US-Strafzölle: Die beste Antwort der EU auf Donald Trumps Handelskrieg

Donald Trump macht seine Drohungen war und verhängt Strafzölle auf Stahl und Aluminium. Die realwirtschaftlichen Folgen der Strafzölle dürften überschaubar. Allerdings könnte es zu.

Laut einem Bericht der Weltorganisation für geistiges Eigentum WIPO im Jahr überschritt die Zahl der Patentanmeldungen, die beim chinesischen Staatlichen Amt für geistiges Eigentum eingereicht wurden, 1,3 Millionen, was weltweit die meisten in sieben aufeinander folgenden Jahren waren. Geschäfte lassen sich sowohl in den reichen Industrieländern als auch in der dritten Welt machen. Auch wenn die direkten Folgen von US-Strafzöllen überschaubar sind, bergen die indirekten Konsequenzen hohe Unsicherheiten. In weiten Teilen des Kontinents ist Holz der wichtigste Energieträger. Kanada bot den Zugang zur Auftragsvergabe durch seine Provinzen und Territorien an.

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Peking will den Handelskrieg mit den USA über mehr Zusammenarbeit mit Brüssel entschärfen. Doch um bei der EU glaubwürdig zu sein, muss sich das Land reformieren. Premier Li Keqiang macht dazu.

Studierte Politik, Jura und Germanistik. Seit Januar Korrespondent in Berlin. Es mögen Kleinigkeiten sein, die einen Krieg auslösen. Ein Fenstersturz etwa, oder ein scharf formulierter Tweet. Doch es sind die Bürokraten in den Amtsstuben der zuständigen Ministerien, die die Konfrontation organisieren. Zuständig für die Mobilisierung ist in diesem Fall Handelsminister Wilbur Ross, der im Zusammenhang mit dem Handelsstreit schon zu Jahresbeginn davon sprach, "Truppen" an die "Schutzwälle" schicken zu wollen - und dessen Referenten gerade alle Argumente zusammentragen, die belegen sollen, dass der Schutz der amerikanischen Autoindustrie eine zentrale Frage der nationalen Sicherheit ist.

Allein bis zum vergangenen Freitag, erklärte Ross, habe sein Ministerium rund Stellungnahmen erhalten. Juli sollen noch öffentliche Anhörungen folgen, um alle Argumente zu hören, sagte Ross. Was die Autoindustrie rund um den Globus von den geplanten Zöllen hält, ist allerdings schon jetzt eindeutig: Denn für die gesamte Branche steht ein Geschäftsmodell auf dem Spiel, wenn Autos nicht mehr wie heutzutage üblich innerhalb eines weltumspannenden Netzwerks produziert werden können.

Betroffen wären auch die Zulieferer, die auf Lieferanten in aller Welt angewiesen sind. Es liegt also auf der Hand, dass sich die Autos unter diesen Bedingungen schnell um mehrere Tausend Dollar verteuern würden. Amerikaner, die ein Importauto kaufen, müssten im Schnitt mit Dollar Mehrkosten rechnen.

Die Strategen in den Planungsabteilungen der Konzerne können dem Preisauftrieb dabei nur ohnmächtig zuschauen. Denn die Zulieferer lassen sich nicht so einfach durch andere austauschen, deren Werke vielleicht diesseits der Zollschranke stehen.

Das notwendige Know-how für die Produktion der Komponenten findet sich längst nicht mehr in allgemein zugänglichen Materialkunde-Lehrbüchern. Sogar ein auf den ersten Blick primitiv anmutendes Stück Blech für die Karosserie erfordert inzwischen Kenntnisse von ausgewiesenen Spezialisten. So bleibt als Anhaltspunkt nur die im ersten Telefonat am Rande erwähnte Zahl, dass mit Umgerechnet wären das Millionen Liter verkauftes Volvic.

Ob dieser bescheidene Anteil jedem Verbraucher bewusst ist? Nach Meinung von CharityWatch zeigt ein einfaches Zahlenbeispiel warum der Spendenanteil völlig unzureichend ist: Wenn wegen der Spendenaktion zehn Prozent mehr verkauft worden wäre, sind das rund 25 Millionen Euro Umsatz. Um damit die Spende von Da diese vermutlich höher ist, könnte problemlos mehr gespendet werden. Wenn Danone das wirklich glauben würde, dann könnten sie es ja offen zugeben.

Da sie das aber nicht tun, nehmen sie in Kauf, dass der Verbraucher über die Spendenhöhe getäuscht wird. Und bei so etwas macht Unicef mit! Derartige undurchsichtige Spendenpraktiken sollte gerade eine Organisation wie Unicef, die nach der Affäre Anfang besonders aufmerksam beobachtet wird, nicht mittragen.

Vor allem dort, wo der Bürger aus dem öffentlichen Leitungsnetz Wasser von guter Qualität beziehen kann, ist der Kauf von Flaschenwasser eigentlich überflüssig. Mit Aktionen, die einen sozialen Anstrich haben, wird Kindern die Marke Volvic positiv ins Gedächtnis gepflanzt und bereits eine Markenbindung geschaffen.

Die Markenbindung beginnt — wie erforscht wurde — im Alter von 12 Jahren. Es ist für die Hersteller daher wichtig, vorher schon im Bewusstsein der Kinder präsent zu sein und bis dahin ein positives Image aufgebaut zu haben.

Ein Unternehmen, das Schulen in seine Projekte einbindet, erweitert seine Vertriebskanäle. Schulen werden so zum Schauplatz strategischer Marketingaktionen. Gerade an Schulen müsste aus diesem Grunde ein Wasserprojekt stattfinden, das sich unabhängig und ohne finanzielle Mittel der Industrie, mit der weltweiten Wasserknappheit befasst und Wasserhersteller kritisch unter die Lupe nimmt.

Er behandelt Themen wie Kommerzialisierung der Wasserversorgung, Recht auf Wasser, Wasserverschmutzung und vieles mehr. Der Film fordert einen Niemandem darf der Zugang und die Qualität dieses Wassers aus individuellen wirtschaftlichen Gründen verwehrt werden. Nach UN-Schätzungen wären jährlich 30 Milliarden Dollar mehr nötig, um den Planeten mit sauberem Trinkwasser zu versorgen, wurde dreimal so viel für abgefülltes Wasser ausgegeben.

Weltweit wächst der Absatz von Flaschenwasser. Geschäfte lassen sich sowohl in den reichen Industrieländern als auch in der dritten Welt machen. Für die Menschen in armen Ländern stellt Flaschenwasser oft einen kaum bezahlbaren Luxus dar. Volvic Mineralwasser wurde auf zahlreichen medizinischen Kongressen vorgestellt, von Heilpraktikern empfohlen und zunächst nur in Reformhäusern, Naturkostläden und Apotheken vertrieben.

Eine geschickte Marketing- und Werbestrategie: Das Produkt wurde vom Hersteller als besonderes Wasser auf speziellen Kongressen angeboten und erhielt so das Image eines hochwertigen gesunden Wassers. Danone wirbt damit, dass Volvic heute für viele Menschen weltweit täglicher Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung und gesunden Lebensführung ist http: Mit einem Jahresumsatz von rund Mio. Anders sieht es mit den sogenannten Zweitrundeneffekten aus, also Effekten, die indirekt aus der Erhebung der Strafzölle folgen.

Ein Handelskrieg ist von daher nicht ausgeschlossen, da zudem auch die Welthandelsorganisation einseitige Strafzölle der USA kritisch sehen dürfte. Der aktuelle konjunkturelle Aufschwung basiert auch auf der starken Investitionstätigkeit der Unternehmen. Wir sehen die Gefahr, dass die Ängste vor einem eskalierenden Handelskonflikt die Unternehmen verunsichern.

Investitionen werden nämlich nur dann getätigt, wenn das Vertrauen in die konjunkturelle Entwicklung hoch ist. Sollte diese Verunsicherung um sich greifen, könnte auch der private Konsum leiden.

Denn die Angst vor einem neuerlichen wirtschaftlichen Abschwung könnte auch hier dazu führen, dass Gelder zurückgehalten und angespart werden. Während die in den USA produzierten Stahlmengen ausreichen dürften, um die inländische Nachfrage komplett zu bedienen, sind die aktuellen Produktionskapazitäten in der US-Aluminiumindustrie zu gering, um den inländischen Bedarf komplett zu decken.

Von daher werden auch weiterhin Importe notwendig sein. Die Umstellung der Lieferkette von ausländischem auf inländischen Stahl dürfte für die Hauptverbraucher alles andere als einfach werden, zumal hier meist auch vertragliche Abnahmeverpflichtungen bestehen. Entsprechend kann es zu Lieferunterbrechungen kommen, die dann wiederum die Fertigstellung der nachgelagerten Produkte verzögert. Damit dürften sich die Kosten für die Verbrauchsindustrie deutlich erhöhen.