Der privatschriftliche Kaufvertrag

Oder wenn Sie als Käufer ein Haus kaufen, tätigen Sie wahrscheinlich eine Investition für Ihr gesamtes Leben. Eine Immobilie kaufen, bedeutet, sich für lange Zeit zu binden, egal ob Sie die Immobilie selbst nutzen oder vermieten texasenergystorage.infoon: Klärwerkstr. 1 A, , DE.

Als Replik auf die Begründung der Berufungsvorentscheidung wurde darin folgendes wörtlich ausgeführt:. Sofern sich eine Person vertreten lassen möchte, muss das Recht zur Vertretung durch eine notariell beglaubigte Vollmacht nachgewiesen werden. Joko Winterscheidt nimmt Stellung zu den Mobbing-Gerüchten So einfach geht es nicht.

Das wichtigste zuerst: Bloss nichts überstürzen!

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Dafür müssen im Immobilienkaufvertrag Name, Anschrift, Geburtsdatum, Sozialversicherungsnummer und sogar die Staatsangehörigkeit der einzelnen Vertragspartner festgehalten werden. Sollten die Vertragspartner Firmen sein, müssen deren Firmenbuchnummern sowie die Vertretungsberechtigten im Vertrag mit aufgenommen werden.

Ein Kaufvertrag muss die Immobilie oder das Grundstück mit Adresse, Fläche, Entstehungsdatum, Flächenwidmungsplänen oder eventuellen Baubewilligungen beschreiben.

Auch in den Kaufvertrag für Immobilien gehört der Sanierungszustand. Mängel müssen vom Verkäufer genannt und in den Kaufvertrag mit aufgenommen werden und können ansonsten vom Käufer auch später noch über eine Schadensersatzklage eingeklagt werden.

Bei einem Kaufvertrag macht es Sinn die Zahlung des Kaufpreises über einen Treuhänder, der ein Rechtsanwalt sein kann, laufen zu lassen. Dafür wird ein Treuhandkonto eröffnet, auf das der Treuhänder Zugriff hat und von diesem Konto den Verkäufer bezahlt, sobald der Kauf mit dem Eintrag ins Grundbuch über die Bühne gegangen ist.

In den Kaufvertrag gehören alle die Kosten betreffenden Punkte mit aufgenommen. Der Kaufvertrag sollte auch beinhalten, ab wann der Käufer für die Grundsteuer aber auch die anderen Abgaben wie Müll, Wasser etc. Gleiches gilt für die Kosten bezüglich der Vertragserrichtung sowie notarielle Beglaubigung. Damit beide Vertragsparteien auf der sicheren Seite sind, sollten Übergabetermin des Objekts und die Fälligkeit des Kaufpreises auf das gleiche Datum fallen.

Das Geld wird dann erst nach einem korrekt verlaufenen Übergabetermin ausbezahlt. Vom Kaufvertrag einer Immobilie zurück zu treten ist nur in Ausnahmefällen möglich.

Dafür muss zum Beispiel die gekaufte Immobilie gegen eine getroffene Vereinbarung am Tag der Übergabe noch bewohnt sein. Am besten hält man im Vertrag fest, ob und wie eine Partei die andere Partei auffordern muss das Problem zu lösen bevor ansonsten mit Rücktritt gedroht werden kann.

Das Grundbuch ist im Vertragsrecht von Immobilien das aller Wichtigste. Hier sollte alles Wichtige vermerkt werden. Das österreichische Grundbuchrecht definiert die Aufsandungserklärung mit einer notariellen Beglaubigung einer ausdrücklichen Erklärung eines Verkäufers, dass die Eigentumsübertragung grundbücherlich vorgenommen werden kann. Kurz gesagt, der Verkäufer willigt der Eigentumsübertragung ein. Da das Grundbuch alle wichtigen Informationen und Rechte bezüglich der Immobilie enthält, sollten Sie das Grundbuch der Immobilie oder des Grundstücks prüfen.

Bei der Gemeinde erhalten Sie meistens die notwendigen Unterlagen, um zu sehen, was im Umfeld der Immobilie in Zukunft geplant ist. Bevor Sie einen Immobilie Kaufen, sollten Sie überlegen die Immobilie mit einem Sachverständigen aufzusuchen, der einen besseren Blick für eventuelle Mängel wie Schimmelbildung hat. Der Sachverständige kann Ihnen dann auch gleich Anhaltspreise für die Instandhaltung nennen.

Sprechen Sie vor dem Kauf mit Nachbarn. Sie sollten wissen in welches Umfeld Sie ziehen und erfahren bei diesen Gesprächen oftmals auch Interessantes Ihre Immobilie betreffend.

Da der Notar sich neutral verhalten muss, darf er also nicht die Höhe des Kaufpreises kommentieren. Sofern Sie Fragen haben, dürfen Sie den Notar ohne weiteres in seinem Lesefluss unterbrechen und bitten, eine Formulierung zu erläutern. Immobilienkaufverträge sind meist standardisiert. Sie enthalten typische Formulierungen und werden im Einzelfall individuell ergänzt. Soweit mehrere Personen Eigentümer des Objekts sind oder mehrere Personen das Objekt erwerben möchten, müssen alle beim Notar persönlich erscheinen.

Sofern sich eine Person vertreten lassen möchte, muss das Recht zur Vertretung durch eine notariell beglaubigte Vollmacht nachgewiesen werden. Es genügt also nicht, den Vertreter privatschriftlich zu bevollmächtigen. Alle Beteiligten müssen sich durch einen Personalausweis oder gültigen Reisepass ausweisen, es sei denn, sie sind dem Notar persönlich bekannt.

Er wird erst mit der Genehmigung durch die eigentliche Partei wirksam. Im Kaufvertrag ist das Objekt genau zu bezeichnen.

Im Regelfall sieht der Notar vorher das Grundbuch ein und stellt fest, was genau dort eingetragen ist. Die Notare haben seit einiger Zeit einen elektronischen Zugang zum Grundbuchamt, so dass die Grundbucheinsicht problemlos erfolgen kann.

Sie wird Bestandteil des Kaufvertrages. Aus der Teilungserklärung ergibt sich Ihr Miteigentumsanteil an dem betreffenden Objekt. Bewegliche Gegenstände, die als Zubehör des Grundstückes anzusehen sind, werden im Zweifel mit verkauft Beispiele: Zur Sicherheit sollten diese Gegenstände ausdrücklich bezeichnet oder vom Verkauf ausgenommen werden.

Der Kaufpreis ist das Herzstück des Vertrages. Wichtig ist, dass Sie als Käufer in der Lage sind, den Kaufpreis tatsächlich vollständig zu bezahlen.

Sie sollten einen Kaufvertrag also erst dann beurkunden, wenn Sie Gewissheit haben, dass Sie den Kaufpreis entweder direkt bezahlen können oder über eine Finanzierungszusage einer Bank verfügen.

Ist dies nicht der Fall, müssen Sie sich nach Möglichkeit ein Rücktrittsrecht vorbehalten, für den Fall, dass Ihre Finanzierung scheitert. Unverbindliche Beratung zu Ihren Anliegen vom Immobilienmakler. Rufen Sie uns an. In der Regel kommen die Vertragsentwürfe per Post. Die Zwei-Wochen-Frist hat ihren Sinn: Laut Beurkundungsgesetz sollen beide Parteien vor Vertragsunterzeichnung ausreichend Zeit haben, sich die finanziellen und wirtschaftlichen Konsequenzen noch einmal klar zu machen.

Spätestens jetzt sollten beide Seiten, also der Verkäufer wie auch der Käufer, für sich die wichtigsten Inhalte des Immobilien-Kaufvertrages noch einmal überprüfen. Dazu gehören besonders die Angaben und Details zu. Wer sich vorab über die typischen Bestandteile eines Kaufvertrags für Immobilien vertraut machen will, findet allgemein zugängliche Muster für den Immobilienkaufvertrag auch im Internet.

Alternativ dazu beraten Immobilienmakler auch beim Thema Kaufvertrag, wenn sie denn grundsätzlich mit dem Verkauf der Immobilie beauftragt worden sind. Achten Sie darauf, dass alle notwendigen Dokumente bis zum Termin der Vertragsunterzeichnung vom Notar eingesehen werden konnten und bei ihm tatsächlich vorliegen. Das gilt zum Beispiel für die oftmals umfangreichen Teilungserklärungen beim Kauf einer Eigentumswohnung.

Zur Vertragsunterzeichnung beim Notar bringen dann beide Parteien, sofern sie nicht beim ihm persönlich bekannt sind, einen gültigen Personalausweis oder Reisepass mit.

Vor der Unterzeichnung des Vertrags ist der Notar verpflichtet, den Vertragsentwurf vollständig zu verlesen. Nutzen Sie auch hier die Gelegenheit, noch Fragen zu stellen. Sie dürfen den Notar beim Vorlesen unterbrechen, wenn Sie etwas nicht verstanden haben oder etwas nicht korrekt geschrieben worden ist. Der nun wirksame Kaufvertrag soll sicherstellen, dass der Käufer das Eigentum an dem Haus oder der Wohnung erlangt.

So soll auch derjenige, der verkauft, auf der sicheren Seite sein und den Kaufpreis rechtzeitig erhalten. Dem entsprechend kontrolliert der Notar als neutrale Instanz sorgfältig und unbestechlich die weiteren Voraussetzungen und führt die folgenden Schritte durch:.

Nach Vertragsschluss lässt der Notar im Grundbuch die sogenannte Auflassungsvormerkung eintragen: Das Haus oder die Wohnung ist jetzt vor Zugriffen eventueller Gläubiger und des Verkäufers selbst geschützt.

Sie ist damit für den Erwerber bis zur Kaufpreiszahlung verbindlich reserviert. Zwischenzeitlich besorgt er sich im Interesse des Käufers alle nötigen Zustimmungen durch die örtliche Kommune, von der Hausverwaltung Eigentumswohnung oder vom Erbpachtgeber Erbbauanlage.

Steht dem Besitzübergang nichts mehr im Weg und ist das Objekt frei von Belastungen durch den Verkäufer, stellt er die Zahlung des Kaufpreises gegenüber dem Käufer fällig. Erfolgt die Zahlung des Kaufpreises wie vereinbart, und bestätigt der Immobilienverkäufer es gegenüber dem Notar schriftlich, wird der Käufer in einem letzten Schritt als neuer Eigentümer der Immobilie im Grundbuch eingetragen.

Mit der Übergabe der Schlüssel an den neuen Besitzer sind alle Regelungen aus dem Kaufvertrag erfüllt und der Immobilienverkauf erfolgreich abgeschlossen.

Immobilien-Kaufverträge bedürfen immer einer notariellen Beglaubigung. Dabei wird der Notar vom Käufer ausgewählt und auch von ihm bezahlt. Allerdings muss der Verkäufer dem Notar wiederum wichtige Informationen und Unterlagen wie etwa eine genaue Beschreibung der Immobilie zukommen lassen. Für Laien kann es an dieser Stelle hilfreich sein, sich zusätzliche Hilfe vom Makler einzuholen — denn die beraten meist auch nach dem Verkauf und stehen beim Kaufvertrag ebenfalls zur Seite.

Informieren Sie sich in weiteren Ratgeber-Artikeln darüber, wie Sie beim Hausverkauf Steuern sparen können und nutzen Sie auch unsere 3 Checklisten für einen erfolgreichen Immobilienverkauf. Wer wählt den Notar aus? Aufgaben des Notars Aber keine Sorge: