Was sind Rentenfonds? Definition des Begriffs


Was ändert sich mit dem Grundsteuer-Urteil? Neben der Region bleibt die Situation vor Ort wichtig:

Beispiel 1: Kapital verrenten


Die Unternehmen müssen die Menschen stärker an der guten Wirtschaftslage beteiligen. Menschen müssen ihre Rente verdienen können, das gilt auch für Ältere und Menschen mit Behinderung.

Und private Altersvorsorge treffen kann nur, wer am Ende des Monats genügend auf dem Konto hat. Ist denn noch was übrig von der Rente, wenn wir Millennials mal alt sind?

Und was können wir jetzt schon machen, um im Alter mal genug Geld zu haben? Kim und Adrian haben Antworten. Die Menschen leben immer länger und bekommen immer länger Rente. Auch das tatsächliche durchschnittliche Renteneintrittsalter von 61,8 Jahren ist weit von der gesetzlichen Vorgabe entfernt.

Wie kann man rechtfertigen, dass Menschen nicht länger arbeiten sollen? Erhöht man das Renteneintrittsalter, käme das einer Rentenkürzung gleich. Das lehnen wir entschieden ab. Wir wissen aus unseren Beratungen, dass viele Menschen schon jetzt nicht das reguläre Renteneintrittsalter erreichen, weil ihre Tätigkeit körperlich oder mental so anspruchsvoll ist. Aber schauen wir uns die demografische Entwicklung doch einmal an: Es gibt immer weniger junge Menschen, die für eine wachsende Zahl an Rentnern aufkommen müssen.

Ist es da nicht unehrlich zu behaupten, das könne ohne längere Arbeitszeit, geringere Renten oder höhere Beiträge gelingen? Das ist die Herausforderung für die neu gebildete Rentenkommission der Bundesregierung, Vorschläge zu machen, wie das gehen kann. Wenn es für alle Menschen kein Problem wäre, bis 70 oder 75 zu arbeiten, könnten wir sicher einfacher darüber diskutieren. Aber für Bauarbeiter, Altenpfleger und andere Berufsgruppen ist es schon jetzt schwer genug, die Altersgrenze von 67 Jahren zu erreichen.

Ein Staat muss da Möglichkeiten für alle Menschen schaffen. In Österreich zahlen beispielsweise die Arbeitgeber einen höheren Rentenversicherungsbeitrag als die Arbeitnehmer. Auch Politiker, Beamte und Selbstständige sollten einzahlen. So orientiert sich beispielsweise die Höhe der Pensionen von Beamten an ihrem letzten Gehalt, auch wenn sie dieses nur kurz bezogen haben.

Das ist heute nicht mehr nachvollziehbar. Die Anhebung der Altersgrenze ist also nicht immer der Weisheit letzter Schluss. Steigen die Abgaben für Unternehmen, wird Deutschland als Wirtschaftsstandort unattraktiver. Wie besteht man da im Wettbewerb mit anderen Ländern?

Ich plädiere für eine europäische Lösung, um etwa Steueroasen auszutrocknen. Die Deutschen zahlen Milliarden mehr Steuern als vor fünf Jahren. Wäre es nicht sozialer, wenn die Menschen selbst mehr von ihrem Geld behalten könnten? Die Frage ist, was mit den Steuereinnahmen passiert. Werden Sie für sozialen Wohnungsbau eingesetzt und sinken dadurch die Mieten, haben die Menschen auch mehr von ihrem Gehalt.

Aber Deutschland hat schon jetzt eine der höchsten Abgabenlasten in der EU. Denn dann gelten bestimmte Zuverdienstgrenzen. Und die könnten mit den Einnahmen aus der Anlage überschritten werden.

Das kann die Rente mindern und im Extremfall sogar dazu führen, dass sie komplett gestrichen wird. Inhaber von Solar, Photovoltaik- oder Windkraftanlagen sind steuerrechtlich Unternehmer, wenn sie den erzeugten Strom nicht komplett selbst verbrauchen, sondern an den Netzbetreiber verkaufen.

Und bei bestimmten Rentenarten müssen die Gewinne daraus berücksichtigt werden. Geht man regulär in Altersrente, ist der Zuverdienst egal.

Er sorgt womöglich nur dafür, dass man Steuern zahlen muss, beeinflusst aber nicht die Rente. Anders sieht es aus, wenn man vor Erreichen der Regelaltersgrenze aufhört zu arbeiten, etwa wegen Altersteilzeitvereinbarungen oder wegen Erwerbsunfähigkeit.

Dann darf man höchstens Euro im Monat dazuverdienen, zweimal im Jahr sind bis zu Euro erlaubt. Und zwar nicht nur um den Betrag, den man "zuviel" eingenommen hat, sondern pauschal um ein Drittel, die Hälfte oder zwei Drittel. Bei älteren Anlagen ist es daher nicht unrealistisch, dass auch bei eher kleinen Flächen über die Einspeisevergütung vierstellige Beträge zusammenkommen und auch heute sind ein paar hundert Euro drin. Doch manchmal sind die Einnahmen aus der Stromerzeugung nicht die einzigen Einkünfte.

Manche Frührentner arbeiten nebenbei in geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen oder auf selbständiger Basis. Andere beziehen Einkommen wie Vorruhestandsgeld.