteilnehmer nach ihr handeln würden, also nur noch passives Portfoliomanagement, zum Beispiel mit Indexfonds, betrieben. Diese belaufen sich auf etwa 80 bis 90 Prozent gemessen am Anteil der passiv gemanagten Gelder am gesamten Anlagevolumen aus privaten und institutionellen Anlagen.

Heute liegt dieser Anteil bei deutlich etwa 20 Prozent. Wer den Markt dauerhaft schlagen will, muss nicht nur mehr wissen als einzelne andere - das wäre zweifellos möglich -, sondern mehr als jeder andere, und das beinahe permanent.

In den finanzwirtschaftliehen Fakultäten der Universitäten wird. In der Investmentbranche wird die EMT vielfach mit hysterisch anmutender Leidenschaft attackiert und in der populären Finanzpresse - gemessen an der enormen Bedeutung dieser Theorie - beinahe totgeschwiegen. Das lässt sich jedoch leicht erklären.

Die Jobs von Fondsmanagern, Analysten und Finanzjournalisten erfordern zwingend den Glauben an ineffiziente Wertpapiermärkte. Deren kurzatmige, bei Berücksichtigung der Transaktionskosten genauso oft richtigen wie falschen Anlagetipps wären nämlich für passiv orientierte Anleger uninteressant.

In den letzten drei Jahrzehnten sind unzählige Studien zur Efficient Market-Theorie EMT veröffentlicht worden, insbesondere zu der Frage, wie effizient bestimmte Märkte sind; aber auch grundsätzliche Überprüfungen dieser Theorien wurden angestellt.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Ergebnisse dieser Studien die Markteffizienz für Wertpapiermärkte in dem Sinne bestätigt haben, der für Privatanleger entscheidend ist: Hinsichtlich der Intensität der Markteffizienz werden unterschiedliche Stufen unterschieden.

Die akademische Diskussion über den Effizienzgrad der Wertpapiermärkte dauert an, ihre praktische Bedeutung für den Privatanleger wird von der populären Presse jedoch auf absurde Weise übertrieben. Da hier keine völlige Einigkeit unter den Experten bestehe, könne man die EMT insgesamt nicht als bewiesen anerkennen. Eine naive und, wie das Geschehen an den Börsen lehrt, für die Anleger gefährliche Einschätzung.

Für die Gültigkeit einer Theorie kommt es generell weder darauf an, ob alternative Erklärungsansätze vorhanden sind, noch ob vollständige Einigkeit über jeden Aspekt der. Nur auf solchen Falschdarstellungen aufbauend lässt sich argumentieren, die EMT sei mitverantwortlich für die Finanzkrise. Jede andere Schätzung ist mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit richtig. Die EMT sage aus, dass alle Marktteilnehmer stets rational agierten. Der Gesamtmarkt, aber eben nicht notwendigerweise jeder Einzelanleger, produziert die besagte beste Preisschätzung.

Man braucht kein Wirtschaftsnobelpreisträger zu sein, um zu erkennen, dass vor Berücksichtigung von Kosten und Steuern über jedes Zeitintervall hinweg und in jeder Anlageklasse stets eine Hälfte der Marktteilnehmer über der Marktrendite liegen muss und eine Hälfte darunter, denn der Markt ist ja der geldgewichtete Durchschnitt aller Marktteilnehmer.

Auch diese Unterstellung ist Unsinn. Wie weiter oben erwähnt, behauptet die EMT zur Preisbildung an den Kapitalmärkten lediglich, dass der gegenwärtige Marktpreis die beste Schätzung des richtigen Marktpreises ist. Auch die beste Schätzung kann falsch sein ansonsten wäre es ja keine Schätzung , wenngleich sie seltener falsch ist als andere Schätzungen. Der Immobilienmarkt ist, im Unterschied zu den Märkten für Aktien, Anleihen und Währungen, alles in allem viel stärker reguliert und nur bedingt informationsineffizient.

Das dürften die Pleiten vieler professioneller Immobilieninvestoren und Verluste von Millionen von Häuslebauern in vielen Industrie- und Schwellenländern unterstreichen. Die Anhänger der EMT, also jene Anleger, die passiv investieren, verzichten auf aktives Investmentmanagement in Form von Stock-Picking oder Marker-Timing beides resultiert in relativ häufigem Trading , weil sie es für renditeschädlich und unnötig riskant halten.

Hingegen investieren aktive Anleger, also jene Anleger, welche die EMT für falsch halten, nicht passiv in den Gesamtmarkt, sondern aktiv in engere Teilesegmente, zum Beispiel in eine einzelne Aktie oder einen einzelnen Sektor, mit dem Ziel, den Markt zu schlagen. Aktive Investments machen etwa 80 bis 90 Prozent des globalen Investmentvolumens an den Kapitalmärkten aus und über 95 Prozent der globalen Trading-Aktivität. Höhere Renditen sind nur möglich durch Inkaufnahme höheren Risikos.

Risiko ist jedoch nur dann Risiko, wenn es sich von Zeit zu Zeit materialisiert. In den Jahren vor Beginn der Finanzkrise erzielten Banken, Hedgefonds und einfache Häuslebauer von Amerika bis Australien historisch weit überdurchschnittliche Gewinne. Ab Ende wurde dieses Risiko schlagend: Gerrau das, was auf der Basis der EMT zu erwarten war. An der tendenziösen Berichterstattung der Medien und der Propaganda von Politikern zu diesem und zu anderen komplexen wirtschaftlichen Themen wird sich auch nach dem endgültigen Ende der Finanzkrise nichts ändern.

Abgesehen davon, dass der sogenannte gesunde Menschenverstand bei zahllosen wichtigen Sachverhalten der Ökonomie versagt, gilt hier Folgendes: Gegenwartswert Barwert eines langfristigen Dividendenstroms in der Zukunft. Aktienkurse basieren auf wahrscheinlichkeitsgewichteten Informationen und sind also Erwartungswerte eines viele Jahre in die Zukunft reichenden, auf die Gegenwart abgezinsten Zahlungsstromes.

Wir sind keine Maschinen und nicht allwissend. Extreme Kurssprünge in sehr kurzer Zeit sind somit kein Beleg für mangelnde Markteffizienz. Sie wären es erst dann, wenn es bestimmten Anlegern gelänge, diese Kurssprünge nach Kosten und Risiko systematisch mit Gewinn auszubeuten. Das hat in der Vergangenheit nur eine winzige Minderheit von Anlegern dauerhaft geschafft. Und niemand konnte die Zusammensetzung dieser Minderheit im Vorhinein zuverlässig voraussagen.

Ob ihr Erfolg hingegen auf überlegenes Können oder einfach nur Glück zurückzuführen sein wird, war und ist durchaus schwierig zu beweisen. Mehr zu dieser speziellen Frage in Abschnitt 2. Ein eigentümliches Merkmal der Efficient-Market-Theorie EMT besteht darin, dass sie durch diejenigen, die sie nicht beachten oder für falsch halten, gestärkt wird.

In dieser Hinsicht nimmt die EMT unter allen finanzwirtschaftlichen Theorien vielleicht eine einzigartige Position ein. Zum einen wird die Effizienz der Wertpapiermärkte täglich neu von den Marktteilnehmern mit aktiver Anlagestrategie also jenen, die nicht an die EMT glauben erzeugt. Das sind mehr als 80 bis 90 Prozent aller Marktteilnehmer, also viele Millionen gewinnhungrige Investoren, Profis und Amateure, die Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag rastlos und weltweit nach fehl-.

Dank der immer besseren Informationstechnologie und Telekommunikation werden die den Anlegern zur Verfügung stehenden Unternehmens- und Marktinformationen laufend umfangreicher, billiger, schneller und genauer.

Das führt zu einem immer rascheren Wegkaufen oder Wegbieten der wenigen Gelegenheiten, den Marktdurchschnitt zu übertreffen. Es sind einfach zu viele Wölfe da, die alle um dasselbe freie, übersichtliche Feld lauern. Wann immer ein Lämmchen in einer Ecke des Feldes auftaucht, ist sein Schicksal schnell besiegelt. Aber kein Wolf kann hoffen, stets als Erster bei der Beute zu sein. Die beiden amerikanischen Finanzökonomen Dwight Lee und James Verbrugge haben es etwas nüchterner und präziser formuliert: Die Freilegung einer Marktanomalie wird durch den Wettbewerb unter den Investoren um höhere Renditen beseitigt.

Ironischerweise sind also diejenigen, die am meisten dazu beitragen, dass die EMT der Grunderklärungsansatz in der Finanzwirtschaft bleibt, nicht ihre akademischen Urheber und Verteidiger, sondern diejenigen, die sie für falsch halten und versuchen, sie in der Anlagepraxis zu widerlegen.

Je niedriger die Korrelation zwischen zwei Finanz-Assets, desto besser eignen sie sich zur Diversifizierung in einem gemeinsamen Portfolio. Genauso wie Renditen schwanken auch Korrelationen im Zeitablauf, allerdings weit weniger heftig. Und tatsächlich wurden immer wieder solche Anomalien in der Fachsprache: Es wurden auch einige Hypothesen formuliert, worauf dieser in der Vergangenheit über viele Jahrzehnte hinweg überraschend konsistente, relative Januar-Kursanstieg zurückzuführen sei, auf die wir hier nicht eingehen.

Doch dann setzte ein faszinierender Prozess ein, der Finanzökonomen wohlbekannt ist: Der Januar-Effekt verschwand, nachdem er in wissenschaftlichen Aufsätzen benannt worden war. Das Gleiche geschieht mit allen anderen Marktanomalien und den Strategien zu ihrer Ausbeutung. Bei Interhyp finden Sie die optimale Unabhängiger Finanzierungsexperte in und um München.

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