Mensch oder Maschine? Robo-Advisor versus klassische Finanzberatung


Mit quasi genau den von dir genannten Gedanken hat man mir vor ca. Schade, aber verständlich, dass ihr auf eurer Firmenseite noch keine Daten rausrücken könnt. Du investierst einfach marktbreit und legst Dich wieder hin. Neben do it yourself sind auch Robo-Adviser eine von vielen Lösungen.

Was wird hier überhaupt zusammen gemixt?


Auch eine solche Umschichtung zur Vermeidung eines zu konservativen Portfolios kann eine Stop-Loss-Order natürlich nicht gewährleisten. Wir freuen uns über jeden, der sich unser Konzept auf unserer Website genauer anschaut, denn dann sollte schnell klar werden, was der einzigartige Mehrwert unserer Technologie ist. Auch bei uns gibt es keine Kapitalgarantie! Das glaube ich gern.

Meine Frage ist nur: Muss er das denn überhaupt? Geht das nicht auch einfacher. Was nicht da ist, kann auch nicht kaputtgehen. Blöd nur, wenn eine sich der Zukunften mit Orks und Feuersbrünsten materialisiert. Diese Zukünfte sind ja wie Münzwürfe. Jeder Münzwurf ist unabhängig vom seinem Vorgänger. Nur weil etwas unwahrscheinlich ist, ist es noch lange nicht unmöglich. Das funktioniert aber nur, wenn die Schwankungen soweit im Rahmen bleiben. Wenn das Geschäft ruhig läuft, kann man Prognosen wagen, die dann auch recht gut zutreffen werden.

Die seltenen Ereignisse sind per Definition nicht vorhersehbar. Sonst wären sie keine seltenen und überraschenden Ereignisse, sondern nur starke Schwankungen. Dagegen kann auch ein Algorithmus nicht an. Das sind dann immer die Tage an denen sie in der Tagesschau sagen: Das ist auch mein Hauptkritikpunkt: Auf der Psycho-Ebene haben die Robos nichts zu bieten.

Dazu stehe ich mehr denn, denn ich habe auf dem Finanzbarcamp eine Session von Joachim Goldberg gehört. Unglaublich, was für Abgründe sich da auftun. Ich bin mehr denn je davon überzeugt: Die Produktauswahl ist nicht unwichtig, aber es ist die mentale Stärke die über Wohl und Wehe entscheidet. Da haben die Robos nichts zu bieten. Und wie hilft mir da ein Robo?

Volle Kraft voraus und habe die entsprechenden Schwankungen im Depot. Dann stelle ich fest: Auch Scalable kann erst reagieren, wenn ich sage: Wenn die Börse auf Talfahrt war, kann Scalable das auch nicht mehr ändern. Ich sehe hier keinen grundsätzlichen Unterschied zu einem selbstverwalteten Depot. Ihr schichtet täglich um? Mich überzeugt das Konzept nach wie vor nicht. Zuviel Glaskugel und Dr. Der Scalable-Kommentar war einer der eloquentesten, die ich je im Blog gehabt habe.

Wenn etwas zu sehr nach St. Vielleicht sitze ich auch in 30 Jahren hier und denke "verdammt, hätte ich dochmal darein oder hierhin investiert". Die Vergangenheit der aktiven Investment Vehicles deutet allerdings darauf hin, dass ich mit meinem passiven Ansatz ganz gut liegen werde: Allerdings bin ich mir auch nicht sicher ob der typische Kunde von Scalable hier in diesem o. Na, da habt Ihr aber jetzt die Marketing-Keule ausgepackt - Respekt!

Mal schauen, ob ich alles soweit kapiert habe. Logisch, irgendwann muss der Algorithmus ja ein Ergebnis rausspucken. Liefe der jeweils 24h, wüsste man einen Tag zu spät, was zu tun gewesen wäre. Das ist in meinen Augen bis hierhin auch das, was jeder Daytrader mit irgendwelchen Regeln anstellt.

Es gibt fixe Regeln und stur danach wird entschieden. Jetzt wird es für mich spannend. So sagt ihr https: Nicht die Kurse lassen sich vorhersagen, aber die Risiken. Was ist denn dann das "Risiko"? Dass der Kurs fallen könnte, vielleicht? Dass die Kurse steigen könnten, empfinde ich nicht als "Risiko", eher als "Chance". Schwankt es also im Oktober ganz dolle, so wird dies mit hoher Wahrscheinlichkeit auch im November so sein. War gestern ordentlich was los, wird's heute bestimmt auch so sein.

Kann ich mir ganz gut vorstellen. Mal ist nix los an der Börse und dann wogen die Wellen. Aber woher um alles in der Welt wollt ihr a-priori wissen, dass Volatilität etwas negatives bedeutet. Bloss weil es im Oktober ganz doll geschwankt hat nach oben und nach unten und vielleicht in der Tendenz sogar mehr nach oben , braucht man doch kein Geld von Aktien in Anleihen umschichten.

Schon der alte Kostolany wusste: Also damit überzeugt ihr mich nicht. Das liegt aber wahrscheinlich an mir, denn ihr zielt ja auf Kunden ab, die nicht so dolle Schwankungen haben wollen. Trotzdem wollen die Kunden aber an den tollen Möglichkeiten der Börsen partizipieren. Sorry, aber spätestens da klingen bei mir die Alarmglocken.

Und dafür braucht man dieses ganze Algorithmen-Gedöns? Ich erkenne es immer noch nicht: Raus aus den Aktien, sobald Schwankungen eine bestimmte Schwelle überschreiten und erst wieder einsteigen, wenn's lange genug ruhig war? Im Backtesting kann man da bestimmt ganz tolle Parameter finden, für die das prima geklappt hat, aber wie stabil sind solche Parameter?

Und was mich auch irritiert: Was genau unterscheidet Euch denn von den Betreibern von Mischfonds? Die wählen ja mitunter auch ETFs als Anlagevehikel aus und schichten immer schön um und im Gros sieht's bei denen leider auch nicht wirklich goldig aus. Ein- und Ausstiegtiming so wie ihr es ja quasi auch betreibt klappt bei denen nicht. Haben die nicht die nötige Rechenpower an Bord oder den richtigen Algorithmus gefunden?

Erik Podzuweit, Mitgründer Scalable Capital sagt am Grundsätzlich denke ich, dass wir bei sehr vielen Themen absolut der gleichen Meinung sind, wir es aber noch nicht geschafft haben klarzumachen, was wir genau machen und warum. Nein, das ist zumindest nicht unsere Zielkundschaft. Wir bieten Vermögensverwaltung für Kunden die ihr Geld nicht selber managen wollen evtl.

Wer selber machen kann und will und idealerweise noch Eier aus Stahl hat und jegliche Marktschwankungen abwettern kann, der braucht kaum Hilfe beim Investieren. Wer es als Leser bis auf diesen Blog geschafft hat, der gehört doch leider zu einer beneidenswerten Minderheit. Die meisten Menschen, die Geld am Kapitalmarkt anlegen wollen, haben doch bis auf die Vertriebsmaschinerie der Industrie oder das Nichtstun keine guten Alternativen wenn sie nicht selber managen wollen. Es ist mir überlassen, diese Ratschläge oder mehrere Ratschläge.

Der Begriff Robo-Advisor ist irreführend. Denn genau darum geht es, um das Investment Management — zu Deutsch: Ein Berater hat keine Pflicht, die Anlageempfehlung oder das Kundendepot laufend zu überprüfen. Die Entscheidung, die Empfehlung des Beraters umzusetzen, muss der Kunde immer selbst treffen.

Der Kunde muss für jede Transaktion selbst tätig werden und unter Umständen weiteren Rat einholen. Bei der Vermögensverwaltung VV ist dies gänzlich anders. Er nimmt dem Kunden also die Arbeit ab. Die Vermögensverwaltung ist zudem ein sehr elitäres Produkt und wird in der Regel erst ab einem frei verfügbaren Geldbetrag von k EUR angeboten.

Scalable Capital unterscheidet sich hier, wir sind der einzige banken-unabhängige Online-Vermögensverwalter in Deutschland. Ein wichtiger Bestandteil unseres Risikomanagmentansatzes ist, die Kunden in turbulenten Marktphasen nicht alleine zu lassen, sondern das Risiko ihres Portfolios zu kontrollieren. Die kann keiner vorhersagen, obwohl die meiste Zeit und Energie an den Finanzmärkten darauf verwendet wird. Eine Rendite von z. Anders jedoch bei Risiken.

Risiken sind keine unabhängigen Münzwürfe, anders als Renditen korrelieren sie miteinander und treten in Clustern auf, d. Das lässt sich empirisch nachweisen, in allen Anlageklassen zeigt sich dieses Verhalten. Ich habe dazu zwei gute Charts, wie kann ich die hier posten? Es geht nicht darum, keine negativen Wertentwicklungen zuzulassen, die musst Du eingehen wenn Du eine Rendite über dem sicheren Zins erlangen möchtest.

Es geht darum, festzulegen wieviel Risiko Du eingehen willst. Wir sehen Risiko als Deine Währung, um langfristige Performance einzukaufen. Nur ob Du hohes oder niedriges Risiko eingehen willst soll Dir überlassen sein und zu Deiner Risikotoleranz passen.

Die am Markt vertriebenen Lösungen erlauben es dem Kunden nicht zu verstehen, wieviel Risiko er überhaupt eingeht. Kann ich beim moderaten Portfolio nur die Hälfte verlieren? Dieses Risiko sind wir bestrebt einzuhalten. Wir überwachen täglich und beabsichtigen einmal wöchentlich zu Handeln, um die Risikovorgaben einzuhalten und gleichzeitig die Tranksaktionskosten unter Kontrolle zu halten.

Erik Podzuweit, Mitgründer von Scalable Capital sagt am Denn die Vola ist die über positive und negative Kursschwankungen gemittelte Streubreite. Eine derartige Mittelung ist jedoch nur angebracht, wenn sich positive und negative Renditen spiegelbildlich verhalten.

Doch in der realen Finanzwelt sind Renditen weder symmetrisch noch normalverteilt. Negative Kursausschläge sind meist extremer als positive und treten wesentlich häufiger auf als es die Normalverteilung zulässt.

Dadurch werden Verlustpotenziale bei der Verwendung von Volatilität systematisch unter- und Gewinnpotenziale überschätzt.

Deshalb konzentrieren wir uns bei Scalable Capital explizit auf Verlustrisiken und nicht einfach Schwankungsrisiken. Kein Problem, man bekommt ja besonders im Finanzbereich viel erzählt wenn der Tag lang ist. Da ist es vernünftig zweimal hinzuschauen. Grundsätzlich können wir das Risiko eines Investments in zwei Komponenten zerlegen: Asset-Klassen mit einem hohen Basisrisiko liefern langfristig durchweg höhere Renditen z.

Es besteht also langfristig ein positiver Zusammenhang zwischen Basisrisiko und Rendite. Beim Überschussrisiko ist die Tendenz allerdings genau entgegengesetzt: Phasen mit hohem Überschussrisiko gehen eher mit einer schwachen Renditeentwicklung einher und umgekehrt. Gutes Risikomanagement muss beide Komponenten in Einklang bringen. Unsere Anlagestrategie zielt zunächst darauf ab, jedes Portfolio in dem vom Kunden festgelegten Risikokorridor zu halten.

Dazu werden ETFs, die verschiedene, breite Assetklassen abbilden mit geeigneten Basisrisiken kombiniert. Zeigen unsere Risikoprojektionen aufgrund von Änderungen in den Überschussrisiken oder des Zusammenwirkens der ETFs eine drohende Verletzung des Korridors an, werden die Portfoliogewichte entsprechend angepasst.

In risikoarmen Marktphasen wird hingegen in ETFs mit höheren Basisrisiken umgeschichtet, um so zusätzliches Renditepotenzial auszuschöpfen. All das wirkt sich im Mittel positiv auf die Performance aus. Zudem verringert die Risikosteuerung das Risiko, dass Anleger in schwierigen Marktphasen entnervt aussteigen und sich wieder auf Sparbuchzinsen beschränken. Wir betreiben rein quantitatives Management. Umschichtungen erfolgen somit nicht aufgrund von subjektiven Meinungen zu vermeintlich günstigen Ein- und Ausstiegszeitpunkten sondern sind Folge einer Abweichung von dem gewählten Portfoliorisiko wir werden aktiv wenn Dein VaR droht nach oben oder unten verletzt zu werden.

Ich habe es mir hier beim Antworten etwas einfach gemacht und Teile des Interviews mit unserem Mitgründer Prof. Bei Interesse hier das vollständige Interview: Insbesondere zum springenden Punkt Nr.

Kurse sind ein Random Walk, Risiken nicht — diese haben eine Struktur und nachweisbare temporale Abhängigkeit.

Zu den Kosten habe ich eine Frage an Dich: Ich frage deshalb, weil ich beim Betrachten der von vielen Banken erhobenen Gebühren verwundert war. Bei vielen zahlt man gerne auch mal 1,,00 Euro oder mehr. Bei uns sind monatliche Einzahlungen kostenlos. Erstmal Danke für den Kommentar und das ihr euch der direkten Kritik hier stellt. Gut, also schau ich mir mal euer Konzept mal genauer an: Aus folgendem Anlage-Universum https: Die Allokation wird dann ständig überwacht und ca.

Aber ob ich nun zu eurer Zielgruppe gehöre, na mal sehen. Das kriegt jeder, der sich mal ein bischen damit beschäftigt, auch noch selbst hin.

Kann ja sein, das ihr dazu noch irgendne ganz tolle "secret sauce" verwendet, die nicht so leicht replizierbar ist, aber wenn ihr mir das schon mit Stichworten wie "besondere Komplexität" verkaufen wollt, schreckt mich das eher ab weil sich dahinter oft nur besondere Fragilität verbirgt. Reizt mich leider weniger, da ich aus eigener Erfahrung im Erstellen und Testen von Handelsprogrammen und Portfolio-Optimizern sagen kann "Traue keinem Roboter, den du nicht selbst programmiert hast!

Mich würden ja mal wenigstens genauere Daten zur Transaktionshistorie eurer Portfoliomodelle interessieren. Eure Allokations-Grafik geht bis ins Jahr zurück da viele der benutzten ETFs noch nicht existierten, nehme ich mal an hier wurde mit Index-Daten simuliert?

Wie wärs wenn ihr mal ein paar Equity Kurven mit veröffentlicht oder würde das zu sehr eurem Ansatz "wir versprechen keine Rendite aus der Vergangenheit" widersprichen? Klar, eure Webseite ist zielgruppengerecht schön web2. Das ist noch nichmal eine Kritik, im Gegenteil, solche Informationen können euch ja helfen besser Kunden zu überzeugen. Value-at-Risk ist nicht unbedingt eine neue, esoterische Metrik, sondern wird in der Finanzwelt schon lange und oft benutzt. Allerdings ist auch sie, wie alles, nicht all-erklärend und komplett frei von Kritik.

Gerade der von dir gern zitierte Herr Taleb bemängelt, das sie in der Praxis oft falsch benutzt wird, und sich niemand auf sie als alleiniges Risikomanagement verlassen sollte. Nur weil mit z. Wer Value-at-Risk einfach naiv mit Maximum Drawdown verwechselt und am besten noch dementsprechend hochhebelt , wird früher oder später sein blaues Wunder erleben.

Auch Scalable muss ja in den Risikohinweisen kleingedruckt zugestehen, dass mögliche Verluste die VaR-Grenze übersteigen können, damit auch ja keiner hinterher verklagt wird.

Gerade im amerikanischen Raum gibt es ja auch einige Blogs die Musterporfolios nach ähnlichem Prinzip betreiben, da kannst du auch die aktuellen Live-Renditen solcher Ansätze nachverfolgen. Ein paar Missverständnisse vielleicht abbauen, gerne, aber die Werbung überlass ich lieber den Anbietern die damit Geld verdienen wollen, und ja da könnte Scalable sicher noch etwas nachbessern, denn selbst ich der dem Konzept zumindest ja nicht ganz grundlegend ablehnend gegenübersteht bin noch nicht interessiert, die Extragebühr zu berappen nur um mein Kapital von einer Blackbox hin und her schieben zu lassen.

Value-at-Risk ist schon etwas leicht anderes und nicht einfach mit Volatilität gleichzusetzen. VaR hat, wie ich oben gesagt hatte, natürlich auch seine eigenen Probleme bei Google kann man dazu sowieso noch viel eloquentere Erklärungen finden, wenns einen wirklich interessiert , aber es passiert schon mehr als eben nur die Assets nach möglichst niedrigen Schwankungen zu gewichten wobei selbst solche naiven Risk Parity-Ansätze auch für manche Zwecke ihre Berechtigung haben.

Auch wenn es hier wieder nur um die reine Volatilität statt VaR geht, muss ich sagen dass es doch schon empirisch belegt ist, das steigende Volatilität besonders mit fallenden Aktienkursen zusammenhängt. In Phasen, wo der Vix ruhig dahindümpelt, sind die Aktien meist brav am steigen.

Steigt der Vix hingegen stark an, ist das meist mit einem Aktieneinbruch verbunden. Genaueres dazu zb hier: Egal, aber das es selbst bei reinen Aktien einen historisch bewiesenen "Low Volatility Faktor" kurzgesagt, schwankungsarme Aktien entwickeln sich langfristig besser als schwankungsstarke gibt, wurde hier im Blog in einigen Kommentaren auch von mir schon angesprochen, die entsprechenden Studien und Index-Vergleiche kann man sich leicht ergoogeln.

Ja, das steht erstmal scheinbar im Widerspruch zum allgemeinen "Finanz-Gesetz", das besagt das mehr Rendite immer nur mit mehr Risiko einhergehend zu erreichen ist, aber wie gesagt, deswegen werden solche Faktoren ja auch als "Anomalie" bezeichnet. Aber natürlich, wie bei allem, vertrau auch hier nicht einfach irgendjemandem, sondern lieber auf deine Alarm-Glocken ich nenne es bei mir den Bullshit-Detektor. Um denen sein Geld anzuvertrauen, sollte man das dahinterstehende Konzept schon wirklich durchgehend verstanden haben, und da haben die bisherigen Anbieter noch wirklich zuwenig Mehrwert demonstriert.

Der Hinweis auf den Vergleich mit Mischfonds ist dabei goldrichtig, die machen wenn sie "dynamic" oder "unconstrained" sind und nicht starren Min-Max Investitionsmandaten unterliegen ja im Grunde auch nichts anderes als aufgrund irgendwelcher algobasierter Bewertungsmodelle die Assets hin und her schichten, und die Mehrzahl von denen schneidet dabei auch nicht besser als ein simpler ETF-Benchmark ab. Ob Scalable das besser macht, kann ich nicht beurteilen, und das sie auf ihrer Webseite nicht die Daten bereitstellen, die eigentlich nötig wären um das beurteilen zu können kann mir ja keiner erzählen dass sie ihre Algos nicht ausgiebig gebacktestet haben ist schonmal nicht gerade als unbedingt positiv anzusehen.

Christoph der mit den GmbHs sagt am Wow, da ist wirklich Dr. Ich werde mir wohl die Arbeit von Robert Engle einmal genauer anschauen müssen um an dieser Stelle besser informiert zu sein. Ich investiere zur Zeit ca Dazu kommt das Glück, dass ich meine beiden Favoriten bei der Ing Diba als Aktionsetfs kostenlos kaufen kann.

Einzig und alleine die Zukunft wird darüber Entscheiden wer jetzt wie gut war: Ich bin auf jedenfall schon gespannt.

Franz Linner, verantwortlich für fintego sagt am Ich freue mich jede Woche auf den Newsletter und habe seit Monaten schon darauf gewartet bis es auch mal mein Thema erwischt. So, jetzt ist es endlich soweit und ich stelle mich natürlich auch der Diskussion. Sie haben alle recht mit dem was Sie schreiben. Sie alle hier haben diese Meinungsbildung für sich schon geschafft bzw.

Für Sie wären andere Lösungen nicht das richtige. Aber viele Leute sind nicht soweit. Daher sollte man auch nicht diskutieren, ob Robo-Advise-Produkte richtig oder falsch sind, sondern man muss darüber sprechen, ob die Produkte für die normalen Anleger taugen. Viele Menschen haben kein Vertrauen in die Aktienmärkte. Das kann an der generellen Einstellung liegen oder daran, dass sie sich in den letzten Jahren in irgendeiner Form die Finger mit Aktien z.

T-Aktie, Neuer Markt, etc. Die Zinsen sind historisch niedrig und die Inflation führt zum realen Geldverlust z. Und das wird vermutlich noch eine schöne lange Zeit so bleiben.

Das verstehen die Leute zwar, aber am Ende hört man immer wieder denselben Satz: Inflation mag schon sein, dann gehe ich eben ein paarmal weniger zum Pizzaessen aber ich habe nichts mit Aktien verzockt und mein Geld ist noch da.

Dass das ökonomischer Blödsinn ist wissen wir alle, aber so ist die Realität und diese Menschen muss man überzeugen, dass sie bei ihrer Kapitalanlage etwas tun müssen. Da gibt es dann viele Wege, einer davon sind die angebotenen Robo-Advise-Lösungen.

Diese sprechen aus meiner Sicht Leute an, die schon etwas selbstbewusster bei der Kapitalanlage sind und sich auch gerne mal selber informieren. Wichtig ist mir zu erwähnen, dass ich persönlich nur etwas von Robo-Advice-Lösungen halte, die in Form einer standardisierten Fondsvermögensverwaltung umgesetzt werden. Das mag sein, der Bogen ist aber auch eine Absicherung für den Kunden.

Im Ernstfall wird ihm auch gesagt, dass das Produkt nicht für ihn geeignet ist und es kommt nicht zum Abschluss. Auch die Festlegung von Verlustschwellen ist ein Sicherheitsaspekt für den Anleger. Das jährliche Reporting wurde auch schon angesprochen. Ja, jede depotführende Stelle muss das liefern. Bei der echten Vermögensverwaltung ist das aber wesentlich ausführlicher und kommt auch mindestens halbjährlich.

Wem das nicht reicht und dann noch Fragen hat, der kann zumindest bei uns immer anrufen und mit dem Service oder mit mir oder einem meiner Mitarbeiter sprechen.

Wer langfristig investieren will und dabei nicht am Kapitalmarkt anlegt, begeht einen Fehler. Für die Kapitalanlage gibt es viele Möglichkeiten. Neben do it yourself sind auch Robo-Adviser eine von vielen Lösungen.

Jede Variante hat ihre Daseinsberechtigung, je nach Anlegertyp der dahinter steht. Ja, ich glaube auch, dass Ihr dem interessierten Anleger etwas klarer machen müsst, warum er in Euch investieren soll. Da gibt es wohl auch tatsächlich einen Mehrwert des Anbieters durch das Ausnutzen steuerlicher Spielräume "Tax Harvesting". Steuernsparen kapiert jeder Depp - na, ja, in D wird das sogar etwas übertrieben hoch in der Bedeutung für einen Anlageerfolg eingestuft.

Dass das Volatilitäts-Korrelations-Modell nur einen Mehrwert hat, wenn eine hohe Vola vermehrt bei fallenden Märkten auftritt, erschlagt ihr in einem!? Chris weist in seinem Kommentar ja nochmal darauf hin und ich kann mir durchaus vorstellen, dass diese Korrelationen gibt. Und sei es nur in der verlinkten Unter-Unterseite für Freaks wie uns hier, die bei Begriffen wie Korrelation, Volatilität, Varianz, Standardabweichung oder VaR nicht gleich schreiend aus dem Raum rennen.

Dass Mischfonds nicht mit Eurem Ansatz zu vergleichen sind, finde ich übrigens nicht ganz einleuchtend. Mischfonds-Manager dürfen mitunter den kompletten Markt abdecken und könnten zumindest auch ETFs verwenden. Insbesondere letztere sagen doch ähnliches über sich: Ich mache das nur ganz selten, da die meisten Blogs auf denen Leute anonym diskutieren können schnell unsachlich werden.

Hier ist die Qualität aber meist sehr hoch. Stimme Dir zu und möchte hier von der Community auch nicht falsch verstanden werden: Man muss aber gute Nerven haben und sich um die eingegangenen Risiken nicht viel scheren. Aktives Anfassen des Portfolios ist in den meisten Fällen nur teuer und oft schädlich. ABER man kann empirische Erkenntnisse der Risikoforschung zur Steuerung der Portfoliorisiken in einem bestimmten Umfang einsetzten und am besten geschieht dies mit Hilfe von Technologie, d.

Ja ehrlich, ein gleichwertiges Investmentmodell zu coden ist wirklich sehr aufwendig. Ich gebe Dir mal ein paar Daten und hoffe das kommt nicht zu angeberisch rüber: Wir bauen seit fast einem Jahr an dem Modell und haben es jetzt marktreif.

Unsere Entwickler kommen u. Selber nachbauen ist also nicht unmöglich, aber teuer. Ganz wichtig ist mir jedoch: Wir wollen mit einem empirisch fundierten Konzept und mit Verwendung von Technologie eine professionelle Geldanlage für den langfristigen Vermögensaufbau bieten. Nur hat der Privatinvestor dazu keinen Zugang. Wir wollen institutionelles Investment Management Privatinvestoren zugänglich machen und das zu geringeren Kosten als üblich. Zur Klarstellung und als Risikohinweis: Idiosynkratrische Risiken können natürlich nicht modelliert werden, Terrorattacken und andere Schocks sind nicht prognostizierbar.

Wir erlauben dann zwar auch kurzfristig hohe Cash-Positionen aber die ersten Hits nimmt das Portfolio mit. Hier posten kann ich ihn leider nicht ;- Aber hier mein Angebot: Backtests, die auf Simulationen beruhen dürfen nicht gezeigt werden, das verbietet der Regulator.

Nur Backtests mit statischen Portfoliozusammensetzungen sind gestattet. Das ist auch richtig so, denn es kann viel Schwindel mit dem Zeigen von und Werben mit simulierten Handelsstrategien betrieben werden.

Für unsere hausinternen Backtests zum Bestimmen der Parameter verwenden wir deshalb sogenannte Out-of-Sample Tests, um uns nicht selbst zu beschummeln und nicht ein Modell zu verwenden, welches auf einen bestimmten Zeitraum und ein bestimmtes Anlageuniversum ausgerichtet ist.

Deinen Hinweis nehme ich sehr ernst und wir werden ihn umsetzten. Wir wollten eh in den nächsten Wochen umfangreicheres Material auf unserer Webseite publizieren, inklusive eines wissenschaftlichen Whitepapers. Und auch an Dich und andere Blog-Besucher das Angebot: Wir haben besten Automatenkaffee und natürlich stereotypische Club Mate anzubieten. Vielleicht bin ich trotz Ihrer ausführlichen Antworten einfach zu blöd, aber ich habe weder Ihre Technik noch Ihren Algorithmus so richtig durchschauen können.

Anders geht es mir da bei klassischen Indexfonds. Besonders die, die so busy sind. Ich brauche eine Vermögensverwaltung, Scalable ist gut, Haken dran, fertig. Wie bestimmt Ihr die Risikotragfähigkeit? Mit diesen putzigen Fragen, die man auf den Web-Sites der Robos findet? Da kann sich doch keiner etwas drunter vorstellen.

Wie macht Ihr Euren Kunden die abstrakte Risikokennzahl bildlich kar? Wie kann man überhaupt für sich selbst seriös festlegen, welches Risiko man bereit ist zu tragen, wenn man sich nicht mit der Sache beschäftigt hat frage ich mich. Für Euch bedeutet das: Kunden werden schneller unruhig, wenn die Verhältnisse rauh werden.

Ich habe immer wieder Mails von Lesern und Leserinnen, die mir sagen: Kann ich Euch anrufen, wenn ich was ändern will an meiner Risikokennzahl? Wenn ich das richtig verstehe, bekommt der Kunde davon doch gar nichts mit, wenn die Börsenkurse sinken, Ihr durch Eure. Es reicht doch dann eigentlich eine "Chill-mal"-E-Mail: Schick Sie mir an finanzwesir Ich packe sie rein.

Ich gehe davon aus, dass Du das Copyright hast? Sind die Service-Mitarbeiter denn entsprechend ausgebildet? Eine gute Sache, standardisierte und kostengünstige Produkte plus Handholding. Genau dieses Fehlen einer emotionalen Unterstützung habe ich ja bei den Robos bemängelt.

Damit sind die Kosten nicht mehr ganz unten, aber das kann ich verstehen. Damit habe ich keine Probleme. Als Vermögensverwalter hast du klare gesetzliche Vorgaben. Wenn man die befolgt kommt der WpHG-Bogen raus. Macht man mehr, steigen dir die Kunden und ggf. Die Kunden wollen einfach nicht so viel von sich rauslassen, v. Hat man Modelle mit Vermittler, schimpfen die natürlich auch über jede zusätzliche Frage, denn die verhindert das Geschäft, weil der Kunde ja nur das nötigste angeben will.

Kann ich auch verstehen. Kunden die verstehen und akzeptieren, dass man mit mehr Informationen noch passgenauere Lösungen bekommt gibt es leider nicht so viele. Für mich ist der WpHG-Bogen daher immer noch besser als Beratungslösungen die hast Du ja auch in Deiner Liste wo man 3 Regler auf einer netten Homepage hin und her schiebt und dann ein Portfolio bekommt.

Die Portfolien finde ich nicht schlecht, da sind gute Dinger dabei, aber das kann nicht passen und ich befürchte, dass das allen Robo-Advisern irgendwann um die Ohren fliegt. Bei fintego konkret ist es so, dass man nur in ein Portfolio mit höherem Risiko wechseln kann, wenn der WpHG-Bogen das hergibt.

Das von Dir beschriebene Aushebeln gibt es und das ist natürlich nicht zielführend. Beim Support ist es bei uns auch so, dass es verschiedene Stufen gibt. Geschult sind natürlich alle, alles andere kann man heute nicht mehr bringen. Wenn die Fragen zu stark in den Kern des Produktes gehen, dann werden die Kundenanfragen an mein Team geleitet. In der Regel vereinbaren wir mit dem Kunden einen Rückruf mit einem kleinen Team von 3 Leuten ist das einfacher bzw.

Emails werden schriftlich beantwortet. Die von Eric im Komentrar angesprochenen Bilder habe ich. Werden nachgereicht, ichwollte den Kommentar aber schon mal so freischalten. Wer Fragen zu Immobilien, komplexen Vererbungssituationen, steuerlichen Fragen etc.

Wir verwenden einen Fragenkatalog mit 10 Fragen, viele sind regulatorisch vorgegeben. Das Scoring hinter diesen Fragen liegt in unserer Verantwortung. Wer für lange Zeit auf sein Geld verzichten könnte d. Wer nur einen kurzen Anlagehorizont hat, dem erlauben wir nicht in höhere Risikokategorien zu investieren.

Wer gar weniger als 1 Jahr anlegen will, den weisen wir aktiv ab. Kapitalanlage ist nichts für kurzfristiges Liquiditätsparken. Wie viel temporäre Wertminderung traust Du Dir zu? Die Frage hat einen indirekten Bezug zum Anlagehorizont. Auch bei bester Planung kann im Leben viel schief gehen. Wir fragen für wie viele Monate Deine frei verfügbaren, nicht investierten Notreserven reichen.

Wir raten unseren Kunden zu einem Puffer von idealerweise mindestens 6 Monaten. Wer weniger hat, der kommt in geringe Risikokategorien. Wer keine Reserven hat, wird von uns nicht angenommen und muss das Onboarding abbrechen. Wir fragen in einer weiteren Frage nach Deinem frei verfügbaren Nettovermögen exkl. Ihr werden die klassischen Fragen gestellt; welche Finanzprodukte, Anlageklassen, Finanzdienstleistungen Du kennst und genutzt hast.

Wer angibt, Finanzwesir zu lesen bekommt volles Risiko ;-. Wir fragen Dich generell, was Deine Erwartungshaltung ist: Wer vor hat Liquidität zu parken mit Tagesgeldvorstellungen, der wird nicht akzeptiert. Das ist in der Tat ein hochinteressantes Thema.

Wie finde ich die echte Risikotoleranz eines Menschen heraus? Wann denke ich, wann ich nervös werde und wann werde ich es wirklich? Wir beschäftigen uns hiermit sehr ausführlich und arbeiten mit der Psychologie Fakultät der LMU zusammen. Es wird jedoch noch etwas Zeit dauern, bis wir das implementieren. Es geht bei allem darum, den Kunden zu ermutigen, sein Geld langfristig am Kapitalmarkt zu investieren. Wir wollen ihm dafür eine bessere und günstigere Alternative bieten.

Er muss das Gefühl bekommen: Ich brauche mich nicht darum kümmern oder gar sorgen. Wenn der Kunde vertrauen hat, dann profitiert er massiv davon, denn er fängt nicht an, sich durch Emotionen die Performance zu versauen.

Wie verdient man dieses Vertrauen und untermauert es mit Taten? Hier gibt es nicht eine Antwort sondern eine Vielzahl an Punkten, die wir richtig machen müssen, um einen echten vielleicht sogar ersten? Wenn ich das richtig verstehe, bekommt der Kunde davon doch gar nichts mit, wenn die Börsenkurse sinken, Ihr durch Eure "Risikoprojektionen eine drohende Verletzung des Risikokorridors" bereits erkannt habt und umschichtet. Das Anlagemodell zielt nicht per se darauf ab, kein Risiko manifestiert durch Kursverluste zuzulassen.

Ansonsten sind wir für Dich zu wenig Risiko eingegangen, wodurch im Mittel zu wenig Performance erzielt wurde. Hierdurch nehmen wir die Kunden an die Hand. Sie sind bei der Kapitalanlage nicht im Ungewissen, sondern bekommen eine Orientierung wie viel riskiert werden muss, um eine bestimmte Rendite oder Anlageziel zu erreichen. Wenn Du lieber sportlicher unterwegs sein willst, dann nimm ein höheres VaR Portfolio. We do the rest. Das liegt daran, dass wir Dir ein passives Indexportfolio mit gleichbleibendem Verlustrisiko anbieten.

Passive Anlage mit aktiven Risikomanagement sozusagen. Wenn zukünftige Renditen auf der Basis historischer Renditen prognostizierbar wären, sollte es einen temporalen Zusammenhang zwischen aufeinanderfolgenden Renditebeobachtungen geben. Alle Autokorrelationen sind nahe null und zumeist nicht statistisch signifikant i.

Infolgedessen ist festzustellen, dass vergangene Renditen geringe bzw. Dies steht im Kontrast zum Verhalten der Risikokomponente, welche in der unteren Abbildung dargestellt ist: Die Datensätze illustrieren, dass es sehr schwierig, wenn nicht sogar unmöglich ist, belastbare Prognosen für die Entwicklung von Anlagepreisen zu treffen. Die Prognostizierung von Finanzmarktrisiken auf der anderen Seite, ist aufgrund der empirischen Belege für lineare Vorhersagbarkeit, wesentlich vielversprechender.

Scalable Capital bedient sich der Tatsache, dass die Prognose von Marktrisiken zuverlässiger ist, als die der Richtung von Marktbewegungen. Hallo Eric, wow, was für eine Diskussion. Super, das Du so offen daran Teil hast. VaR finde ich eine gute Sache, auch wir kontrollieren unsere Standard-Portfolio, die wir empfehlen, nach diesen Prinzpien. Was mir jetzt nicht ganz klar aber bestimmt interessant ist, ist auf welche Daten genau Ihr die Portfoliokonstruktion stützt.

Nehmt ihr zum Beispiel die Korrelationen von Assetklassen mit in die Kalkulation? Ich persönlich habe bei der Auswertung von Datensätzen aus der Vergangenheit zu diesem Thema gemerkt, dass es einen Riesenunterschied macht, welche Indizes, Zeiträume, Erhebungsfrequenzen etc ich für die Datenbasis der VaR-Kalkulation für dieses Thema nehme.

Ändere ich die Datenbasis ändern sich auch ganz schnell meine Ergebnisse. Gerade wenn ich meine Anlage in diese Richtung optimieren will also auch möglichst nah an den VaR Wert rankommen will frage ich mich, woher Ihr die Sicherheit nehmt, das gerade der Datensatz zu den Bedingungen so wie Ihr ihn ausgewertet habt und zukünftig auswertet genau der Richtige ist?

Für die Datenbasis von VaR scheinen mir so viele Annahmen zu gelten, dass man gar nicht die Sicherheit haben kann, das man mit VaR so genau rechnen kann.

Die Annahmen sind da das entscheidende. Wieso ist VaR trotzdem gut? Aber wir glauben, dass es dem Nutzer einfacher macht, sein Portfolio richtig zu diversifizieren - ohne genau einen Prozentwert in welcher Richtung auch immer treffen zu können. Auf dem Blog von Alexander klarplus gibt es hierzu diesen Artikel: Interessante Diskussion darüber, was "Beratung" eigentlich bedeutet. Manchmal kann ich nicht ganz nachvollziehen, wenn dann so Begriffe wie "gut zureden" und "händchenhalten" benutzt werden eben die "emotionale Ebene", die du ja bei Robos bemängelst.

Aber dann muss ich mich wohl auch immer wieder daran erinnern, das ich als Typ aufgeklärter Selbstanleger wohl eben nicht in die Zielgruppe gehöre, die vielleicht tatsächlich sowas braucht, und das mag auch gern die Mehrheit sein. Aber können diese Anbieter egal ob Menschen oder Roboter das in der Praxis wirklich so leisten, wie du dir das vorstellst?

Es geht doch im Prinzip praktisch nur darum, was in einem Börsencrash passiert über Gewinne hat sich ja noch niemand beschwert , in denen ja die Verlust Grenzen eines jeden Systems auf die Probe gestellt werden, und die Anleger zwei Fragen haben:. Sollen die Berater nun eine Mail an alle Anleger schicken oder jeden einzelnen anrufen , und ihnen versuchen zu erklären:.

Zumal es für viele Kursbewegungen einfach keine wirkliche Erklärung gibt. Am Ende hat vielleicht nur irgendein zugekokster Investmentbanker mit Fettfinger auf die falsche Taste gedrückt. Der Furz im späten August ist uns ja allen noch im Gedächtnis, und niemand kann wirklich sagen woher er kam. Wir wissen doch noch nichtmal von '87 so richtig was da genau passiert ist. Über Sinn und Unsinn beider Ansätze kann man lang diskutieren. Ja, das setzt voraus das man sich ein paar Stunden mal mit Finanzthemen beschäftigt, aber wer dafür zu faul ist, für den hält sich mein Mitleid in Grenzen.

Ich bin ja zum Glück auch kein Anbieter, der was verkaufen will und sich mit solchen Kunden rumschlagen muss. Das hat nichts mit "Risikoignoranz" zu tun, im Gegenteil. Überall in der Finanzbildung, ob nun akademisch oder wie hier bei den Laienbloggern, wird versucht abseits solcher Extreme ein vernünftiges, funktionales Verhältnis zur Börse zu vermitteln.

Die für den Privatanleger relevanten Erkenntnisse passen im Prinzip auf einen Bierdeckel: Gebühren möglichst klein halten Renditen sind ja nicht garantiert, Kosten dagegen immer , Kapital möglichst breit streuen robuste Diversifikation statt fragiler Einzelwetten , Anlagehorizont möglichst langfristig da das Spektrum rollierender x-Jahres Renditen umso positiver ist, je länger der Beobachtete Zeitraum.

Alles weitere sind eigentlich nur Folgerungen daraus. Es liegt nun am Anleger selbst, diese Grundsätze wirklich zu verinnerlichen und konsequent zu praktizieren. Dafür braucht es dann auch keine "Berater", die einem diese "Arbeit" und wenns auch nur ne mentale ist gegen Bezahlung abnehmen. Nur zum Verständnis beschreibe ich dir nochmal, wie hier in der Laien-Community das Thema "Risiko" behandelt wird: Dann wird folgender Fall durchgespielt: Die empfohlene Aktien-Investitionsquote ist dann ein einfacher Dreisatz aus Kapitalanteil, Zielverlust und Maximalverlust.

Experten zu bezahlen, das am Computer zu berechnen ;-. Aber natürlich stimmt auch, das VaR in der Praxis eben nicht einfach nur statisch ist, sondern es Phasen mit höheren und niedrigeren Verlustwahrscheinlichkeiten gibt und deswegen die Portfolio-Allokation dynamisch optimiert werden kann.

Euer Angebot ist es ja, das automatisiert für den Anleger zu machen. Aber man sieht schon an den Reaktionen in den Kommentaren, was die Schwierigkeiten sind, Leute davon zu überzeugen. Nun könnt ihr vielleicht hoffen dass genug Kunden euch trotzdem vertrauen "ich kapier zwar nicht wirklich, was da abläuft, aber die benutzen tolle Worte, die Website sieht hip aus, und die Macher sind alle hochstudiert, das wird also irgendwie schon stimmen was die sagen" und bereit sind ihr Geld in eine Blackbox zu investieren.

Aber ich bin mir nicht so sicher wie erfolgreich ein "du brauchst dir keinen Kopf zu machen, wir kümmern uns schon drum"-Angebot sein wird, gerade beim heutzutage allseits grassierenden und begründeten Misstrauen gegen jegliche Finanz-Alchemisten. Ihr solltet zum Beispiel besser beschreiben, was "VaR" eigentlich bedeutet, und vor allem wie ihr das berechnet.

Gebt an konkreten, nachvollziehbaren Beispiel mal an, wie ihr den VaR für ein Asset berechnet, und gebt auch Beispiele wie ihr ein Portfolio mehrerer Assets nach target-VaR optimiert.

Von mir aus auch schön mit bunten Grafiken und Tabellen zur besseren Anschaulichkeit. Dazu hatte ich schon beim Wesir einen Absatz über diese Pauschalaussagen geschrieben.

Das ist also, wenn überhaupt, nur ein Argument daFÜR diese Strategien am besten in möglichst automatisierten Prozessen zu betreiben. Genauso ist auch "Market-Timing" ein so breiter Begriff, und es gibt verschiedene Strategien, die durchaus keine Zeitvergeudung sind. Und in keiner der empirisch belegten Strategien, die seriös sind, geht es darum "Kurse zu prognostizieren".

Das ist vielleicht eine flapsige Vereinfachung oder ein Missverständnis, aber niemand behauptet, die Kurse der Zukunft nun exakt auf die dritte Nachkommastelle vorherzusagen. Je nachdem, wie man es definiert, könnte man euch ja genauso "vorwerfen" weils ja mittlerweile schon negativ assoziierte Begriffe sind dass ihr im Prinzip auch nur Asset Picking und Market-Timing betreibt, da ihr ja auch aktiv tradet und die Assets hin und her schichtet. Schade, aber verständlich, dass ihr auf eurer Firmenseite noch keine Daten rausrücken könnt.

Gerade weils eben ein für die meisten Menschen neues Konzept ist, brauchen die erstmal belastbare Fakten, um sich drauf einlassen zu können, und da hilft es, zumindest schonmal eine Vergleichsgrundlage zu haben, wie sich das System so in der Vergangenheit geschlagen hat ggü der reinen Aktienanlage, oder auch gegenüber simplen selbstgebauten Misch-ETFs z.

Und ja, natürlich geht es da nicht nur um Rendite. Selbst wenn das Konzept eben nicht mehr Performance als die reine Selbstanlage gebracht hätte, aber dafür den Verlust zuverlässig in den gewünschten Grenzen gehalten hätte was ja seine eigentliche Aufgabe ist , hat es schon seine Berechtigung erfüllt.

Meine Idee für die Evolution der Branche beruiht auf der These: Alles, was mit Asset Allokation zu tun hat, ist extrem preissensitv. Das Mangement lebt von dem, was sie mit der Wertpapierleihe machen. Ein reines Zahlenspiel wie im Einzelhalndel:. Schau Dir an, was aus dem Telco-Markt geworden ist. Preis-Erosion wo man hinschaut. Den Banken steht etwas ähnliches bevor.

Noch ein Wort zu Szenario 3. Das ist vollkommen irrational. Es geht nur um Emotionen, Zuversicht und Vertrauen. So wie Hollywood uns das zeigt: Das Vorschiff verschwindet unter den Brechern, die ersten Container sind über Bord gegagen und haben Teile der Reeling zerstört, das ganze Schiff rollt, bockt und ächtzt.

Das Schiff kommt durch und alle gratulieren dem Käpt'n zu dieser Leistung. Aber sie alle hätten längst aufgegeben, hätte der Alte nicht so stoisch auf der Brücke gestanden. Vollkommen irrational, aber wer hat jemals gesagt, dass Geldanlage etwas mit Geld zu tun hätte ;-. Die Amis nennen das etwas vornehmer "behavioral coaching". Dieses Verhaltens-Coaching ist in meinen Augen das Einzige, was wirklich zählt. VaR finde ich eine gute Sache, auch wir kontrollieren unsere Standard-Portfolio, die wir empfehlen, nach diesen Prinzipen.

Wir schauen uns auch Korrelationen an. Sie spielen aber bei uns nicht so eine entscheidende Rolle, da wir vorziehen, mit Verfahren zu arbeiten, die möglichst nicht oder nur teilweise parametrisch sind. Da können die Ergebnisse stark von der Wahl der Stichprobe abhängen.

Wir verwenden stets die längst mögliche Datenhistorie und extrahieren daraus die wesentliche Risikodynamik, um VaR-Projektionen herzuleiten. Dazu sind natürlich Annahmen erforderlich. Die leiten wir aber im wesentlichen von den empirischen Dateneigenschaften "stylized facts" der Assetklassen ab. Das volatile Markttage zeitlich zueinander korrelieren ist korrekt und ja auch bekannt.

Euer Ansatz, diese Korrelation zur Prognose von Risiko zu nutzen, ist daher grundsätzlich sehr interessant. Meiner Meinung nach vernachlässigt ihr dabei jedoch den Fakt, das die Zeiten hoher Volatilität meist durch einen sehr volatilen Tag eingeleutet werden, welcher sich nicht vorhersagen lässt. Dies sieht man ja auch ganz gut in eurem Diagramm: Erst nach diesem Tag könnt ihr mit eurem Risikomanagement reagieren.

Dann ist das Kind jedoch schon in den Brunnen gefallen, denn eure Portfolios sind ja schon dramatisch gefallen. Und wenn man vor dem "Crash" aufgrund der geringen beobachteten Volatilität riskantere Anlageklassen übergewichtet hat, dann ist man in dieser Situation natürlich besonders gefährdet. Wie auch immer ich das Modell drehe: Am Ende einer Krise geht man auf jeden Fall mit einer deutlich niedrigeren Rendite raus als wenn man eine simple Buy-and-Hold Strategie verfolgt. Weiterhin habe ich mir mal eure Website angeschaut.

Laut euren Angaben investiert ihr in Titel aus 90 Ländern. Könntest du dort mal genauer darauf eingehen welche Länder das sind. Ich habe mir die zugrundeliegenden Fonds angeschaut und komme auf "nur" 49 Länder. Ich finde scalable adressiert den wichtigsten Punkt bei der Geldanlage nämlich die Risikotragfähigkeit.

Vielen Dank für die ausführliche Beschreibung der Abfragen der Risikotragfähigkeit. Das sind ja eigentlich genau die Abfragen des Finanzwesirs, ergänzt um eine schöne Risikoumrechnung. Ich denke Schieberegler alleine oder die Abfrage ob ich "risikobereit" bin sind viel zu abstrakt. Dann übernimmt es noch eben den operativen Kram. Für den informierten Anleger und Finanzwesirleser wie mich ist das natürlich nichts.

Die Automatisierung macht diese Asset-Allocation-Rechnung auch bezahlbar. Eine realistische Beschreibung der möglichen Ereignisse ist m. Der Ansatz von Scalable mit seiner sehr plastischen Darstellung von Risiko erscheint im Vergleich zu den anderen Schiebereglern schon am Besten. Wird bei der Ermittlung der Risikotragfähigkeit auch ermittelt, wie sicher sich der Anleger seiner Entscheidung ist? Wie verhindert ihr, dass der eher uninteressierte Anleger nach einem Jahr bei einem sehr unwahrscheinlichen Ereignis mit verheerender Wirkung sagt, "Alles Lüge ich bin raus hier!

Lars Reiner - Mitgründer von Ginmon sagt am Gerne beteilige ich mich auch an der spannenden Runde. Die Diskussion war bisher ja bereits sehr produktiv und vieles was hier geschrieben wurde kann ich uneingeschränkt unterschreiben. Wir sehen, dass unsere Kunden typischerweise gut informiert, selbstbestimmt und gebildet sind - aber eben einfach zu beschäftigt, um die Indexfonds-basierte Geldanlage dann auch konsequent in der Praxis umzusetzen und zu pflegen.

Unseren Kunden ist es daher wichtig, dass sie eine transparente und automatisierte Plattform haben, die Arbeit abnimmt und dabei nur minimale Gebühren verursacht.

Wichtig ist es zudem auch, Anteile an echten Unternehmenswerten zu halten, keinen unnötigen Risiken ausgesetzt zu sein z. All dies kann ein Robo-Advisor sehr gut leisten und wird daher sicherlich zu Recht von vielen als interessante Alternative zu traditionellen Bankprodukten, aber auch dem DIY-Ansatz, wahrgenommen. Irgendwie klingt das für mich immer noch wie die Quadratur des Kreises. Für was denn genau bitte, hier wird ja nicht hektisch getraded?

Von wirklich selbstbestimmten, gut informierten Anlegern kann man wohl auch erwarten, dass sie in der Lage sind, sich alleine die passenden ETFs und deren prozentuale Verteilung raussuchen zu können z. Das Rebalancing, was jeder selbst einmal im Jahr in 10 Minuten hinkriegt?

Die "Arbeit", sich Gedanken über Fondsauswahl machen zu müssen - was die meisten Robos einfach dadurch lösen, das es erst garkeine eigen mögliche Auswahl gibt? Oha, was für eine "Betreuung" findet denn bei euch konkret statt? Im Kleingedruckten steht doch explizit dass es keine Anlageberatung oder Vermögensverwaltung gibt, und nur Fondsvermittlung bzw technische Weiterleitung von Aufträgen gemacht wird.

Der Kunde handelt auf eigene Verantwortung und hat keinerlei Ansprüche ggü euch reiner Technologieträger. Ihr tut den Leuten ja nicht gut zureden und Händchen halten, und seid rechtlich auch nicht verantwortlich falls die Renditen eurer Portfolios nach dem nächsten Börsencrash in den Keller rauschen und irgendwelche Dödel auf die Idee kämen euch zu verklagen so nach dem Motto "aber die haben mir doch empfohlen Ausser dass eben einmal im Jahr die Ausgangsgewichtung wiederhergestellt wird.

Es wird einfach stur die Allokation durch gehalten. Die Robos sind natürlich schon ein Fortschritt was Kosten und Produkte angeht im Gegensatz zu dem was das Volk so aufgeschwatzt bekommt wenn es einfach nur weiter treudoof in die nächste Bank- oder Versicherungsfiliale dackelt.

Die ganzen Naivlinge bzw. Und all diejenigen die sich selber kümmern wollen finden auch schnell raus das sie dafür keine Robos brauchen. Ich war bislang dem Irrglauben? Grad mal nachgeschaut, Ginmon benutzt nur folgende 5 Fonds aus welchen dann nach dem bekannten Multiple Choice Prinzip die Allokation zusammengemischt wird:.

Und wenn man mal auf die Anbieterseiten schaut, tja all diese Fonds betreiben auch Wertpapierleihe. Und sie nutzen zudem Derivate da Optimzed Sampling. War dann von Herrn Reiner sicherlich nur ein Versehen und keine vorsätzliche Täuschung;-. Die Jungs von Scalable und fintego haben sich da besser geschlagen. Wieder einmal ein toller Artikel, der meinen kommenden Beitrag perfekt flankiert. Da muss ich definitiv wieder verlinken. Es geht dort nämlich auch um die Mischung der ETFs.

Die schmecken bei den frühlingshaften Temperaturen auch perfekt. Ich nehme nur die Drinks und verzichte auf die ETFs. Aber obacht nicht Kostolanys Schlaftabletten dazu mischen. Wie wäre es denn damit: Und den Small-Cap und Value "Tilt" ergänzt man ganz klassisch durch Anlage in europäische Nebenwert-Aktien igitt Einzelaktien , die kostengünstiger sind als jeder ETF, die in keinem Index dieser Welt sind und zu klein für die diversen aktiven Fonds, aber als Depot-Beimischung genau das tun, was sie sollen: Anton hat damit angefangen.

Je mehr Leser und Leserinnen sich melden, umso motivierter ist der Finanzwesir ;-. Wenn nicht, bitte ich um Entschuldigung und sehe es als echte Begeisterung. Reine Textkommunikation zwischen Fremden ist nicht immer leicht zu entschlüsseln.

Das war wirkliche Freude, wusste nur nicht in der Euphorie es richtig zum Ausdruck zu bringen: D Ich bin ein schlechter Schreiberling und muss noch viel lernen Vielen Dank für diesen herausragenden Artikel. Teil hat mir gut gefallen, ein Sparplan ist ja doch realistischer als eine Einmalanlage. Dann könnte man auf der Grundlage noch ein bisschen selber rumspielen und müsste nicht ganz bei 0 anfangen.

Das ist jetzt aber auch nichts neues. Wie immer ein sehr schöner Artikel, vielen Dank dafür! Einige kritische Anmerkungen hätte ich trotzdem noch:. Also weltweit diversifiziert inklusive Schwellenländern. Aber auch Small Caps und Value! Vielleicht ja - vielleicht auch nicht Wie auch immer, ein Mix aus 5 bis 8 Positionen ist ja sowieso viel zu kompliziert!? Ich möchte nicht wissen, wie viele unzählige Stunden im Jahr ein Finanzwesir freiwillig opfert, um einen ausgezeichneten Blog wie diesen hier mit Leben zu füllen.

Warum tut er sich das an? So wie den meisten Finanz-Nerds, die sich hier tummeln. Und dann soll es zu kompliziert sein, einmal im Jahr Rebalancing für ein Depot mit 5 bis 8 Positionen zu betreiben?

Der Preis dafür ist eine Zunahme an Komplexität, über deren Tragweite man wohl streiten könnte Dann ändere ich meine Aussage in: Vielen Anlegern ist aber schon ein ETF zu kompliziert. Wer also diese Freude an Excel nicht teilt sollte sich lieber, wie im Artikel beschrieben, auf sein Anlageverhalten konzentrieren. Der Finanzwesir hat vor kurzem auch einen Beitrag zu dem Thema verfasst, in welchem mich bestätigt sah. Ist dem nach den nun erfolgten Berechnungen noch so?

Hm, die Excel-Tabellen sind ein ziemliches Chaos. Auf mehrere Reiter verteilt. Ich komme durch, aber Du wohl nicht. Aber ich nehme das als Anregung bei weiteren Artikeln darauf zu achten, die Excel-Tabellen gleich so anzulegen, das sie vorzeigbar sind.

Aber die Leser des WPF brauchen mich nicht. Ich denke, ich werde diesen Artikel noch einmal etwas umschreiben müssen und mit dem Fazit anfangen. Den Finanz-Nerds bringt er nichts und die Leute, für die er gedacht ist, schaffen es nicht bis zum Fazit. Ja, auf jeden Fall. Einen oder keinen Aktienfonds und nicht: Diesen Lesern, die überlegen, ob sie überhaupt mit ETFs anfangen wollte ich sagen: Fang an, egal mit was. Auch die simpelste Lösung wird Euch gute Renditen bescheren.

Ich persönlich habe eine ETF-Situation, die ich für zu kompliziert halte. Nur weil ich gerne und mit Leidenschaft hier publiziere, bedeutet das noch lange nicht, dass bereit bin eine komplexe ETF-Kombi in der Balance zu halten.

Kennen Sie den Spruch "Du musst etwas Ich denke, ich bin bei Stunde 8. Also schon ziemlich gut, aber es ist noch Luft nach oben. Eine Erkenntnis für mich ist: Die einzige "berechtigte Hoffnung", die ich haben kann, sind niedrige Gebühren und Sturheit wie ein Muli siehe hier http: Nur was wird in 10, 15 oder 20 Jahren sein?

Wer treibt dann den EM-Index? Wo sind die Schwergewichte, die das Wachstum vorantreiben? Definitiv nicht genug Konsumenten. Wenn diese Länder anfangen halbwegs brauchbare Umweltstandard durchzusetzen, ist es aus mit dem Rekord-Wachstum. Deshalb bleibe ich dabei: Das was gestern und heute war, muss keineswegs morgen auch noch wahr sein. Wenn Sie es schaffen ins sprichwörtliche fallende Messer zu greifen Bebalancing bedeutet: Kaufe das am stärksten gefallene Zeug und trenne Dich von den Top-Performern , dann los.

Die ausserfinanziellen Gründe sind der Hebel. Danke für Ihre Antwort! Den Griff ins Messer scheue ich nicht, allerdings riskiere ich noch zu oft den Blick in den Rückspiegel. Ihre Anmerkung zur möglichen Wirtschafts-Situation in der Zukunft ist natürlich hochinteressant. Ich möchte noch etwas hinzufügen: Wenn es weitgehend egal ist, welchen Index ich benutze um "Welt" oder "Europa" abzudecken, dann kann man auch einen auswählen, dessen Kostenquote nicht so hoch ist.

Kaufe das am stärksten gefallene Zeug und trenne Dich von den Top-Performern , dann los". Das ist ja im Moment das Problem vieler Anleger, mich eingeschlossen: Man schaut auf die immer neuen Allzeithochs, und kann nicht so richtig glauben, dass Market-Timing nicht funktioniert, weil jetzt ja nun wirklich kein guter Zeitpunkt mehr ist einzusteigen. Gerade bei US Werten traue ich mich im Moment nicht ran Allzeithoch plus Euro-Schwäche , obwohl ich da eigentlich in die Vollen gehen müsste, um mein Depot vernünftig zu diversifizieren.

Vermutlich ist das auch der Grund, weshalb in den Grafiken z. Könntest du hier ggf. Zur Korrektur wäre z. Für FM hingegen gibt's generell keine Daten vor die man da nehmen könnte. Auf dem Blog von Chemstudent gibt es hierzu diesen Artikel: Mein Investor steigt einfach ein, sobald die Produkte verfügbar sind. Ich denke aber, das ist ein Thema für die Profis des Wertpapier-Forums.

Deshalb ist es auch gut, das Du die Links mitgeliefert hast. Für die Aussagen, die ich hier machen will, nämlich: Ich bin bereit zu vereinfachen, wenn es dadurch verständlicher wird. Meine Rendite liefert das Tagesgeld, müssen wir nicht darüber reden, ob man jetzt mit Small Caps und oder Value mehr Rendite macht. Ich will den Menschen erklären, dass Sie es als Alleinentscheider schaffen können. Das sie keine Experten brauchen. Ich möchte gerne die Menschen erreichen, die sich zwar ernsthaft um ihre Finanzen kümmern möchten, die aber nur bedingt optimieren möchten.

Ich sehe mich produktnäher als beispielsweise Holger Grethes Zendepot, aber im Vergleich zum Weertpapier-Forum bin ich sicher nur populärwissenschaftlich. Ich will den Menschen Mut machen und ihnen zeigen: Wenn ich mich um meine Finanzen kümmern kann, dann schafft ihr das auch. So habe ich es ja auch auf der "Über mich"-Seite geschrieben. Wer es ganz genau wissen will und bereit ist auch einmal mit harten Bandagen zu kämpfen "Lies gefälligt erst einmal die Dokumente für Anfänger! Ich freue mich für jeden Leser, der sagt: Ich finde Ihre Art zu schreiben unglaublich sympathisch und man hat als Anfänger wirklich da Gefühl, dass man etwas lernt.

Gäbe es einen Button, um das Buch vorzubestellen - ich würde es tun. Hallo Einstein, danke für das Lob. So soll es auch sein. Wenn Sie als engagierter Anfänger hier etwas mitnehmen können, habe ich mein Ziel erreicht. Was das Buch angeht: Der Vorbestell-Button kommt demnächst. Ich muss noch das Inhaltsverzeichnis fertig bekommen und dann live stellen, damit ich nicht die totale Katze im Sack verkaufe.

Hallo Finanzwesir, ich habe da meine Bedenken welchen ETF ich nehmen soll da für mich nicht klar ersichtlich ist welcher Index nachgebildet wird. Das Anlageziel des Fonds besteht darin, ein Exposure auf dem Aktienmarkt der Schwellenländer einzugehen Ich möchte ja in einem Performanceindex anlegen der auch die Dividende berücksichtigt und nicht einen Preisindex oder sehe ich das falsch?

Hallo Neuling, mein Tipp: Nicht lange rumsuchen und vermuten, sondern einfach eine Mail an den Support schicken. Die Anbieter haben die amtliche Info. Macht es nicht Sinn statt dem gross Wert den Net Wert zu nehmen? Und dann noch eine Frage: Nein, es spielt schlichtweg keine Rolle, in welcher Währung der Fonds notiert: Ich hatte versucht, den Artikel um eine weitere Beispielrechnung zu bereichern, bin aber vermutlich an der Längenprüfung des Wesirs gescheitert ;-!

Vorrangig geht's aber um Prinzip, dass sich ein Anleger aus der Eurozone zur Senkung des Währungsrisikos auch eines Indexes aus seinem eigenen Währungsraum bedienen sollte. Die Kommentare dürfen beliebig lang werden. Ich vermute, dass es daran liegt, das meine Netzwerkverbindung im Urlaub so miserabel war und da irgendetwas verloren ging.

Das tut mir leid. Hast Du das Beispiel noch? Dann würde ich es gerne veröffentlichen. Mir ging es um den breitesten Index. Ich habe schon so oft in Gesprächen festgestellt, dass Euro mit Europa gleichgesetzt wird.

Aber wer erst einmal "nur" in Europa bleiben will, sollte meiner Meinung nach in den breitesten Index investieren, den man bekommen kann. Ich bekomme immer wieder Mails von Lesern, die sagen, dass sie nichts von "internationaler Wirtschaft" verstehen und deshalb erst einmal auf ihrem vertrauten Kontinent bleiben möchen. Das finde ich gut.

Aber bevor ich die Menschen verschrecke, weil ich mit Ihnen wegen ihres Home Bias schimpfe, arbeite ich mit dem, was ich habe. Ich speichere meine Kommentare üblicherweise nicht nochmal irgendwo ab, sondern praktiziere das "gute" Fire-and-Forget-Vorgehen.

Aber vielleicht kann ich mich ja nochmal aufraffen - war halt etwas länglich: Du legst nur Wert auf die Rendite, vergisst aber die Standardabweichung. Wenn Du den Fokus auf die Sharpe Ratio legen würdest, käme eventuell eine andere Schlussfolgerung heraus.

Dann sollte sich eine breitere Streuung auszahlen, d. Was die Sharpe Ratio angeht: Da hast Du recht, aber eigentlich wollte ich ja mit meinem Artikel auf folgendes Fazit heraus:. Es ist - zumindest für die Zielgruppe, die ich ansprechen möchte - egal was Sharpe und andere Faktoren so aussagen.

Das kann die Sharpe-Ratio noch so scharf sein. Die Rendite wird nicht durch schwankende Börsen oder eine suboptimale Asset-Allokation ruiniert, sondern durch das, was man Leben nennt Schatz ich bin schwanger ;-.

Ich entschuldige mich bereits im Voraus für meine Begriffsstutzigkeit. Das mit den Emerging Markets verstehe ich nicht. Das ist die Tabelle aus dem Produktfinder Fonds bei Finanztest. Warum sollen solche Renditen den Wums bringen? Alle diese ETF haben nur 3 von 5 Punkten für durchschnittlich.

Warum genau soll man jetzt noch einmal in EM investieren? Nur wegen des Begriffs "Diversivikation"? Vielen Dank im Voraus für Eure erhellenden Antworten. Und Entschuldigung für die doofe Frage. Dass die EM's mal für ein paar Jahre unterperformen, ist da vielleicht ärgerlich aber auch normal, und auf diese lange Sicht wird sich davon auch wieder einiges relativieren.

Man kann vielleicht versuchen, Prognosen abzugeben und zwischen den Regionen hin und her zu traden, oder passiv-agnostisch sich einfach so breit wie möglich alle ins Depot holen, und so "von allem ein bischen" sich entspannter durchzuwurschteln.

Man wird damit vielleicht nie die bestmögliche Rendite erreichen, wenn man sich nur vorher die "richtigen" Regionen vorhergesehen ausgesucht hat - aber auch eben nicht die schlechteste Rendite, wenn man sich mit seinen Vorhersagen eher doch mal geirrt hat. Vielen Dank für Deine Antwort. Leider beträgt mein Anlagehorizont nicht Jahre. Es sind eher Jahre. Vielen Dank auch Dir. Das Depot möchte ich demnächst aufstocken und überlege, ob ich eine weitere Region wie Emerging Markets dazu nehme oder vielleicht "irgendwas mit Small Caps" ;- oder ob ich das bestehende Depot einfach erhöhe.

Aber einige Frage bleiben für mich noch: Was mir logisch erscheint und sich auch mit "In Euro und Cent: Insgesamt zeigt sich, dass die Beimischung von SC eine Überrendite bringen kann. Ist das nicht ein Zeichen dafür, dass man eine höhere Beimischung untersuchen soll? Wie kommt es zu der aktuellen Beimischung von ca. Auch wenn der Artikel schon relativ alt 1 Jahr ist, hoffe ich auf eine Antwort.

Vielen Dank schon im vorraus. Ich vermute keins von beidem sondern eher eine zufällige Wahl auf "ein Viertel". Vielleicht trinkt der Finanzwesir einfach gerne mal "ein Viertele Wein" und tendiert daher zu dem Wert ;-? Entscheidend für mich ist: Da jetzt genauere Untersuchungen für einen optimalen Mix zu machen, mag akademisch interessant sein, man wird aber nur feststellen, was in der Vergangenheit der beste Mix war.

Wie sich das in der Zukunft darstellt, ist leider oder zum Glück?! Daher würde ich auch keine andere Beimischung "untersuchen". Dass SC eine Überrendite bringen kann wie auch Value ist ja nicht wirklich neu.

Einen eigenen Artikel zum Thema SC gibt es hier übrigens schon: Chris und meine Wenigkeit haben u. Vielleicht sind da auch für Dich ganz interessante Aspekte dabei.

Nachdem ich einige Jahre mehr oder weniger erfolgreich in Einzelaktien investiert und immer auf den richtigen Moment gelauert habe, fühle ich mich nun seit einiger Zeit durch die Lektüre "des Kommers" erleuchtet. Natürlich ist im Anschluss das Bedürfnis nach weiteren Informationen und einem Forum, in dem sich Gleichgesinnte treffen, sehr ausgeprägt und ich habe nur sehr wenige Seiten gefunden, auf denen man als Anfänger so kompetent und sympahtisch in diese Materie eingeführt wird.

Ich habe mir lange und intensiv das Gehirn zermartert, eine einschlägige ETF-Plattform bis in die letzten Ecken durchforstet und war immer noch sehr unsicher, wie komplex mein Portfolio sein soll. Auf der einen Seite wollte ich jede Ästelung des Kommer-Portfolios nachbilden, damit mir auch ja nichts entgeht.

Andererseits möchte ich es übersichtlich und pflegeleicht haben. Vielen Dank, lieber Finanzwesir, dass Du das in Deinem Blog so detailliert und vor allem auch für den Normalverbaucher nachvollziehbar durchgekaut hast.

Ich habe mich jetzt mit einem guten Bauchgefühl für einen 3er-ETF-Mix entschieden, denn Ich finde, dass man sich mit seinem Portfolio wohlfühlen muss.

Ich freue mich auf die kommende Zeit mit meiner Investition, auf viele weitere Berichte von Dir und lebhafte, konstruktive Diskussionen in den Kommentaren. Macht ihr das dann mit Festgeld oder werden doch Anleihen beigemischt oder gar nicht. Entscheidend ist doch, dass Du einen für Dich passenden Anteil findest. Wie hoch Du den Aktienanteil dann im Endeffekt anheben willst, hängt vor allem davon ab, wie viel Risiko Du Dir antun willst.

Du solltest Dir überlegen, bei welchem Gesamtvermögensrückgang Du noch gut schlafen kannst. Denk daran - entscheidend ist nicht, was Du Dir hier jetzt fest vornimmst, sondern was Du im Crash wirklich auch erträgst. Mehr ist daher nicht automatisch auch besser. Wenn Du also z. So gut kann ich den Finanzwesir dann vermutlich schon einschätzen.

Aber ob das besser als Anleihen ist? Ich würde bei Anleihen nur auf Ultrasicher setzen und da ist im Moment nur extrem wenig Rendite drin. Vielleicht wäre der dann für Dich auch ganz interessant. Selten einen unpasserenden Namen gehört: Hast vollkomen recht ist eine eine sehr persönliche Sache.

Ich selbst bin da relativ radikal, enweder man glaubt langfristig an den Markt, vor allem auch in schlechten Zeiten oder man glaubt nicht daran. Wenn man daran nicht glaubt und eher zu einem wirtschaftlichen Weltuntergang tendiert ist es eh schwierig zu investieren, denn was ist dann schon eine sichere Anlage. Zum einen sind es die psychologischen Gründe und dabei vor allem auch die Fähigkeit und nicht nur der Wille einen Börsencrash durchzustehen, ohne in Panik zu verfallen.

In der Praxis fühlt sich das anders an als in der Theorie! Zum anderen sehe ich auch noch den Aspekt, mehrere Anlagen mit geringer Korrelation zu haben. Wenn der nächste Crash passieren wird, werde ich aus dem Bereich des "sicheren Hafens" im Zuge des Rebalancings kräftig bei gefallenen Kursen nachkaufen können. Dem bleibt nur das Nachkaufen aus den aktuellen Monatsüberschüssen.

Weiterhin wird der eine oder andere mit zunehmendem Alter die Aktienquote auch deshalb absenken wollen, weil er nicht möchte, dass sein Depot beim Eintritt in die Entsparphase im Falle eines gleichzeitigen Crashs in voller Stärke getroffen wird.

Das hängt natürlich auch davon ab, wie man das Entsparen konkret gestalten will. Finanzwesir Mit was für einen Tool bastelst du denn diese Vergleiche zusammen? Bin zum zweiten mal auf dem Artikel gelandet und habe ihn wieder mit freude durchgelesen. Grandioser Artikel mit sattem Mehrwert - habe ihn direkt weiterempfohlen!. Hallo Rexdax, nimm den iShares eb. Das sind kurz- und mittellaufende deutsche Staatsanleihen, also eine ziemlich sichere Sache.

Deutschland wird nicht in den nächsten 2,5 Jahren pleite gehen. Wozu sich da mit Staatsanleihen rumschlagen? Es sei denn, Du willst mehr als Aktuell würde ich sagen: Hallo Mark, leider nein. Diese Rohdaten sind so roh, dass ausser mir keiner daraus schlau wird ;-.

Dann noch die Punktestände der Indizes in Prozentrenditen umrechnen, und schon kannst du dir Diagramme zur Portfolio-Entwicklung verschieden gemischter Allokationen machen. Bei allen "Backtests" aber eben auch immer beachten, dass Vergangenheitsergebnisse eben nur sehr eingeschränkt bis garkeine Aussagekraft für die Zukunft haben, und eine richtige Vergleichsanalyse schon etwas tiefer gehen sollte als einfach nur "naiv" drauf zu schauen welche Kombi am Ende die meisten Prozentpunkte gebracht hätte.

Folgendes habe ich mir nach sehr sehr viel Recderche, Literatur, Foren, etc selbst zusammengestellt. Letzeren finde ich besser weil ich einen Sparplan machen moechte. Das müsste eigentlich überhaupt keinen Unterschied machen, da man bei einem Sparplan bzw das ist ja grad was "sparplanfähig" überhaupt erst bedeutet auch eh immer anteilige dh nicht zwingend nur ganzzahlige Stücke eines Wertpapiers kaufen kann.

Wenn du jeden Monat bspw. Sicher kann man sich damit Anregungen holen, am Ende ist es aber immer eine eigene! Sache wie und womit man sein Portfolio dann auch tatsächlich konkret aufbaut - siehe ja auch die Tatsache dass es noch nicht für alle Indexvarianten zB Value- und Small-ETFs für jede einzelne Weltregion ein ausreichendes Produktangebot gibt, so muss man in der Praxis eh immer Kompromisse und Abwägungen eingehen. Sollte man auch, denn nicht jede auf dem Papier in der Theorie "perfekt" ausgeklügelte Allokation wird man in der Umsetzung genauso hinbekommen.

Ob du die Regionen nun trennst ist vor allem eine operative Frage. Trennen bedeutet zuerstmal natürlich mehr ETFs. Wenn du selbst meinst, kein Problem mit dem "Aufwand" zu haben, überleg dir halt welchen "Nutzen" du dir davon noch versprichst. In der Vergangenheit konnte man nach langen Zeiträumen noch etwas "Rebalancing-Renditepremium" dadurch rausschinden, ob und wie das für die Zukunft genauso gelten mag, obliegt allein dir einzuschätzen.

Vorteil der einfachen Variante wäre halt ihre Mehr hinzufügen kann man hinterher ja immer noch. Kann ich mit dem Portfolio starten?

Oder ist das Kaese? Brauche irgendwie eine Bestaetigung bzw Arschtritt damit ich endlich starten kann. Will sicher sein, dass ich alle Aspekte beruecksichtigt habe: Also "von mir aus" kannst du natürlich gerne mit dem Portfolio starten Nimm also deine Motivation um dein Vorhaben umzusetzen und bleibe auch langfristig damit dran!

Ob das alles wirklich so nötig ist, halte ich aber für zweifelhaft. Dann hättest Du sie doppelt. Das solltest Du zumindest prüfen. Danke fuer deinen Beitrag. Wo genau siehst du denn die Gefahr dass Firmen doppelt im Depot waeren? Erschliesst sich mir grade nicht so recht.

Ohne dass wir Deine persönliche Situation, Deine persönlichen Ziele und das anzulegende Kapital kennen, kann die Sinnhaftigkeit Deines Vorhabens wohl nicht beurteilt werden. Für offenkundigen "Käse" halte ich es jedenfalls nicht. Du wirst ganz sicher Firmen doppelt im Depot halten. Der schnibbelt sich auch den Value-Anteil aus dem World heraus und hat somit auch etliche Doppelungen: Das ist alles wenig überraschend, da es ja Unterkategorien des World sind: Alles eine Frage des persönlichen Geschmacks.

Ich werde jetzt den Teufel tun, und Dir hier von Deiner Aufteilung abraten oder beherzt zustimmen. Wie ChrisS schon richtig schrieb: Geh nochmal in Dich und überlege, ob Du diese Übergewichtungen haben möchtest. Im Zweifel würde ich für die einfachere Lösung plädieren, ansonsten mach Dein Ding. Glotze aus, ein gutes Buch lesen und die Welt sich weiterdrehen lassen. Hätte ein höherer Anteil an EM historisch besser abgeschnitten?

Ja klar, wir behaupten alle von uns "langfristige" Anleger zu sein, selbst die die erst gestern angefangen haben, aber der Horizont der Gefühle ist immer kürzer und ungeduldiger als die Vernunft. Dazu kommt halt die stetige Unsicherheit, gerade bei Anfängern und Einsteigern, bei der Allokation auch ja alles "richtig" und "korrekt" machen zu wollen, da sucht und nimmt man gerne Empfehlungen auf um sich an etwas festhalten zu können was nicht nur das eigene Bauchgefühl und Willkür ist.

Es beruhigt, wenn die eine oder andere Autoritätsperson oder was man dafür hält einem sagt wie's gemacht werden soll, weil die werden ja schon besser wissen von was sie reden, oder?

Das Spannungsfeld dabei ist eigentlich immer das gleiche: Natürlich wollen wir renditeträchtigere Anlagen übergewichten ist ja trivial, denn wir wollen ja eine möglichst hohe Rendite , "leider" ist es aber auch auf der anderen Seite der Medaille immer so, dass renditeträchtigere Anlagen auch meist risikoreicher sind und Risiken wollen wir nun eigentlich nicht unbedingt maximieren.

Es wird also zwangsläufig immer dazwischen irgendwo ein jeweils individueller, dh. Man kann sich dem nun auch mit mehr oder weniger ausgeklügelten Methoden "systematisch" nähern, zB. Grundsätzlich teile ich Deine Befürwortung des passives Investierens und halte auch ca. OK, von Rohstoffen halte ich auch nichts, aber ich habe auf Deiner Website nur einen Artikel über Anleihen gefunden http: Als weiteres Problem kommt hinzu, das aufgrund der österreichischen Steuersituation bei vor erworbenen Wertpapieren der Wertzuwachs steuerfrei ist.

Was genau meinst du mit Anti-Crash Strategie? Die grundlegende "Strategie" bei der Asset-Allokation nach Risikoklassen ist ja gerade, nur soviel in Kapital in risikoreiche Anlagen wie Aktien zu stecken, als dass man deren Crashs auch aushalten kann durch Bestimmung des Exposures eben begrenzt , und der Rest auf weniger risikoreichen Anlagen verteilen. Alles andere ist mehr oder weniger Taktieren. Wer meint, selbst besser vorhersehen zu können wann es Zeit ist Aktien zu kaufen und wieder zu verkaufen oder diese Arbeit lieber an einen bezahlten Fondsmanager abtritt , kann das gern versuchen, am Ende sind wir alle ja eh nur selbst für unser eigenes Geld verantwortlich.

Du willst wahrscheinlich darauf hinaus, dass die aktuellen Zinsen und erreichbaren Renditen bei den verschiedenen "Sicherheits-Anlagen" grad eher mau sind. Ja, das stimmt und ja das ist vllt nicht besonders schön, aber das muss man halt so hinnehmen und ändert am grundlegenden Wirkprinzip der strategischen Risikoverteilung eigentlich überhaupt nichts.

Die Risikoanlagen Aktien etc. Wir sind ja alles keine Anlageberater, aber ich kann dir viel eher mal eine Methode nahelegen, die ich benutzen würde um zu entscheiden welche Fondsprodukte besser oder schlechter sind. Wenn du dort einen Mehrwert erkennst, kannst du die Produkte ja auch weiter halten, und wenn nicht dann passe eben dementsprechend an. Dritte können dir da nur bedingt von aussen sagen, welches Einzelprodukt davon für dich selbst besser oder schlechter ist, denn nur du kennst deine genauen persönlichen Ansprüche und Bedürfnisse zB bzgl Risikotoleranzen, Rendite-Erwartungen etc.

Auch ist, mal grundlegend betrachtet, die Frage eigentlich falsch herum gestellt. Du solltest nicht denken "auf welches Produkt sollte ich am ehesten verzichten? Ein Portfolio sollte eine Struktur haben, eine Ausrichtung die schon vorher feststeht und dann erst hinterher nur mit exakt den Produkten befüllt werden, die eben diese Strategie benötigt - nicht mehr und nicht weniger.

Etwas Licht ins Dickicht kann auch einfach eine "tabula rasa"-Betrachtung bringen. Überleg dir einfach mal: Wenn das im wesentlichen die selben Produkte wären, dann lass es eben so, und wenn du aber heute zB. Achja und die Steuergedanken würde ich an dieser Stelle auch nicht überbewerten - ich selbst jedenfalls mache meine Investitionsentscheidungen nicht gerne von solchen Nebensachen abhängig, ich will für Jahrzehnte investieren was ja übrigens auch länger ist als die Halbwertszeit so mancher Steuergesetzgebungen und wenn ein Produkt an sich schon unpassend schlecht ist, wird es auch allein dadurch nicht besser, nur weil man da etwas mehr oder weniger Steuern bezahlt.

Hallo Börsengasse 1, lass uns mal von den Produkten Abstand nehmen und überlegen, warum wir das Ganze hier machen. Das Ganze ist kein Hobby. Wir wollen Geld verdienen. Unserere Euros sollen neue Euros rekrutieren und damit unser Vermögen mehren. Stellt sich die Frage: Mit welchen Investmentvehikel erreichen wir unser Ziel am besten? Wenn man der Meinung ist, dass die Märkte hinreichend effizient sind, so dass niemand sich auf Dauer einen Vorsprung herausarbeiten kann.

Dafür sorgt duiie Regression zumm Mittelwert. Deshalb sind Kostenmimierung und Erzielen der Marktrendite sind die Ziele.

Je weniger ich zahle umso mehr bleibt für mich. Jede andere Strategie ist aufwändiger und muss deshalb langfristig und dauerhaft besser performen, sonst ist es kein Geldverdienen sondern Hobby und Hobby hatten wir oben ja bereits als Motivation ausgeschlossen.

Wenn man der Meinung ist, man kann durch Recherche, Geschwindigkeit oder Insiderhandel die Aktien herausfinden, die besser als der Markt performen werden. Man hat die Fähigkeiten den markt aktiv zu schlagen. Dann nutze Deine Fähigkeiten. Wenn man der Meinung ist, dass es möglich ist den Markt langfrisitig zu schlagen. Aber dafür braucht man Profis. Man selbst schafft das nicht. Was man aber schafft: Die Menschen Fonds-Manager zu identifizieren, die das können.

Wobei ich mich frage: Wie willst Du das schaffen? Und das bewegt man sich auf bekanntem Terrain und man sieht die Bewerber und spricht mit Ihnen.

Beim Fonds-Manager ist man schon glücklich, wenn man ein Youtube-Video findet. Lange Rede, kurzer Sinn: Es ist Blödsinn in alle drei Assetklassen zu investieren. Es ist strategisch sinnlos ETFs und aktive Fonds zu halten. Es gibt zwar genug Leute, die das machen aber das sind Spielkälber, die sich einfach gerne mit Aktien beschäftigen. Wenn die einen ehrlichen Stundenlohn ausrechnen würden und sich ihre Ergebnisse ungebiast ansehen würden, dann würden sie es als das sehen, was es ist: Mehr Möglichkeiten sehe ich für den normalen Privatanleger nicht.

Natürlich kann man auch mit Optionen hedgen und leer verkaufen, aber das ist nicht die Zielgruppe dieses Blogs. Das Leben meiner Leser dreht sich nicht nur um die Börse und um die Altersvorsorge. Deine Antwort auf die Frage von Börsengasse 1 ist excellent und hat mir beim lesen Gänsehaut verschafft, weil Du es schaffst kurz und eindeutig Antwort und Orientierung zu geben damit jeder Leser eigenständig seine Entscheidung treffen kann. Grund ist nicht, dass ich eine Überrendite erwirtschafte.

Stichworte Wertpapierleihe, Swap, wie sieht es wirklich aus, wenn in einer Krise mein Fondsanbieter insolvent wird Ich möchte als Investor Anteile von Unternehmen in meinem Depot, kein abstraktes Finanzprodukt was mir diese irgendwie nachbildet. Bildlich gesprochen, wenn ich abends in eine Bar gehe und ein Bier bestelle möchte ich auch meine Biermarke trinken, und nicht ein Getränk was verspricht mich genauso betrunken zu machen wie eine Mischung der beliebtesten Biere weltweit, was durch eine Mischung aus Bier, Wein und anderen Alkoholen erreicht wird.

Werde ich damit den Markt übertreffen? Werde ich deutlich schlechter abschneiden? Bei einem Depot aus 25 internationalen Bluechips, gestreut über verschiedene Länder und Branchen, recht wahrscheinlich auch nicht. Was gibt es transparenteres als einen ETF? Um zu wissen, in was Du bei Einzelwerten investierst, müsstest Du Dir die einzelnen Geschäftsberichte und Financial Statements anschauen, die Zusammensetzung der Kernpositionen im Unternehmen etc.

Mir ist gerade folgendes aufgefallen: Die allgemeine Überzeugung ist, ja dass die Finanzmärkte hinreichend effizient sind, daher sind ETF empfehlenswert. Aber offenbar ist der Markt für Fonds nicht effizient wegen der Bankverkäufer, etc.

In einem effizienten Markt dürfte es die nicht geben. Union Investment baut Volksbank Invest-Produktion ab http: Ich für mich, habe den Rat von ChrisS befolgt und habe meine aktiven Fonds bei morrningstar recherchiert http: Bei der Top-Liste der teuren habe ich gleich mehrfach zugeschlagen: Aber jetzt habe ich mich endlich aufgerafft, einige zu verkaufen - eine schwere Überwindung. Hallo Börsengasse1, wenn Du Finanzmarkt als Werpapierhandel definierst, dann ist der Finanzmarkt hinreichend effizient.

Der Verkauf an Privatleute ist mitnichten rational und effizient. Das ist in den allermeisten Fällen emotionsgetriebener Verkauf keine Branche arbeitet so mit Ängsten wie die Finanzbranche an - sagen wir mal - suboptional auf dieses Verkaufsgespräch vorbereitete Menschen.

Nach und nach nehmen immer mehr Menschen die rote Finanzpille, informieren sich unabhängig und nehmen ihre Finanzen selbst in die Hand. Die Finanzblogger und ihre Leser sind immer noch eine Insidergemeinschaft. Letztendlich wird mit den Fonds das passieren, was wir auch bei der Musik- und der Filmindustrie und bei der Telekommunikation gesehen haben: Die meisten aktiven Fonds werden einfach nicht mehr konkurrenzfähig sein. Was auch zu berücksichtigen ist: Leider hat der Fonds-Manager alles versenkt.

Die Investoren bekommen kein Geld, sondern einen schönen Verlustvortrag für die Steuer. Nachfolgend zu dem was schon Albert gut erklärt hat wie der "Lebenszyklus" vieler Fonds aussieht, würde ich nochmal bei deinem ersten Absatz einsteigen:.

Wenn für die Börse der doch recht akademische Begriff "effizienter Markt" benutzt wird, ist damit meist eher folgendes gemeint: In zahlreichen Untersuchungen zu dem Thema in der Praxis zB. Und selbst die höheren Kosten der Fonds können das nur zum Teil erklären selbst wenn man sie rausrechnen würde, tun immer noch die Mehrheit der Fonds auf lange Sicht unterperformen.

Dass der Verkauf von Fonds nicht "effizient" ist, nun, tja das hat am Ende wohl auch viel damit zu tun dass eben die Masse der Kunden auch nicht wirklich "effizient" sind, also im Rahmen der Wirtschaftstheorie ein vollkommen rationaler homo oeconomicus, der alle Informationen kennt und daraus abgewogen die beste Entscheidung zur Gewinnmaximierung trifft - das beschreibt ja nicht wirklich die Mehrheit der Menschen, zumal ja auch immer ein nicht unwesentlicher Zielkonflikt mit der Gegenseite in diesem Fall die Finanzindustrie besteht, die natürlich auch noch ganz andere Eigeninteressen als die Kunden haben.

Warum es denn noch so viele teure aktive Fonds gibt wird eigentlich schnell klar wenn man sich mal überlegt, dass ein Teil ihrer höheren Kosten ja auch gerade daher kommt, um wieder die vielen Produktverkäufer in den Banken und Finanzdienstleistern zu bezahlen, damit sie die Dinger auch schön bewerben und vertreiben. Du wirst als Kunde in der Bankfiliale leider immer noch für viel zu viele Bürger der erste und einzige Anlaufpunkt wenn es um Anlage geht ja auch nicht von selbst darauf aufmerksam gemacht, dass es mittlerweile günstige ETFs gibt, denn da verdient man nicht soviel wie an den Fonds oder noch schlimmer verschachtelte Zwitterprodukte wie Fondsversicherungen etc.

Aber ja, langsam aber stetig scheinen sich die "effizienteren Produkte" auch irgendwann mal durchzusetzen - einige Zahlen zur Entwicklung des Anlagevolumens in ETFs vs Fonds kann man ja leicht ergoogeln, und das kann auch einen erfreulichen Kostendruck auf die Branche ausüben. Man kann davon ausgehen dass gerade die Informationsmöglichkeiten im Internet ihren Teil dazu beitragen, die bisher asymetrischen Vertriebsstrukturen der Branche etwas aufzubrechen, aber das ist noch ein langer work in progress.

Jetzt bin ich aufgrund des technischen Zeitalters und der historischen Kursentwicklung am Überlegen, ob ggf. Laut Backtest von 5 Jahren wäre hier ein Renditesprung von ca. Die Aussagekraft der Kursentwicklung der letzten 5 Jahre ist leider sehr begrenzt, daraus irgendwas für die nächsten 5 Jahre oder nächsten 25 Jahre, oder auch einfach nur die nächste Woche abzuleiten.

Wenn es so wäre, dass "Performance-Chasing" was dies ja im Kern wäre funktionierte, bräuchten wir uns ja alle nur die bestgelaufenen Werte aus einer Liste rausfiltern und sie kaufen, im naiven Glauben daran dass sie ihre Outperformance auch einfach so in Zukunft zuverlässig fortsetzen werden. Klappt leider in der Realität nicht wirklich so ;-. Soviel erstmal zum Nutzen historischer Kurse. Da gibt es auch nicht viel zu diskutieren, weil eh jeder seine eigenen Schwerpunkte und Ansichten hat ich habe zum Beispiel keine besondere Meinung, ob der Nasdaq und der MDax auch die nächsten 5 Jahre outperformen wird, kann sein oder auch nicht, ist mir ehrlichgesagt auch eigentlich recht egal - seriöserweise kann das auch niemand wirklich wissen - je nachdem wie intensiv man die verfolgen will rutscht man dann eh ins Feld der Einzelwerte-Analysierer, -Picker und -Optimierer rein.

Eher das Gegenteil der hier vertretenen Philosophie, einfach mit einem allgemeinen passiven Weltportfolio erst überhaupt keine eigenen Meinungen zu einzelnen Branchen oder Regionen haben zu müssen. Aber wenn man halt doch noch ins Asset-Detail gehen will: Wenn du die Chancen besonders im Technologiesektor siehst, wäre es ja noch eine Überlegung wert ob der Nasdaq dafür das geeignetste Vehikel ist.

Sicher, er behinhaltet viel Technologie, aber eben nicht nur. Ein dezidierter weltweiter Technologie-Index würde vielleicht dem eigentlichen Grundgedanken eher entsprechen, aber klar, in der konkreten Umsetzung muss man sich ja auch nur danach richten welche Produkte wirklich verfügbar sind - der Nasdaq, obwohl vielleicht nicht die optimale Lösung zur Abdeckung von "Technologie", hat halt immer noch das meiste ETF-Angebot.

Was den MDax angeht, auch hier könnte man sagen, warum überhaupt nur Deutschland? Wenn du dir nicht gerade nur ausgerechnet von diesem Land und seinen Nebenwerten das besondere Potential erwartest, wäre es ja eine Überlegung wert, auch einfach gleich allgemein auf einen möglichst globalen oder zumindest über-regionalen Nebenwerte-Index zu setzen.

Aber wie gesagt, dass sind alles Details, über die man eigentlich nicht noch zu diskutieren braucht, oder überhaupt kann - denn nur du selbst musst ja von dem, was du so machst, auch wirklich überzeugt sein denn nur du selbst musst ja auch mit den Konsequenzen deiner Entscheidungen dann am Ende leben.

Wenn du dich mit dieser Aufteilung wohler fühlst als mit dem einfachen Normal-Portfolio, dann mach es so und investiere darin langfristig - denn DAS ist eigentlich das entscheidende, nicht so unbedingt in was genau und in welcher Aufteilung man jetzt speziell investiert ist, sondern dass man es lange genug durchhält und dranbleibt, um auch wirklich die Früchte daran erleben zu können.

Oder anders herum, selbst die optimalst ausgeklügeltste Zusammenstellung nützt ja nichts, wenn man sie beim nächsten Börsenknick in kurzer Zeit schon wieder aufgibt. Dazu wählt man einfach den gewünschten Zeitraum und irgendwann war das Portfolio Tipptopp ganz vorne mit dabei.

Das habe ich mir in den ersten Jahren meines investieren auch bewiesen. Ich hatte DEN einen Fonds gefunden, der einfach nur super war. Zumindest wenn man die passenden Kriterien in dem tollen Onlinetool eingestellt hat.

Die Zukunft hat sich herzlich wenig für die Vergangenheit interessiert und mein Superfonds war maximal durchschnittlich. Warum schreib ich dir das? Als Begründung nennst du "aufgrund des technischen Zeitalters und der historischen Kursentwicklung". Oder weil du glaubst, dass sich die Überrendite der Vergangenheit wiederholen wird? Ich finde leider gerade nicht den passenden Link, aber wenn du dir anschaust, welche Anlagen, Regionen, Länder in der Vergangenheit wie gut waren, wirst du feststellen, dass das munter hin und her wechselt.

In einem Jahr sind Finanzwerte top und Energieversorger schwach und in einem anderen Jahr genau andersherum. Falls deine Entscheidung tatsächlich über ein Portfoliooptimierungstool und nicht über eigene Berechnungen zustande gekommen ist, würde ich dir die Kommentare zu diesem Thema von ChrisS und meiner Wenigkeit zu dem Thema ans Herz legen https: Ich kenne die Zukunft nicht.

Dafür gibts ne ganze Menge verschiedener Grafiken, einfach Stichworte wie "historical asset class return table" oder so ergoogeln. Wir erkennen den erwähnten Umstand, dass jede Assetklasse mal ganz oben mit dabei war, aber eben auch wann anders mal ganz unten, genau wie mit den Sektoren. Was die "Annahmen" und "Einschätzungen" angeht, die man fähig! Je mehr es darüber hinaus aber noch weiter ins Detail geht zB. Klar, es erscheint auf den ersten Blick auch erstmal als ein "no-brainer", dass sich zB der Technologie-Sektor langfristig wohl stärker entwickeln wird als sagen wir mal der Utilities-Sektor, und man deswegen dies übergewichtet haben will - aber in gewisser Weise machen das ja schon die "normalen" Indizes ganz automatisch für uns!

Auch hier wieder spiegelt die "Marktmeinung" ganz automatisch die Zukunftsaussichten mit. IT ist schon ziemlich stark gewichtet, das relativiert also etwas die Notwendigkeit, sich jetzt noch einen extra-Technologiefonds mit dazuzunehmen, ein "Sinn" würde eher bestehen wenn du zB bei aktuell ungeliebten Sektoren wie Utilities eine vom Markt abweichende Meinung über deren Zukunftspotential hast und deshalb aufstocken willst.

Nachdem ich mich nun monatelang mit der Materie beschäftigt habe und zwischenzeitlich erschlagen war von den Dingen, die man beachten sollte, habe ich es nun einfach gehalten: Depot bei einer Bank mit Tagesgeldkonto - gedanklich als "Altersvorsorge" benannt. Der Anlagebetrag wird monatlich transferiert und 2 ETF bespart: Und der risikofreie Anteil verbleibt auf dem Tagesgeldkonto.

Sollten die Zinsen jemals wieder steigen, wird das sicher Thema werden. Wenn ich in einigen Jahren meine, das Depot ergänzen zu müssen, kann das ja immer noch geschehen.

Zu der Umsetzung dieser Strategie hat es aber gedauert - ausschlaggebend war dann u. Dein Artikel hier und die neu gewonnene Erkenntnis "anfangen" ist wichtiger als das "optimieren von Beginn an".

Damit vertrödelt man Zeit und ist ohnehin nie wirklich zufrieden. Wenn ich nun noch weitere 7 suchen müsste - Mix 9 - ich würde nie fertig und somit nie anfangen. Und das bin ich mittlerweile. Wir sprechen uns in 20 Jahren. Hallo Sandra, sehr gut, so muss es laufen. Mach das ein paar Jahre, schau dann und justiere nach.

Ich bin mir zielmich sicher: Du wirst im Nachhinhein sagen: Lehrgeld muss man immer zahlen. Aufmerksam geworden auf diese Homepage bin ich durch die Stuttgart Invest Ich habe seit gut 2 Jahren ein eigenes Depot u. Summa summarum läuft es wahrscheinlich wie hier auch "empfohlen" auf folgende Produkte hinaus: Ich bin bei der Consors Bank, deshalb erscheinen mir beide o. ETFs am sinnvollsten wegen der geringsten zusätzlichen Gebühren. Anbei aber noch eine Frage an den Finanzwesir: Man kann auch ohne sonst Kunde zu sein alle X-trackers ETFs ohne jegliche Gebühr pro Einzahlungsrate erwerben, so oft pausieren wie man Lust hat und auch so viel auf einmal kostenfrei neu reinlegen wie man will Frei nach dem Motto: Ich bin zwar nicht der Finanzwesir, aber meine Meinung dazu ist: ETFs werden einmal am Tag auf ihren inneren Wert geeicht.

Man vergleicht somit die Fähigkeit der Gesamtheit der Akteure am Markt diesen zu bewerten mit der Fähigkeit einiger weniger Akteure die Fähigkeit eines Mannes und seiner Anhängerschaft den Markt zu bewerten.

Somit wäre es auch tendenziell eine Wette für den alten Herrn und seine Vorliebe gegen die Vernunft und Einschätzung der restlichen Welt. In der Vergangenheit hatte der gute Mann ein sehr gutes Händchen mit seinem Value Investing, ob seine Nachfolger das zukünftig ebenfalls so performant abliefern werden liegt in den Sternen. Ich glaube nicht daran, hatte aber tatsächlich auch mal Gedankengut daran verschwendet ob es eine Alternative wäre.

Man könnte einen Teil auf das Pferdchen setzen, aber alles würde ich nicht dort investieren, da der Mehrwert nur in der One-Man-Show liegt und die in absehbarer Zukunft die biege machen wird. Immerhin ist der gute Mann schon 87 Jahre alt. Sicher das ist zum Anfang erstmal noch der wichtigste Teil, aber eben auch nicht alles.

So unwichtig sind die EMs auch nicht mehr, dass man sie, gerade langfristig für die Zukunft betrachtet, ignorieren könnte, aber klar - in welcher Höhe man sie nun anteilig hinzumischt, dafüber kann jeder wieder individuell diskutieren.

Falls noch nicht bekannt, hier ein Artikel dazu https: Strategisches Argument dafür, einen Anteil Emerging Markets langfristig zu halten, ist einfach die absehbare Entwicklung der Weltgeschichte: Umgekehrt gesagt - es braucht ja nicht nur eine Begründung, die Schwellenländer hinzuzunehmen, sondern genauso auch eine Begründung dafür, sie nicht hinzuzunehmen, dass ist ja genauso auch eine "aktive Entscheidung" Abweichung vom Weltmarktportfolio.

Für die meisten Leute sind die Argumente dafür eben sinnvoller als die Argumente dagegen. Wenn dich das Pro und Contra dazu interessiert, einfach googeln. Dann kannst du dich mit den gegebenen Argumenten auseinandersetzen und entweder dafür oder dagegen sein. Kernfrage ist halt immer, wie soll man sie denn nun überhaupt gewichten?

Gerade Anfänger suchen halt gern simple Regeln zur Orientierung, und das BIP-Modell, mit seinen Stärken und Schwächen, ist halt wenigstens eine, anstatt lari fari frei Schnauze irgendwelche Werte willkürlich aus der Luft zu greifen. Wichtig ist halt nur, egal was man nun genau davon macht, das man versteht was man tut, warum man das tut, und das lange durchhalten kann also mit seinen Entscheidungen zufrieden ist.

Abseits aller Zahlen geht es ja auch im Grunde eh nur darum, ob denn das Modell dahinter wie man auf die Zahlen gekommen ist, und warum man das so benutzt für einen persönlich Sinn macht oder nicht, und da wird es halt immer unterschiedliche Ansichten geben, und das ist ja auch legitim.

Das könnte man so sehen. Wenn man die Schwellenländer mit dazu nimmt, hat man natürlich eine deutlich breitere Streuung seiner Anlagen erreicht, denn im MSCI World sind ja nur die Industrienationen enthalten.

Das Wort "World" ist hier leider irreführend. Der mögliche Vorteil einer breiteren Streuung ist hoffentlich klar: Muss man nicht unbedingt genau so mit den von Dir genannten ETFs machen, gilt aber als die komplettere Lösung. Man bildet zwar immer noch nicht den ganzen Markt ab Frontier markets fehlen noch, sind aber im Vergleich nur noch eine homöopathische Zugabe und Small Caps fehlen im Prinzip auch noch , kommt damit dem passiven Mantra, möglichst breit zu streuen, näher.

Viel zu kompliziert für mich: Gut für den Start, aber wenn daraus eine solide Altersvorsorge werden soll, muss sich der Betrag verdrei. Damit bist Du diversifiziert genug und hälst die operativen Kosten niedrig. Rein rechnerisch kommt da womöglich raus: Kauf ein Drittel eines Anteils.

Du betreibst dann Rebalancing im Cent-Bereich und nimmst dafür Transaktionskosten in Eurohöhe in kauf. Das ist vollkommen unwirtschaftlich.

Bei Dir geht es jetzt ums Anfangen. Du machst jetzt Erfahrungen und zahlst Lehrgeld. Mach es Dir nicht schwerer als nötig. Ich glaube, man sollte da erstmal ein grundlegendes Missverständnis auflösen. Aber ist das denn unbedingt ein Problem? Musst du das überhaupt kompliziert machen wollen? Ich mag das eigentlich nicht - es kommen ja immer wieder Leute, die schreiben hier einfach nur ihre Assetallokation hin und wollen das "wir mal was irgendwas dazu sagen So funktioniert das nicht.

Wir kennen dich nicht, weder deinen individuellen Typ noch deine Verhältnisse, wie könnten wir da von aussen jemals seriös irgendwelche passenden Erklärungen abgeben die dem Alter, Risikotoleranz, Börsenerfahrung, Aufwandsbereitschaft usw gerecht wird , und so einfach in den blauen Nebel hinein gestochert zu diskutieren geht meistens am Ziel vorbei.

Also eigentlich muss das immer genau andersrum laufen DU musst uns zuerst ein bischen was erklären, erstmal zu dir selbst, und dann was du dir bei jeder einzelnen Depotposition dabei gedacht hast.

Die Frage muss eigentlich sein, Sinn für was, Sinn für wen? Dann kann man das ernsthafter beantworten und eher ja oder nein sagen. Wenns "einfach nur" um die RK1-Sicherheitskomponente ging Ein einfaches Tagesgeld bei einer soliden Bank erfüllt den gleichen Zweck schon billiger.

Ich würde eher mal so sagen, bei den Summen von den wir hier reden, ist es eigentlich relativ sch egal ob du nun ausschüttende oder thesaurierende ETFs nimmt. Das wird nicht unbedingt die entscheidene Hauptfrage langfristig sein.

Mach einfach was dir mehr gefällt, nimm was das beste Angebot ist. Es gibt eigentlich nur einen "groben Fehler" für uns Passivanleger, den wir unbedingt vermeiden müssen. Nicht in der Krise mit Verlust zu verkaufen, sondern einfach stur durchhalten können. Das wird dann auch deine Hauptaufgabe sein, also sich an die Schwankungen zu gewöhnen und ein souveränes Verhältnis im Umgang mit deiner Anlage zu entwickeln. Alles nötige dazu erfährst du zB hier in vielen guten Artikeln, also einfach noch ein bischen mitlesen da bekommst du zB auch die Infos die du brauchst um dir deine "technischen" Fragen selbst beantworten zu können, und viel wichtiger, wirst für die richtige psychologische Haltung sensibilisert , dann lernst du auch die wirklich wichtigen Aspekte von den eher unwichtigen unterscheiden zu können und zerbrichst dir um letztere nicht mehr so den Kopf sondern kannst dich ganz auf ersteres konzentrieren.

Ich habe das gemacht und eine komplett unsinnige Abrechnung erhalten. Die haben einen Gewinn berechnet, der vierzehnfach! Es nervt, dass man alles immer kontrollieren muss. Vielen Dank für die Ausführungen. Dass der Betrag sich verdrei- oder vervierfacht ist ausgeschlossen. Zur Altersvorsorge im eigentlichen Sinne möchte ich das Geld gar nicht anlegen. Ich renne wie viele andere gerade aus in die Altersarmut, damit habe ich mich aber abfinden müssen.

Um das verhindern zu können müsste ich erheblich mehr verdienen. Sollte man das Tagesgeldkonto jedes Jahr wechseln um die besten Konditionen mitzunehmen? Denn die 0,01 die die Consorsbank beispielsweise nach Ablauf der Garantie gibt, bringt mein Girokonto auch.

Und da meine Sparrate so niedrig ist, sollte ich dann einen thesaurierenden ETF auswählen? Ich habe dort gerade nochmal angerufen, da der versprochene Rückruf ausblieb. Daher sieht sich die Comdirect gezwungen, nicht den Gewinn zu versteuern, sondern den Verkaufserlös! Weiterhin sagte sie mir, dass es mehrere Wochen! Nach einer Mail von mir und 24 h Samstags war das Geld vollständig da und am Montag kamen dann die korrekte Abrechnung und eine erklärende Mail.

Da scheinen wohl einige Probleme zu haben. Ich hab mal eine Frage an die Kostenfüchse hier Gerade interessiere ich mich für den iShares StoxxEurope Wolf, die Antwort von findest Du hier: Solche Fragen kann nur der Anbieter beantworten. Die können das amtlich beantworten. Alles was Du hier hörst kann stimmen, muss es aber nicht. Tobias Das Tagelsgeldhopping ist aus meiner Sicht sone Sache. Kann man schon machen, lohnt sich wegen den paar Prozentpunkten aber eher nicht und macht vor allem Arbeit.

Insbesondere wenn deine Sparrate relativ niedrig ist. Hast du denn schon eine ausreichende Notreserve auf einem Tagesgeldkonto, falls mal unerwartete Ausgaben ins Haus flattern? Bevor du die nicht hast, würde ich dir gar nicht empfehlen in ETFs zu investieren.

Die Verwaltungsgebühr ist die von der Fondsgesellschaft angegebene Management Fee, also die Gebühr, die im Sondervermögen täglich abgegrenzt wird. Die Total Expense Ratio wird zum Geschäftsjahresende vom Wirtschaftsprüfer des Fonds berechnet sie umfasst dabei alle auf Fondsebene angefallenen Kosten, meist jedoch ex Transaktionskosten und wird dann bis zum nächsten Geschäftsjahresende ausgewiesen. Warum die TER im genannten Fall höher ist als die Verwaltungsgebührt und welche weiteren Kosten neben der Management Fee hier eingeflossen sind, kann Dir nur die Fondsgesellschaft beantworten.

Aber das reicht mir dann eigentlich auch. Zunächst hatte ich dieses dicke Buch zur Markttechnik von Michael Voigt gelesen, hab es aber nur bis zur Hälfte geschafft, weil mich das irgendwie nicht so recht überzeugte. Nachdem ich dann das Buch vom Kommer durch hatte, wusste ich auch, warum. Hierbei denke ich an eine Verteilung von Das wäre meine erste Frage.

Ist das für die Altersvorsorge sinnvoll? Wenn das für dich die optimale Zusammenstellung ist, okay! Du wirst kaum mehr Gewinne haben, hast aber viel mehr Komplexität im Depot. Vielen Dank für eure Antworten!

Also ist Tagesgeld sinnvoll. Ihr habt mich zum Nachdenken gebracht und ich habe weiterrecherchiert: Es wird wohl am Besten sein, wenn ich erstmal ganz simpel anfange mit dem. Ich habe mich für die Ausschuttüngsvariante entschieden, denn wenn ich dann in 20 Jahren von den Dividenden leben kann, muss ich nicht erst meine Thesaurierer verkaufen, um mir dann Ausschütter zu kaufen ; Aber es ist gar nicht so einfach, einen günstigen sparplanfähigen MSCI EM Dist zu finden.