Steuer bei Hausverkauf – Diese Steuern werden beim Hausverkauf fällig


Zwischen dem Verkauf des alten Hauses und dem Kauf des neuen darf eine gewisse Zeitspanne liegen. Das gibt es tatsächlich:

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In der Regel fällt bei einem gewinnbringenden Verkauf Spekulationssteuer an. Wie viel Steuern Sie beim Immobilienverkauf zu entrichten haben, hängt zum einen von der Höhe des Wertzuwachses und zum anderen von Ihrem persönlichen Einkommenssteuersatz ab.

Der folgenden Tabelle können Sie entnehmen, wie die Steuer beim Hausverkauf berechnet wird vermietetes Haus:. Die Höhe des persönlichen Steuersatzes ist von Ihrem gesamt zu versteuernden Einkommen abhängig d. Wenn Sie ein vermietetes Haus verkaufen möchten oder eine vermietete Wohnung verkaufen möchten und die Immobilie schon stark im Wert gestiegen ist, sollten Sie idealerweise erst nach 10 Jahren verkaufen, um den Gewinn steuerfrei zu realisieren.

Bitte beachten Sie, dass bei den vorangestellten Angaben zur Besteuerung unterstellt wurde, dass es sich bei Ihrem Hausverkauf um einen Vorgang der privaten Vermögensverwaltung handelt.

Beachten Sie daher genau die Bestimmungen des gewerblichen Grundstückhandels bzw. Kontaktieren Sie uns über unser Kontaktformular. Zählt die Immobilie nicht zu einem Privat- sondern zum Betriebsvermögen so gehören die Gewinne aus dem Verkauf zum steuerpflichtigen Unternehmensgewinn. Dies bedeutet in der Praxis: Ein Grundstücksverkauf birgt die Besonderheit, dass die Eigennutzung bei einem unbebauten Grundstück nicht gegeben sein kann , da man auf einem unbebauten Grundstück nicht wohnen kann.

In der Regel fällt bei einem gewinnbringenden Verkauf vor Ablauf der Spekulationsfrist Spekulationssteuer an. Das bedeutet zum Beispiel: Hatte der Erblasser eine vermietete Immobilie seit über 10 Jahren in seinem Besitz, sind Sie bei einem Verkauf von der Spekulationssteuer befreit.

Hat der Erblasser die Immobilie seit Anschaffung bzw. Wird ein Haus lange genug im Kanton Zürich während zwanzig Jahren selbst bewohnt, bezahlen Sie noch 50 Prozent des ursprünglichen Tarifes. Wer sein Haus verkauft und dafür ein neues kauft, tätigt eine so genannte Ersatzbeschaffung. Das wirkt sich auf die Grundstückgewinnsteuer aus. Es empfiehlt sich, die bisherige Wohngemeinde bereits vor dem Kauf schriftlich über die geplante Ersatzbeschaffung zu informieren.

Entsprechend veranlagt die Gemeinde zwar die Grundstückgewinnsteuer — schiebt sie aber vorläufig auf.

Eine Ersatzbeschaffung muss nicht lückenlos erfolgen: Je länger Sie Eigentümer der Immobilie waren, desto günstiger wird die Steuer. Der maximale Abzug ist aber nach 20 Jahren Besitzesdauer erreicht.

Haben Sie jedoch vor z. Bewahren Sie unbedingt alle Rechnungen auf, welche wertvermehrende Aufwendungen beinhalten.

Denn im Gegensatz zu den laufenden Kosten für Renovationen, Ersatz oder Reparaturen, welche Sie bei den jährlichen normalen Steuern anstelle der Pauschale vom Eigenmietwert abziehen, dürfen wertvermehrende Auslagen erst beim Verkauf als Gewinnminderung in Abzug gebracht werden. Bei einem Verkauf durch uns erstellen wir Ihnen kostenlos Ihre Steuererklärung.

Als wertvermehrend bezeichnet man Investitionen, welche den Wert einer Immobilie verbessern respektive erhöhen. Das bedeutet, Renovationen und Erneuerungen, welche nur dem Werterhalt dienen, sind nicht wertvermehrend. Wertvermehrende Aufwendungen sind solche, welche die Liegenschaft in den Standard einer besser ausgestatteten, wertvolleren Liegenschaft aufrücken lassen. Was heisst also konkret wertvermehrende Aufwendungen?

Falls Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung mit Gewinn verkaufen und danach innert 2 Jahren eine neues Eigenheim erwerben und wieder selbst bewohnen , welches gleich teuer oder teurer als das alte ist, können Sie beim Steueramt einen Steueraufschub infolge Reinvestition beantragen.

Dann wird für den aktuellen Immobilienverkauf momentan keine Steuer fällig. Wenn Sie später das neue Eigenheim ebenfalls wieder veräussern, wird auch bezüglich des früher verkauften Eigenheims die Grundstückgewinnsteuer fällig, es sei denn, die Dauer seit dem Erstkauf beträgt mehr als 20 Jahre. Innerhalb von 5 Jahren seit dem Verkauf des ersten Eigenheims erhält die dortige Wohngemeinde die Steuer, danach die neue Wohngemeinde.

Worauf ist beim Kaufvertrag im Speziellen zu achten? Die weltweite Kunjunktur entwickelt sich prächtig und die Schweizer Wirtschaft wächst. Die positive Stimmung in der Bevölkerung bewirkt, dass mehr Leute auf die Suche nach einem Eigenheim gehen. Unter dem Jahr ist der Verkauf im Frühjahr oder im Herbst optimal; Verkäufe können aber grundsätzlich das ganze Jahr über abgeschlossen werden. Für die Grundstückgewinnsteuer haftet immer der neue Eigentümer einer Liegenschaft, falls das Steueramt den Steuerbetrag nicht beim bisherigen Immobilienbesitzer einfordern kann, der diese Steuer eigentlich zahlen müsste.

Dies kann eintreten, wenn dieser aus irgendwelchen Gründen nicht zahlen will oder nicht kann. Das Steueramt macht es sich einfach und verlangt die Steuer einfach beim neuen Eigentümer respektive, es trägt bei der Liegenschaft ein Grundpfandrecht im Betrag der fälligen Steuer ein. Der neue Eigentümer kann anschliessend den Steuerbetrag direkt beim ehemaligen Besitzer einfordern. Bei einem Aufschub der Grundstückgewinnsteuer hat der Käufer der bisherigen Immobilie das Problem, dass der Steuerbetrag nicht so einfach sichergestellt werden kann.

Denn normalerweise wird der fällige Betrag einfach durch Abzug vom Kaufpreis vom Käufer direkt ans Steueramt überwiesen. In obigem Fall wird aber das Steueramt den Betrag nicht annehmen. Welche Lösungen sind möglich, damit der Käufer kein Risiko eingeht? Wenn Sie eine Wohnung oder ein Haus zu verkaufen haben, verfallen Ihnen allfällige bestehende Festhypotheken, ausser Sie kaufen ein neues Eigenheim und die Bank ist damit einverstanden, wenn Sie die Hypothek auf das neue Eigenheim übertragen.

Sollten Ihre Hypothekarzinsen Zinssatz im aktuellen Marktumfeld sehr tief sein, kann man beim Hausverkauf den Käufer fragen, ob er bereit wäre, die Hypothek zu übernehmen die Bank muss aber den neuen Hypothekarschuldner für die Immobilienfinanzierung ebenfalls akzeptieren. Meistens ist es aber von Vorteil, wenn der Käufer seine eigene Bank für die Finanzierung seiner Hypothekenzinsen wählen kann.

Diese Kosten ziehen Sie bei der Steuererklärung beim Einkommen ab.