Energieversorgung an der Quelle sichern

Erdölproduktion in den OECD-Staaten in Barrel pro Tag bis Erdölproduktion in Europa und Eurasien in Barrel pro Tag bis

Alternativ dazu können einige Brennstoffzellen direkt mit Ethanol oder Methanol betrieben werden. Dabei werden die Länder auch weiterhin mit unterschiedlichen Raten wachsen. Der Park liegt etwa 40 Kilometer vor der Nordseeinsel Borkum und wurde mit Unterstützung des Bundeswirtschaftsministeriums realisiert.

Big Oil – Big Money

Seite 1 der Diskussion 'Russland und Yukos. Wie geht es weiter?' vom im w:o-Forum 'Osteuropa'.

Such volatility is not in the interests of producers or consumers. Cooperation between Russia and Saudi Arabia is now the basis of production management with these two countries having a large capacity to swing output one way or the other.

For them, prices falling further would place their budgets under great stress. The third, non-playing member, so to speak, of the Big Three is the United States, which is now the world's biggest crude oil producer and where production management is a company level, economically driven decision.

The United States is also the world's biggest consumer and lower prices are welcome, although its producers will want to see them stay high enough to encourage further investment. While the US was not present in Vienna, nobody could ignore its growing influence. On the day OPEC ministers sat down to talk, an important piece of data was published: Ten years ago, just ahead of the shale revolution, the figure was As production grows inexorably, so will net imports decline and rising US exports will provide competition in many markets, including to some of the countries meeting in Vienna last week.

Demand will grow by 1. As far as non-OPEC supply is concerned, our estimate for growth is revised slightly up to 2. For , our demand growth outlook remains at 1. Some of the support provided by lower prices will be offset by weaker economic growth globally, and particularly in some emerging economies. The serious build-up of stocks arising from logistical bottlenecks in Alberta led the provincial government to act very decisively to curb output. Time will tell how effective the new production agreement will be in re-balancing the oil market.

Ford glaubte, dass Ethanol der Treibstoff der Zukunft sei, der zugleich der Landwirtschaft neue Wachstumsimpulse bringen würde: Allerdings diente der Einsatz weniger als Mittel zur Erhöhung der Klopffestigkeit, sondern vielmehr zur Unterstützung der anbauenden Landwirtschaft.

Jeweils 2,5 Gewichtsprozente der produzierten oder eingeführten Treibstoffmenge waren von der Reichsmonopolverwaltung zu beziehen und dem Benzin beizumischen. In den folgenden Jahrzehnten wurde Erdöl zur vorrangigen Energiequelle. Eine globale Ausweitung dieser Bestrebungen entstand infolge des Kyoto-Protokolls. Alternativ stehen auch Synthesewege zur Verfügung, die von fossilen Kohlenstoffträgern ausgehen.

Für den Kraftstoff-Einsatz wäre dies aber kaum sinnvoll, da hier gerade der beabsichtigte Zweck eine Substitution fossiler Energie-Rohstoffe ist. Um den Zucker Glucose aus dem Rohstoff zu gewinnen, muss dieser je nach Art aufbereitet werden:.

Das Produkt der Rohmaterialaufbereitung ist eine zuckerhaltige Maische, die in der Fermentation mit Hefe Saccharomyces cerevisiae versetzt wird. Diese hohe Reinheit ist erforderlich, wenn Ethanol mit Benzin gemischt werden soll. In diesem Gemisch würde sich nämlich das Wasser absetzen, mit entsprechenden Folgen im Motor. In Fahrzeugen, die mit reinem Alkohol betrieben werden wie in den Anfängen in Brasilien kann auch wasserhaltiger, also nicht vollständig dehydratisierter Rohalkohol eingesetzt werden.

Als Nebenprodukt entsteht Schlempe, welche die Reststoffe der Maische abhängig vom Rohmaterial enthält. Melasseschlempe wird neben Tierfutterzusatz auch als Dünger eingesetzt oder aber zur Dampferzeugung für die Ethanolanlage verbrannt. Ethanol, der aus pflanzlichen Abfällen hergestellt wird, wird als Cellulose-Ethanol oder Lignocellulose-Ethanol bezeichnet.

Er wird durch Vergärung von pflanzlichen Abfallstoffen gewonnen. Allerdings befindet sich die Herstellung von Lignocellulose-Ethanol-Prozessen noch in der Entwicklung.

So kann durch eine biotechnologische Herstellung kein wasserfreies Ethanol gewonnen werden. Angestrebt wird zunehmend die Nutzung von kostengünstigen pflanzlichen Reststoffen wie Stroh, Holzresten und Landschaftspflegegut oder von Energiepflanzen wie Rutenhirse [10] auch Switchgrass, Panicum virgatum oder Chinaschilf Miscanthus sinensis , die keiner intensiven landwirtschaftlichen Bewirtschaftung bedürfen und auch auf minderwertigen Böden wachsen.

Als Rohstoffe sind in Lateinamerika Zuckerrohr bzw. Die anfallenden Faserstoffe Bagasse aus der Zuckerrohrnutzung sind schwer zu entsorgen, die Vinasse, die bei der Melassevergärung zurückbleibt, wird agrartechnisch z. Die Bagasse aus der Zuckerrohrvergärung wird aufgrund des geringen Nährwertes nicht direkt als Futtermittel für die Tierernährung eingesetzt.

Die Restenergie der Bagasse wird stattdessen häufig über eine teils mehrstufige Methanvergärung in den Energiekreislauf der Destillerie zurückgeführt, wodurch die Kosten je Einheit produzierten Ethanols reduzierbar sind. Schwachpunkt dieses Ansatzes und auch der bisher sehr konkurrenzfähigen lateinamerikanischen, auf Zuckerrohr basierenden Biokraftstoffproduktion ist die alleinige Ausrichtung auf die produzierte Menge Ethanol. Derzeit sind Unternehmungen dieser Art die günstigsten Anbieter von Ethanol auf dem Weltmarkt und stellen das Modell dar, das Neueinsteiger wie Indien und Thailand wählen.

Die Produktion aus Stärke und Zuckerrohr wird potentiell den langfristig steigenden Bedarf an Bioethanol nicht decken können. Eine kostengünstige und umweltschonende Alternative wäre, die für den Menschen als Nutzpflanzen weniger interessanten Pflanzen oder Pflanzenabfälle zu nutzen. Diese hauptsächlich aus Cellulose, Hemicellulose und Lignin bestehenden Materialien fallen in hohen Mengen an und sind billig.

Ideal wäre dabei ein Verfahren, in dem in sogenannten Bioraffinerien die Cellulose und Hemicellulose in vergärbare Zucker umgewandelt und von den Hefen direkt in Ethanol vergoren werden.

Das Lignin könnte als Brennstoff zum Antreiben des Prozesses benutzt werden. Allerdings verhindern zur Zeit noch einige technische Schwierigkeiten den Einsatz dieses Verfahrens. Zum einen ist der Abbau von Cellulose und Hemicellulose zu vergärbaren Zuckern aufgrund der komplexen Struktur dieser Verbindungen im Gegensatz zur Verzuckerung von Stärke schwierig und langsam.

Zum anderen können die meisten der zur Ethanolproduktion verwendeten Mikroorganismen nicht alle aus der Hemicellulose freigesetzten Zuckerarten vergären. Für einen wirtschaftlich ausgereiften Prozess ist dies jedoch eine wichtige Voraussetzung.

Durch die hohen Weltmarktpreise für Zucker in den ern kam die Ethanolproduktion fast zum Erliegen, doch in den letzten Jahren ist ein starker Aufschwung zu verzeichnen. In den Anfängen wurde reines Ethanol verwendet, wofür eigene Motoren erforderlich sind.

Mittlerweile werden überwiegend sogenannte Flexible Fuel Vehicles eingesetzt, die in der Lage sind, jegliche Mischung von Benzin und Ethanol zu verbrennen.

Die Produktion betrug knapp 19 Mrd. Der Inlandsverbrauch lag bei 16,7 Mrd. Liter, ein Anstieg um 3,7 Mrd. Liter gegenüber dem Vorjahr. Für wird eine weitere Zunahme um 2,9 Mrd. Liter vor allem aufgrund des stark wachsenden Automarktes prognostiziert. Liter Ethanol exportiert Liter , davon 1,7 Mrd.

Liter in die USA, Mio. Liter zurück und auch für wird ein weiterer Rückgang aufgrund einer zurückhaltenden Biokraftstoffpolitik in vielen Ländern und der wachsenden inländischen Produktion in den USA nicht ausgeschlossen.

Ein erheblicher Anteil der Exporte in die USA erfolgt nicht direkt, sondern wird aus steuerlichen Gründen über karibische Staaten insbesondere Jamaika abgewickelt. Einige US-Bundesstaaten aus dem sogenannten Grain Belt begannen nach der arabischen Ölkrise im Jahr damit, die Ethanolherstellung aus Mais finanziell zu unterstützen.

Im August unterschrieb der amerikanische Präsident George W. Bush ein umfassendes Energiegesetz, das unter anderem eine Steigerung der Produktion von Ethanol und Biodiesel von 14,8 auf 27,8 Milliarden Liter bzw. Ungefähr von insgesamt Ethanol ist vor allem im Mittleren Westen und in Kalifornien erhältlich, wo auch das meiste Ethanol raffiniert wird.

Kolumbiens Programm für Ethanol-Kraftstoff begann , als die Regierung ein Gesetz zur Anreicherung des Benzins mit sauerstoffhaltigen chemischen Verbindungen verabschiedete. Anfangs bestand vor allem die Absicht, die Emission von Kohlenmonoxid durch Autos zu reduzieren. Später wurde Bioethanol von der Mineralölsteuer befreit, wodurch Ethanol billiger wurde als Benzin. Dieser Trend wurde sogar noch verstärkt, da die Benzinpreise seit dem Jahr steigen und dadurch das Interesse für erneuerbare Treibstoffe zumindest für Autos stieg.

Als Ergänzung dieses Ethanolprogramms ist ein Programm für Biodiesel vorgesehen, um Diesel-Treibstoff mit sauerstoffhaltigen Verbindungen anzureichern und erneuerbaren Treibstoff aus Pflanzen herzustellen. Anfangs hatte vor allem die kolumbianische Zuckerindustrie Interesse an der Ethanolproduktion.

Anpflanzungen zur Ethanolgewinnung werden steuerlich gefördert. Spätestens seit März sind fünf Anlagen in Betrieb mit einer Gesamtkapazität von 1. Die Investitionen in diese Anlagen betragen insgesamt ca.

Für den Rest des Landes reicht die Produktion noch nicht aus. Die Biokraftstoffrichtlinie gibt — bezogen auf den Energiegehalt — Richtwerte für den Anteil an Biokraftstoffen als Ersatz von herkömmlichen Kraftstoffen im Verkehr vor.

Die Werte stehen nicht für die Beimischung zu Benzin oder Diesel, sondern geben den gewünschten Gesamtanteil aller erneuerbaren Kraftstoffe am Gesamtbedarf von Kraftstoffen an:. Die Umsetzung in den Mitgliedsstaaten erfolgt freiwillig.

Das Ziel für wurde nicht erreicht [14]. In wurden in der EU insgesamt rd. In Deutschland besteht ein Markt für Bioethanol erst seit In dem Jahr wurden nach Angaben der Industrie etwa Bioethanol wird in Form von E85 zur Zeit noch nicht wie das fossile Mineralöl besteuert, sondern ist vollständig steuerentlastet.

Für geringere Mischungsverhältnisse hat der Gesetzgeber mit dem Biokraftstoffquotengesetz [5] seit ein ordnungspolitisches Instrument geschaffen, um die Beimischung von Bioethanol zum Benzin zu fördern: Mit Änderungen der Kraftstoffverordnung und des Mineralölsteuergesetzes wurde sogar eine Substitutionspflicht eingeführt. Mit der Produktionsaufnahme der Bioethanolanlage der Agrana in Niederösterreich auf der Basis von Weizen, Mais und Zuckerrüben sollte der österreichische Markt für E5 gedeckt sein.

An mehr als öffentlichen Tankstellen steht E85 zu Verfügung. Schweden verfolgt das Ziel, bis gänzlich unabhängig von Erdöl zu werden. Hier werden vor allem Gerste und Weizen vergoren. Damit Bioethanol-Kraftstoff einen sinnvollen Beitrag zur Energiewirtschaft leisten kann, muss die Herstellung eine positive Energiebilanz aufweisen.

Im Auftrag des Bundesverband landwirtschaftliche Rohstoffe verarbeitende Brennereien e. Diese Studie kam zu dem Ergebnis, dass die Bioethanolproduktion nur eine schwach positive Energiebilanz mit einem Verhältnis des Energie-Gewinns zum Energie-Eintrag von 1,32 aufweist. Die hohe Gärungstemperatur bedeutet eine erhebliche Energieersparnis bei der Kühlung und hinsichtlich der Dauer des Gärvorgangs. Sie ermöglicht eine vollständigere Vergärung der Maische. Aber nicht nur die biologische Seite der Fermentation, sondern auch die Anlagentechnik hat bedeutende Fortschritte erfahren.

Der Wasserverbrauch wurde deutlich reduziert, durch neues Hygienemanagement sind Infektionen des Systems vermeidbar und durch Wasserentziehung mittels Molekularsieben Zeolithe ist nahezu reines Ethanol nach der Destillation zu erzielen. Auch Senn et al. So schlägt er als Alternative die Nutzung kleiner Anlagen vor, bei der die Schlempetrocknung als energieintensiver Prozess entfällt und diese in Form von Biogas weiter verwertet werden kann.

Auf diese Weise entfällt der Energieverbrauch der Trocknung vollständig und die Energie des Nebenprodukts Schlempe wird positiv in Form von Biogas und Faulschlamm zur Düngung von landwirtschaftlichen Flächen genutzt. Der Gesamtenergiegewinn einer solchen nachhaltigen Nutzung könnte seiner Ansicht nach auf über Mit Blick auf die Bilanzen zu Energie, Treibhausgas und Wirtschaftlichkeit schneidet Getreide bei kalkulatorischer Berücksichtigung des Futterwertes der Nachprodukte am besten ab.

Die vielfach aufgeworfene Frage, ob angesichts des ungelösten Hungerproblems in der Welt die Nutzung von Nahrungsmittelpflanzen zum Betrieb von Autos ethisch zu rechtfertigen ist, bleibt davon unberührt, ebenso die Frage, ob der hohe und wachsende Beschaffungsdruck sich auf die Ertragsfähigkeit der Böden nicht schon relativ schnell negativ auswirken könnte.

Engpässe könnten in Deutschland durch nachhaltige Nutzung der stillgelegten landwirtschaftlichen Flächen für Energiepflanzen überwunden werden. Der thermische Wirkungsgrad bei der Kraftstoffherstellung ist stark abhängig von dem verwendeten Rohstoff. Bei der Fermentation der Rohstoffe und der Verbrennung des Bioethanols wird zwar das Treibhausgas Kohlenstoffdioxid freigesetzt; da jedoch beim Wachstum der Rohstoffpflanzen zuvor die gleiche Menge Kohlenstoffdioxid aus der Atmosphäre durch die Photosynthese gebunden wurde, sind diese chemischen Vorgänge Photosynthese, Fermentation, Verbrennung in der Addition CO 2 -neutral.

Da bei der Produktion der Rohstoffe und bei der Ethanolherstellung zusätzliche Energie benötigt wird, ist der Herstellungsprozess insgesamt nicht CO 2 -neutral oder gar klimaneutral. Für die ebenfalls untersuchte Energiepflanze Mais betrug die relative Erwärmung 0,,5, und allein für Zuckerrohr ergab sich ein klimafreundlicher Effekt mit einer relativen Erwärmung von 0,,9.

Allerdings wurde die Veröffentlichung der Studie von Crutzen von renommierten Wissenschaftsmagazinen abgelehnt.