Kursliste: Rohstoffe


Gerade in Krisenzeiten wie nach dem Zusammenbruch von Lehman Brothers kam es an den meisten Märkten zu mehr oder minder stark ausgeprägten Kurseinbrüchen.

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Was die weitere Entwicklung der Preise für viele Rohstoffarten angeht, so sprechen jedenfalls einige der in unserer bisherigen Analyse herausgearbeiteten strukturellen Veränderungen auf der Nachfrageseite für tendenziell steigende Notierungen: Neben dieser zu erwartenden realen Nachfrageerhöhung durch steigende Produktionszahlen in der verarbeitenden Industrie führt aber auch auf eine steigende Nachfrage nach Rohstoffinvestments tendenziell zu steigenden Preisen an den Commodity-Märkten.

Nachdem die Rohstoffpreise vor einigen Jahren nämlich ihren jahrzehntelangen Abwärts- bzw. Seitwärtstrend nach oben verlassen hatten, zog weltweit das Interesse von Investoren an Investments im Rohstoffsektor rapide an. Dabei waren und sind nicht die Aktien von Rohstoffproduzenten das primäre Investitionsziel der Anleger — es sind die Rohstoffe selbst, die immer mehr ihren Weg in die Portfolios der Investoren finden.

Dabei sind es keineswegs nur Privatanleger, die ihr Vermögen in Gold oder anderen Edelmetallen anlegen. Vermehrt nutzen auch professionelle Anleger wie Versicherungen oder Banken Rohstoffe zur Kapitalanlage, sei es, um auf kurzfristige Preisveränderungen zu spekulieren oder aber zur langfristigen Geldanlage.

Die einer Investition zugrunde liegenden Motive können dabei ganz unterschiedlicher Natur sein. Zudem waren mit diesem Rohstoffinvestment auch auf kürzere Sicht August bis ca. September wesentlich höhere Erträge möglich gewesen als mit Dividendentiteln. Preisentwicklung von Rohstoffen und Aktien. Es ist davon auszugehen, dass auch zukünftige Commodity-Investments starken Wertdchwankungen unterliegen werden. Deshalb sollten nur Investoren, die mit einer hohen Volatilität leben können und auch wollen und die hierfür geeignete Risikomanagementverfahren z.

Stopp-Loss-Marken anwenden, mit Rohstoffinvestments arbeiten. Hier ist zum einen die so genannte Diversifikation zu nennen. Hierunter versteht man die unter Risiko- und Ertragsgesichtspunkten sinnvolle und notwendige Streuung des Vermögens auf mehrere unterschiedliche Assetklassen. Durch eine breite Streuung des Vermögens soll bei einem Rückgang der Preise in einer Assetklasse Aktien durch Preisstabilität oder gar ansteigende Kurse bei anderen Assetklassen z.

Rohstoffen , starke Verluste des Gesamtportfolios in Folge eines gleichgerichteten Kurverfalls gleichartiger Vermögenswerte vermieden werden. Gerade in Krisenzeiten wie nach dem Zusammenbruch von Lehman Brothers kam es an den meisten Märkten zu mehr oder minder stark ausgeprägten Kurseinbrüchen.

Bis auf Staatsanleihen bester Bonität wurden die Preise fast aller Vermögenswerte in Mitleidenschaft gezogen. Eine breite Diversifizierung bietet in der Regel den besten Schutz gegen zu hohe Risiken aufgrund von Preiseinbrüchen an einzelnen oder mehreren Märkten. Rohstoffe im Vergleich zu Aktien- und Rentenmärkten. Langfristig betrachtet entwickelten sich die Preise von Rohstoffen nur in relativ schwachem Umfang im Einklang mit den Aktien- oder Rentenmärkten.

Oftmals waren sogar gänzlich gegenläufige Kursbewegungen auszumachen. Der Fachmann spricht dann davon, dass die Preise von Rohstoffen nur wenig bis negativ korreliert sind mit denjenigen von Aktien oder Anleihen. Auch wenn sich in den letzten Jahren die Rohstoffpreise im Einklang mit den Aktienmärkten entwickelten, also beispielsweise im Crash von ebenfalls den Weg nach unten antraten, dürfte dieses Grundmuster auch in Zukunft weiterhin gültig sein.

Rohstoffe bieten durch diese Eigenschaft somit Ertragsmöglichkeiten, die weitgehend unabhängig von der Entwicklung traditioneller sonstiger Anlageklassen sind. Als Daumenregeln gelten hierbei, dass sich Rohstoffe meistens dann gut im Preis entwickeln, wenn Aktien und Anleihen die Anleger enttäuschen.

Dank dieser Eigenschaft lässt sich ein aus Aktien und Anleihen bestehendes Depot mit Rohstoffen hervorragend diversifizieren. Die Tabelle zeigt für Zeiträume von fünf Jahren und einem Jahr die Korrelationen unterschiedlicher Assetklassen zueinander an. Es findet somit keine Risikoverringerung statt, wenn ein Portfolio nur auf diese beiden Vermögensarten aufgeteilt ist.

Bei einem Wert von —1 etwa verhalten sich die beiden Preise genau gegenläufig: Eine Korrelation von 0 wiederum zeigt an, dass sich die Preise von Assetklasse A und Assetklasse B völlig unabhängig voneinander bewegen und sich somit kein Zusammenhang zwischen den Kursbewegungen der beiden herstellen lässt.

Dunkelgrün bedeutet in der Tabelle hoch korreliert sprich wenig diversifizierend , rot hingegen negativ korreliert also hoch diversifizierend.

Sehen wir uns hier zwei Beispiele etwas genauer an: Aus der Tabelle ist sehr gut ersichtlich, dass Rohstoffe wie etwa Edelmetalle gegenüber Aktien und Zinsen eine niedrige oder gar negative Korrelation aufweisen und deshalb einen guten Diversifikationseffekt gegenüber diesen traditionellen Vermögensanlagen geboten haben und wohl auch noch zukünftig bieten werden.

Diese Tatsache und die schmerzhaften Erfahrungen vieler Kapitalanleger aus den diversen Crashs der letzen Jahrzehnte wird zukünftig aller Wahrscheinlichkeit nach ebenfalls dazu beitragen, dass die Assetklasse Rohstoffe stärker in den Fokus der Investoren treten wird, was zu einer weiteren Nachfragebelebung an den Märkten führen dürfte.

Bei der Betrachtung von Korrelationen muss man sich allerdings immer vor Augen halten, dass sich dieser statistische Zusammenhang zwischen Kursverläufen unterschiedlicher Vermögenswerte im Zeitablauf zum Teil dramatisch verändern kann. Vor allem in Krisenszenarien, wenn eigentlich eine gut funktionierende Diversifikation in einem Portfolio zum Schutz vor starken Kursverlusten am Dringendsten benötigt wird, tendieren alle in irgendeiner Form mit Risiken in Verbindung gebrachten Anlageklassen dazu, gleichzeitig im Wert abzustürzen.

Die lange Zeit stabilen, niedrigen Korrelationen werden dann mit einem Schlag als fehlerhaft gebrandmarkt — so geschehen im Nachgang der Pleite von Lehman Brothers. Alles was nur irgendwie nach Risiko roch, wurde in Sippenhaft genommen und bei fallenden Preisen auf den Markt geworfen! Erst die Standardisierung ermöglichte einen transparenten Handel mit geringen Kosten und einen Rohstoffgewinnung und Rohstoffhandel — politischer, sozialer und ökologischer Sprengstoff im In this case, the electrons might gain lots of energy, but have fewer ionizing collisions.

A greater voltage is therefore required to assure ionization of enough gas molecules to start an avalanche. To calculate the breakthrough voltage, a homogeneous electrical field is assumed.

This is the case in a parallel-plate capacitor setup. So the number of free electrons at the anode is equal to the number of free electrons at the cathode that were multiplied by impact ionization.

Neglecting possible multiple ionizations of the same atom, the number of created ions is the same as the number of created electrons:. To keep the discharge going on, free electrons must be created at the cathode surface. This is possible because the ions hitting the cathode release secondary electrons at the impact. For very large applied voltages also field electron emission can occur. Without field emission, we can write. This is also known as the second Townsend coefficient.

The number of ionization depends upon the probability that an electron hits a gas molecule. It can be calculated using the equation of state of the ideal gas.

We can now put 13 and 8 into 12 and get. Plasma ignition in definition of Townsend Townsend discharge is a self-sustaining discharge, independent of an external source of free electrons. Different gases will have different mean free paths for molecules and electrons. This is because different molecules have different diameters.

Noble gases like helium and argon are monatomic and tend to have smaller diameters. This gives them greater mean free paths. Ionization potentials differ between molecules, as well as the speed that they recapture electrons after they have been knocked out of orbit. All three effects change the number of collisions needed to cause an exponential growth in free electrons. These free electrons are necessary to cause an arc.

From Wikipedia, the free encyclopedia. Principles of plasma discharges and materials processing 2nd ed. Retrieved June 9, High Voltage Engineering 2nd ed. Modern Dictionary of Electronics 7th ed.

Townsend, Electricity in Gases. Retrieved from " https: Electrical discharge in gases Electrochemistry Electrostatics Electrical breakdown Plasma physics. Views Read Edit View history.