BOC Key Interest Rate – der Leitzins der Zentralbank von Kanada

Der Leitzins werde um 0,25 Prozentpunkte auf 1,25 Prozent angehoben, teilte die Bank of Canada am Mittwoch in Ottawa mit. An den Finanzmärkten war mit dieser Entscheidung gerechnet worden. Zudem.

Januar Die Zentralbank von Kanada senkt den Leitzins. Die Notenbank rechnet mit einem Wirtschaftswachstum im vergangenen Jahr um 3,0 und dieses Jahr um 2,2 Prozent. Leitzinsen geben an, unter welchen Bedingungen sich Kreditinstitute bei Noten- und Zentralbanken Geld leihen können. Nicht verpassen Rüdiger Born:

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Die Zentralbank von Kanada hat offenbar den Leitzins heute überraschend gesenkt. Sofort nach der Veröffentlichung schoss der Euro gegen den Kanada Dollar binnen Bruchteilen einer Sekunde um über 2 Prozent nach oben.

Im Euroland ist der Hauptrefinanzierungssatz der wichtigste Leitzins. Zusätzlich sind der Spitzenrefinanzierungssatz sowie der Einlagesatz von Bedeutung.

Die Erhöhung des Leitzinses deutet auf eine einschränkende Geldpolitik hin. Diese dient dazu, bei einem robusten Wirtschaftswachstum, die damit wachsende Inflationsgefahr einzudämmen. Bei einer Zinsanhebung geben Kreditinstitute ihre damit verbundenen gestiegenen Kosten an ihre Kunden weiter. Dies schlägt sich in gestiegenen Kredit- und Guthabenzinsen nieder. Letztlich wird das Investitionsvolumen der Unternehmen eingeschränkt und Verbraucher sparen mehr, als dass sie Kredite aufnehmen.

Den positiven Folgen einer Leitzinserhöhung steht somit eine Einschränkung des Wirtschaftswachstums gegenüber. Die Senkung eines Leitzinses weist auf eine ausweitende Geldpolitik hin. Diese hat den Zweck, Kredite zu verbilligen und die Konjunktur zu beleben.

Für Unternehmen wird demnach die Finanzierung von Investitionen günstiger, wodurch insgesamt mehr investiert und die Wirtschaft angekurbelt wird. Der Aktienhandel erlebt in der Regel ebenfalls einen Aufschwung. Im Gegenzug lohnen sich Spareinlagen aufgrund der fallenden Zinsen jedoch weniger. Zinsniveauänderungen haben damit auch einen Einfluss auf Im- und Export. Online Brokerage über finanzen.

Zur klassischen Ansicht wechseln. Da der Leitzins bis Ende in voraussichtlich fünf Schritten um Basispunkte erhöht werden soll, werden die Renditen weiter ansteigen. Wirft man einen Blick auf die internationale Geldpolitik, so stellt man fest, dass in den vergangenen 12 Monaten nur wenige Zentralbanken der Zinspolitik der Federal Reserve gefolgt sind. Zu den Notenbanken, die eine ähnliche Zinspolitik verfolgen, gehören u. Auf Sicht der nächsten 12 Monate gehen wir nicht davon aus, dass sich an diesem Bild viel ändern wird.

Im Gegenteil, da die jüngsten Konjunkturdaten eher schwach ausfielen und die Inflationsraten basisbedingt wieder sinken dürften, besteht in der Eurozone, in Japan und in vielen Schwellenländern kein Grund, die Zinsen deutlich zu erhöhen. Die erste Zinserhöhung seit könnte frühestens im Oktober stattfinden. Dies spricht dafür, dass eine Zinswende — zumindest eine, die diese Bezeichnung auch verdient — in den nächsten 12 Monaten ausbleiben wird.

Etwas höhere Renditen beispielsweise für deutsche Bundesanleihen sind aber dennoch wahrscheinlich, da sich die Nachfrage nach Staatsanleihen durch die Notenbank verringert. Allein in den ersten sechs Monaten beträgt das durchschnittliche monatliche Wiederanlagevolumen rund 17 Milliarden Euro. Dies dürfte einen deutlicheren Renditeanstieg verhindern. Die damit verbundene schlechte Nachricht für Zinsanleger ist aber, dass die Rendite für jährige Bundesanleihen sich auch weiterhin nur im Schneckentempo nach oben bewegen wird.

Eine neue Ära der Geldpolitik Diese Entscheidung und die sich in der Folgezeit verschärfende Finanz- und Wirtschaftskrise läutete eine neue Ära der Geldpolitik ein und führte dazu, dass die Kapitalmarktzinsen immer weiter sanken. Leitzins blieb lange Zeit unverändert auf 1 Prozent Nachdem die US-Notenbank schon im Dezember ihr erstes QE-Programm auflegte und sowie zwei Folgeprogramme beschlossen wurden, folgten ihr die Notenbanken aus England und der Schweiz zügig.

Erhöhung der Zinsen im Jahr stellte sich als fataler Fehler heraus Spätestens mit dem Beginn der europäischen Staatsschuldenkrise stellte sich diese Entscheidung als fataler Fehler heraus. US-Notenbank behalten ihre geldpolitische Vorreiterrolle bei Es ist davon auszugehen, dass die geldpolitischen Entscheidungen der wichtigsten Notenbanken auch in Zukunft divergieren werden und nicht wie vor eine Phase zu erwarten ist, in der die Zentralbanken weitestgehend im Gleichschritt agieren.

Zinserhöhung ist demnächst nicht anzunehmen Wirft man einen Blick auf die internationale Geldpolitik, so stellt man fest, dass in den vergangenen 12 Monaten nur wenige Zentralbanken der Zinspolitik der Federal Reserve gefolgt sind.

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